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24.05.2017
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Aus dem kirchensite.de-Archiv

Bibelarbeit im April 2007

Ecce homo – "Seht, der Mensch"

(Joh 19)

1Dann nahm Pilatus Jesus und ließ ihn geißeln. 2Und die Soldaten flochten eine Krone aus Dornen, setzen sie auf sein Haupt und legten ihm einen purpurroten Mantel um; 3und sie traten vor ihn hin und sagten: "Sei gegrüßt, König der Juden!". Und sie schlugen ihm ins Gesicht. 4Und Pilatus kam danach wieder hinaus und sagte zu ihnen: "Seht, ich führe ihn zu euch heraus, damit ihr wisst, dass ich keinerlei Schuld an ihm finde." 5So kam also Jesus hinaus, wobei er die Dornenkrone und den purpurroten Mantel trug, und Pilatus sagte zu ihnen: "Seht, der Mensch".

1. Hinführung

Der johanneische Passionsbericht gehört ohne Frage zu den theologisch wie  erzählerisch stärksten Abschnitten des Neuen Testamentes. Die Darstellung des Passionsgeschehens selbst findet ihren Höhepunkt nach Ansicht vieler Ausleger wiederum in der vorliegenden Szene, welche die Geißelung und Verhöhnung Jesu Christi schildert. Im Gesamtkontext der Passionserzählung wird deutlich, dass es hier um weit mehr geht als um eine rein historische Darstellung der Leiden Christi. Vielmehr lebt die Szene von einer gewissen Ironie, wie schon antike Auslege (etwa Cyprian, De bono patientiae/ Über das Gut der Geduld 7) bemerkt haben: der, der von den Soldaten als König der Juden verhöhnt wird, ist wirklich der König! Vor diesem Hintergrund bekommt das "Seht, der Mensch", mit dem Pilatus auf eben diesen (wahren) König verweist, eine enorme Bedeutungsfülle, die es zu reflektieren gilt.

2. Exegtische Anmerkungen

Nicht selten wird Seitens der Exegese auf die Unterschiede in den Passionsdarstellungen der Synoptiker und der des Johannes verwiesen. Diese Differenzen sind zweifelsohne gegeben und sollten auch wahrgenommen, aber nicht überbewertet werden. Denn in wesentlichen Punkten stimmen die Synoptiker und Johannes überein: Jesus wurde zu Pilatus gebracht; dieser fragte ihn, ob er der König der Juden sei, worauf dieser antwortete "du sagst es"; Pilatus wollte Jesus amnestieren; das Volk aber wählte Barrabas; es erschollen Kreuzigungsrufe aus dem Volk; es folgten Pilatus Frage nach Jesu Schuld bzw. eine zweite Unschulderklärung; erneute Volksschreie, Jesus zu kreuzigen; schließlich sah sich Pilatus genötigt, Jesus zum Tode zu verurteilen.

Über diesen groben Verlauf hinaus bieten alle Evangelisten je eigenes Sondergut, welches sie in ihre spezifische Anordnung des Erzählstoffes einbringen. So auch Johannes. Daher ist es zwar traditionsgeschichtlich interessant, aber letztendlich müßig, der Frage nachzugehen, ob Johannes nun Markus und/oder Lukas gekannt und sich an deren Darstellungen orientiert hat. Der Autor des Johannes-Evangeliums kannte offenkundig eine von den Synoptikern unabhängige, alte Passionserzählung, die er als Basis seiner Darstellung verwenden konnte (wenn er nicht gar selbst Augenzeuge war oder einen solchen persönlich kannte, wie einige Exegeten vermuten). Dieser Quelle folgend, umfasst die johanneische Darstellung der Ereignisse im Palast des römischen Statthalters (1.) die Überführung zu Pilatus (Joh. 18,28-32), (2.) das Verhör, in dessen Zentrum die Frage nach Jesu Königtum steht (18,33-38a), (3.) den Versuch des Pilatus, Jesus zu amnestieren, der fehlschlägt, weil das Volk die Freilassung des Barrabas fordert (Joh. 18,38b-40), (4.) Jesu Geißelung (Joh. 19,1-3), (5.) der zweite Versuch des Pilatus, Jesus freizulassen, indem er Jesus als lächerliche, harmlose Gestalt vorstellt (Joh. 19,4-7), (6.) erneutes Verhör durch Pilatus, und schließlich (7.) das Urteil über Jesus (Joh. 19,13-16a).

Zu den im Vergleich unter den Evangelisten abweichenden Punkten zählt u.a. die Geißelung. Während Markus diese nach dem Todesurteil als ersten Teil der Exekution erfolgen läßt (Mk. 15,16-20), setzt Johannes sie vor der Verurteilung an. Beide Darstellungen müssen sich nicht unbedingt ausschließen: zum einen ist historisch gut bezeugt, dass zum Tode Verurteilte vor der Hinrichtung gefoltert wurden (vgl. Polybius XI 30, 1-2; Jos. Apion I 191 u.v.m.), zum anderen ist aber auch die Geißelung als eigenständige Strafe gut belegt (Dig. 48,2,6 u.a.). Als solche setzt sie Johannes anscheinend voraus, denn Pilatus geht es offenkundig darum, Jesus eine vergleichbar geringe Strafe aufzubürden, um ihn dann freilassen zu können. Wäre das Volk hiermit einverstanden gewesen, so hätte Pilatus die Klage nicht abweisen, aber auch keinen aus seiner Sicht Unschuldigen opfern müssen. Für die historische Wahrscheinlichkeit eines solchen Hintergrundes spricht der durch Josephus bezeugte Fall des Jesus ben Anaias, der sich ebenso wie Jesus heilsprophetisch gegen den Tempel geäußert hatte, dem römischen Statthalter übergeben wurde, von diesem befragt die Antwort verweigerte, und dann zur Strafe gefoltert wurde, bevor man ihn freiließ (Jos. BJ VI 300-305).

Die Geißelung selbst wird nicht beschrieben. Da es Pilatus in der Hoffung, Jesus freilassen zu können, darum gehen musste, Jesus dem anwesenden Volk als schon schwer genug bestraft vorzustellen, ist mit keiner Schonung zu rechnen und die Geißelung wird den damaligen Sitten gemäß recht brutal durchgeführt worden sein. Normalerweise wurde der Delinquent an einen Pfosten oder eine Säule gebunden und von einem oder mehreren Soldaten mithilfe von Lederpeitschen, in deren Riemen kleine Eisen oder Knochenstücke eingearbeitet waren, gegeißelt. Mehrere antike Quellen beschreiben eindrücklich die Grausamkeit dieser Bestrafung.

Der Evangelist legt seinen Schwerpunkt aber nicht auf die Grausamkeit, sondern auf die folgende Verhöhnung Christi. Die römischen Soldaten verspotten ihn, indem sie die Anklage, welche gegen Jesus erhoben wurde, aufgreifen und sein Bekenntnis zum Königtum, welches sie freilich gar nicht begreifen können, zu einer Persiflage einer Inthronisation ausnutzen. Zwar fehlt bei Johannes das Rohr als Szepter und der Kniefall, welche Markus in seiner Darstellung erwähnt (Mk 15,17-20), aber Dornenkrone, purpurfarbener Mantel und die Akklamation sind deutlich genug. Der Schlag in das Gesicht Jesu unterstreicht nicht nur die andauernde Brutalität der Folterung. Weitaus stärker noch als in der heutigen Wahrnehmung wird dem antiken Leser durch dieses Motiv vermittelt, dass Jesus durch die Folter entehrt werden soll. Der Schlag macht aber auch deutlich, dass die römischen Soldaten das wahrhaft Königliche des Herrn nicht erkennen.

Dieses Motiv des Königtums ist zentral für die gesamte Szene. Die von Pilatus befohlene Geißelung gibt den wahren König der Lächerlichkeit preis, um sein Leben zu retten. Der Ausspruch "seht, der Mensch", ist historisch betrachtet eine - von Pilatus gut gemeinte, aber von Unverständnis geprägte - Absage an Jesu Offenbarungsanspruch. Der wahre König, als der sich Jesus in Joh. 18,34 definiert hat, wird vor seiner Verurteilung in der Sicht seiner Zeitgenossen zum Spottkönig. Erst mit seinem Tod am Kreuz wird die Wahrheit seines Anspruches offenkundig.

3. Vorschlag zu einer Bibelarbeit

Die johanneische Passionsdarstellung ist von einer erzählerischen wie theologischen ungeheuren Dichte, der man sich in ihrer Gänze nur in einer ganzen Reihe von Bibelarbeiten nähern sollte. Dies schließt freilich nicht aus, einzelne Aspekten isoliert hiervon zu betrachten. Und genau dies möchte folgende Bibelarbeit vorschlagen. Das Motto "Menschenbilder der Bibel", unter dem die laufende Bibelarbeitsreihe in kirchensite.de steht, lädt dazu ein, sich ganz gezielt mit dem Einzelaspekt des Menschseins zu befassen.

Ankommen

Auch wenn viele Christen in der vorösterlichen Zeit biblischen Reflexionen möglicherweise etwas sensibilisierter gegenüberstehen, so sollte doch auch hier vor der eigentlichen Bibelarbeit eine kurze Phase des Einhaltens erfolgen. Dies gilt umso mehr für Gruppenarbeiten, wo diese Phase zusätzlich zu der inneren Ruhe und Bereitschaft eine ruhige äußere Arbeitsatmosphäre herstellt.

Für die Bibelarbeit eines Einzelnen würde sich z.B. ein Gedicht anbieten (entsprechende Werke finden sich leicht im Internet). Oftmals bieten auch biblische Texte in der musikalischen Setzung des GL interessante Meditationsanreize (hier z.B. 1Petr. 2,21-24 in der Setzung von GL 192).  Eine weitere schöne Möglichkeit wäre es, sich entsprechende Abschnitte aus musikalischen Passionsvertonungen, etwa die Johannes-Passion von J.S. Bach (BWV 245), anzuhören.

Bei Bibelarbeiten mit Gruppen sind Lieder oft geeigneter. Im Bezug auf vorliegende Bibelarbeit böte sich - gerade in diesem Jahr - das bekannte Paul Gerhardt-Lied "O Haupt voll Blut und Wunden" (GL 179) an. Eine Alternative wäre z.B. "Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen" von Johann Heermann (GL 180).

Danach sollte der Text Joh. 19,1-5 einmal in normalem Lesetempo gelesen bzw. laut vorgelesen werde, um (sich) den inhaltlichen Rahmen der Bibelarbeit bewußt zu machen. 

Wahrnehmen und Reflektieren

Option A
Der Spitzensatz der gesamten Perikope ist zweifelsohne das "ecce homo". Dass dieser Satz ein ungeheures Reflexionspotential hat, wird schon an den vielfältigen Übersetzungsmöglichkeiten augenscheinlich:

"Sehet, welch ein Mensch." (Lutherbibel)
"Seht, da ist der Mensch!" (Einheitsübersetzung)
"Siehe, der Mensch!" (Elberfelder Bibel)
"Hier ist er, der Mensch!" (Neues Leben)
"Seht ihn euch an, diesen Menschen!" (Hoffnung für Alle)
"Da, seht ihn euch an, den Menschen!" (Gute-Nachricht-Bibel)

Die unterschiedlichen Übersetzungen setzen unterschiedliche Akzente, über die es sich nachzudenken lohnt. Während Einheitsübersetzung und Elberfelder Bibel stärker die grundsätzliche anthropologische Nuance zu betonen scheinen (also den Menschen als solchen), weisen andere Übersetzungen stärker auf die menschliche Gestalt des historischen Jesus. In Verbindung mit der Geißelungsszene wird dann die Radikalität des Menschseins Jesu Christi deutlich. Es ist der Jesus, der um unserer Sünden willen, d.h. um der Sünden des Menschen an sich, als Mensch leidet. Dies bietet die Möglichkeit, das Leiden von uns Menschen ganz allgemein - aber auch das Leiden von uns ganz persönlich - in die rechte Relation zum Leiden des einen Menschen Jesus Christus zu stellen – eine Relation, die Paul Gerhardt im oben genannten Lied schön zum Ausdruck bringt.

Innerhalb einer Gruppe sollten die Teilnehmer zunächst ausreichend Zeit (ca. 5-10 Minuten) bekommen, um über die verschiedenen Übersetzungsnuancen nachzudenken. Danach sollte dann aber im Plenum über die Eindrücke diskutiert werden. Dabei sollte es erlaubt sein und ggf. sogar angestrebt werden, dass von dem biblischen Zitat ausgehend auch persönliche Eindrücke und Gedanken eingebracht werden. Eine mind-map-Graphik auf Tafel oder Flipchart hilft, das ganze zu strukturieren, zeigt dann aber auch auf, wie persönliches Empfinden und biblische Botschaft in Zusammenhang gebracht werden können.

Option B
Auch der zweite Vorschlag setzt beim Spitzensatz Joh. 19,5 an. Jedoch will sich dieser Vorschlag auf die Person Jesu Christi konzentrieren. Wie schon in Option A kann es hilfreich sein, die Beiträge des Plenums graphisch - am besten als mind-map - zu fixieren. Jedoch ist hier die Struktur der Graphik vorgegeben, da die Reflexion der Gruppe (bzw. die eigene Reflexion, wenn die Bibelarbeit alleine durchgeführt werden sollte), in drei spezifische Richtungen gelenkt werden sollen. Die im folgenden gegebenen Impulse sollten für alle Teilnehmer gut sichtbar sein. Je nach Gruppe ist auch eine Abänderung oder Erweiterung der Textimpulse anzustreben (z.B. könnten Migrationshintergründe eingearbeitet werden). Denkbar ist es, zusätzlich zu den Textimpulsen Bilder per OHP oder Beamer als weitere Impulse bereitzustellen. Die unten gemachten Vorschläge sollen lediglich Anregungen bieten. Wer im Internet das Stichwort "ecce homo" eingibt, wird eine große Zahl von Hinweisen auf Bilder der unterschiedlichsten Kunstepochen erhalten, die man verwenden kann.

Die folgende Reflektion ist in drei Abschnitte unterteilt. Zu Beginn eines jede Abschnittes sollte Joh 19,1-5 deutlich hörbar und im angemessenen Tempo verlesen werden. Im Anschluss hieran soll der Textimpuls - am besten von einem anderen Teilnehmer - vorgelesen werden. Werden Bilder verwendet, so sollten diese gleichzeitig mit dem Impuls eingespielt werden und für die gesamte Phase des Abschnittes sichtbar bleiben.

Impulse:

1. "Seht, der Mensch": Jesus – der historische Mensch
Jesus Christus hat zweifelsohne für jeden Christen eine maßgebliche Bedeutung. Auch wird es wohl niemanden geben, der die historische Tatsache seines Lebens ernsthaft in Abrede stellen würde. Aber nehmen wir diese Historizität in ihrer vollen Bedeutung auch ernst? Machen wir sie uns wirklich bewusst, wenn wir im Glaubensbekenntnis beten: "gelitten unter Pontius Pilatus..?" Oder ist die Passionsdarstellung nur die notwendige Vorgeschichte zum eigentlich entscheidendem Punkt: dem Osterereignis?

Die Darstellung der gesamten Passion als historisches Ereignis nimmt dem Menschsein Jesu jegliche Abstraktivität. Es ist dieser eine Jesus der in einer ganz bestimmten historischen Situation vor einem weltlichen Gericht steht, welches selbst von der Eigendynamik der historisch schwierigen politischen Situation erfasst worden ist. Der Leidensweg Jesu ist nicht ein abstraktes Vorspiel der Auferstehung – es ist historisch konkretes, reales Leiden eines Menschen.

Möglicher Bildimpuls: Antonio Ciseri: Ecce homo (19.Jh.)

2. "Seht, der Mensch": Jesus – der leidende Mensch
"Seht, ich führe ihn zu euch heraus , damit ihr wisst, dass ich keinerlei Schuld an ihm finde," sagt Pilatus, als er Jesus vorführt. Offen lässt der Evangelist Johannes durch den römischen Statthalter proklamieren, dass Jesus unschuldig ist. Das Leiden Christi ist also unverschuldetes Leiden, das Leiden eines Gerechten, letztendlich, wie wir glauben: Leiden für uns uns zur Vergebung unserer Sünden.

Aber es ist und bleibt das Leiden eines Menschen: ein Mensch der schwitzt und zweifelt, ein Mensch der unter der Folter Schmerzen empfindet und blutet, ein Mensch, der einen grausamen Tod sterben muss. Verhaftet, verhöhnt, geschlagen und gefoltert, schließlich gekreuzigt. Eine ungeheure Last, die Jesus als Mensch getragen hat. Machen wir uns dies immer bewusst, wenn wir an unseren kleinen Lasten bitter tragen? Wie können wir unser persönliches Leid und das unserer Mitmenschen hierzu in Relation stellen?

Möglicher Bildimpuls: Antonello da Messina: Ecce homo (15. Jh.) oder Lovis Corinth: Ecce homo (1925)

3. "Seht, der Mensch": Jesus – der besondere Mensch
Jesus ist ganz Mensch – und doch viel mehr als das. Die johanneische Darstellung des Prozesses vor Pilatus macht dies durch die situative Ironie augenscheinlich: weder das jüdische Volk noch die römischen Truppen erkennen, wer Jesus wirklich ist. Ironischerweise verhöhnen die römischen Soldaten ihn durch Umhang, Dornenkrone und der Anrede, die antike Herrschaftsinthronisationen imitiert, genau als das, was er ist: als Herrscher. Das "ecce homo" verweist auch hierauf: seht diesen einen Menschen! Ob Pilatus dies erkannt hat?

Im weiteren Verlauf des Evangeliums findet das "ecce homo" ein spannungsvolles, aber vor dem Hintergrund des Gespräches von Pilatus und Jesus doch kohärentes Gegenüber: auf dem Schild am Kreuz steht in drei Sprachen geschrieben: "Jesus, der Nazarener, der König der Juden." "Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben", weist Pilatus die Proteste der Hohenpriester zurück. Siehe, der Mensch – siehe, der König!

Bildimpuls: Mailänder Domfenster, no. 105: Ecce homo (16. Jh.)

Verinnerlichen

Nach Abschluß der Bibelarbeit sollte Gelegenheit sein, das Gesagte nochmals für sich im Stillen zu bedenken. Je nach Vorlieben der Gruppe kann hierzu ein weiteres Bild als Impulsgeber oder passende Musik als Hintergrund für die individuelle Meditation eingesetzt werden. Alternativ können die Teinehmer ihre Gedanken auch auf kleine Karteikarten schreiben und diese an eine Pinwad hängen.

Abschluss

Wenn möglich sollte der Gruppenleiter ein Gebet frei formulieren, und dabei Gedanken, welche in der Bibelarbeit geäußert wurden, aufgreifen. Alternativ könnte der Text von GL 184 vorgetragen werden. Bei kleinen Gruppen oder bei individueller Bibelbetrachtung wäre der Rosenkranz mit den schmerzhaften Geheimnissen ein schöner Abschluss.

Literatur:

  • Ulrich Wilckens: Das Evangelium nach Johannes. NTD 4. 18. Aufl. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2000.
  • Jürgen Becker: Das Evangelium nach Johannes. 2 Bde. Ökumenischer Taschenbuchkommentar zum Neuen Testament 4/1-2. Gütersloher Taschenbücher Siebenstern 505/506. Gütersloher Verlagshaus Mohn u.a., Gütersloh 3. Aufl. 1991.
  • Werner de Boor: Das Evangelium des Johannes. Wuppertaler Studienbibel.NT. Brockhaus, Wuppertal 1994. 
  • Udo Schnelle: Das Evangelium nach Johannes. Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament 4. Evang. Verlagsanstalt, Leipzig 1998.
  • Joachim Gnilka:  Johannesevangelium. Die neue Echter-Bibel 4. Echter-Verl., Würzburg 5. Aufl. 1999.

Marcus Sigismund, Wuppertal, April 2007
Katholisches Bibelwerk im Bistum Münster (www.bibelwerk.de)

in Kooperation mit
kirchensite - online mit dem Bistum Münster (www.kirchensite.de)

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