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27.07.2016
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Aus dem kirchensite.de-Archiv
Jesu Tod am Kreuz: Eines der eindrucks-vollen Bilder von Hans-Hilmar Seel.

50 Jahre Kreuzweg der Jugend 

Der Menschensohn leidet für alle

Düsseldorf. Was 1958 als "Gebetsbrücke" zwischen jungen katholischen Christen in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR begann, ist heute Tradition. Zum 50-jährigen Bestehen des Kreuzwegs der Jugend hat der Künstler Hans-Hilmar Seel die Stationen gestaltet.

Wenn in diesem Jahr am Palmsonntag bundesweit rund 30.000 junge Christen gemeinsam den Kreuzweg gehen und beten, haben sie einen speziell für sie ausgewählten Kreuzweg im Blick. "Menschensohn" heißt der Ökumenische Kreuzweg der Jugend, den der Dichter und Künstler Hans-Hilmar Seel aus Kirchheim-Teck zum 50-jährigen Bestehen der Aktion geschaffen hat.

In sieben Motiven knüpft Hans-Hilmar Seel dabei an die  Visionen des Propheten Daniel an. In Zeiten unmenschlicher Umstände erwartet das auserwählte Volk Gerechtigkeit und Frieden; es erwartet den "Menschensohn". Für Daniel und seine Zeitgenossen bleibt der Menschensohn eine Hoffnung. Für Christen gewinnt er Gestalt in Jesus, dem Langersehnten und von Gott Gesalbten. Vieles von dem, was Daniel als Dunkel empfand, ist bis heute in der Welt. Seit dem Leidensweg Jesu, der für alle Menschen gelitten hat, leuchten hinter Leid und Not Züge auf, die Hoffnung machen und den nötigen Mut geben, an einer gerechteren Welt zu bauen.

Der Kreuzweg Jesu ist ein Leidensweg von Menschen: des Menschen- und Gottessohnes Jesus und der Menschen, die sich von ihm anstecken ließen und die mit ihren Sehnsüchten und Hoffnungen am Wegesrand standen, als Jesus seinen schweren Weg nach Golgota antrat.

Kreuzweg
Wer hilft Jesus beim Tragen
der Last des Kreuzes?

In allen Bildern zeigt der Künstler das Antlitz Jesu bewusst nicht direkt. "Er provoziert vielmehr, eigene Vorstellungen vom Menschensohn zu entwickeln", erläutert Andreas Mauritz, Präses vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die neuen Kreuzweg-Bilder. "Zusätzlich wollen wir mit Texten und Liedern eine Brücke ins heutige Leben schlagen: Die Sehnsucht nach Gott gewinnt in diesem Kreuzweg Hand und Fuß."

Als symbolische Verbindung zwischen jungen Christen im geteilten Deutschland war der Berliner Katholikentag 1958 Geburtsstunde des Jugendkreuzwegs, den evangelische und katholische Jugendliche seit 1972 gemeinsam beten. Mit jährlich rund 30.000 Teilnehmenden gehört er heute zu den größten ökumenischen Jugendaktionen. In Deutschland gestartet, überschreitet er mittlerweile Grenzen: Gläubige in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und in Luxemburg machen sich jedes Jahr auf den Jugendkreuzweg. Auch nach der Wiedervereinigung will dieser vor allem eines: verbinden. "Junge Christen setzen damit ein europäisches Zeichen der wachsenden Ökumene", sagt Pfarrer Andreas Mauritz.

Den Ökumenischen Kreuzweg der Jugend tragen heute der BDKJ, die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und die Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (aej).

Das Jugendhaus Düsseldorf, die Bundeszentrale für katholische Jugendarbeit, ist für den Verkauf der Begleitmaterialien zum diesjährigen Ökumenischen Jugendkreuzweg "Menschensohn" verantwortlich. Es bietet Texthefte, Dias, Gedenkkarten, Gebetsposter und eine CD mit Songs verschiedener Komponisten an.

Text: Dieter Lammerding, pd /
Fotos: pd in "Kirche+Leben", 09.02.2008

Die Bestelladresse:
Jugendhaus Düsseldorf e.V.
Postfach 320520
40420 Düsseldorf
Tel.: 0211 / 4693128

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