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02.12.2016
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Aus dem kirchensite.de-Archiv
Die Marienstatue in der Grotte auf dem "Timpen" in Garrel.

Mein Denkmal und ich

Gemeinschaft stiftende Maria

Garrel. Im Jahr 1997 wurde auf einem Gemeinschaftsgrundstück im Landkreis Cloppenburg eine Mariengrotte erbaut. Der Platz heißt "Timpen" und liegt in einem Bezirk des Ortes Garrel. Die Bewohner treffen sich auf dem "Timpen" zu den verschiedensten Feiern.

Dass dort, wo gefeiert wird, auch gebetet werden kann, war den Anliegern und allen voran dem langjährigen Vorsitzenden der Interessengemeinschaft, Paul Holthaus, schon immer bewusst. Bereits seit 1984 feiert man jährlich eine Maiandacht auf dem "Timpen". Die Grundstücksnachbarin stellte dafür ihre eigene Marienstatue zur Verfügung, die später als Erbteil der Gemeinschaft übertragen wurde.

Der Gedanke, der Statue eine dauerhafte Stätte zu bauen, fand viel Zuspruch. Alle packten mit an, sammelten zunächst in der Umgebung Garrels Findlinge und bauten gemeinsam die Grotte. Da mochte auch die Gemeinde Garrel nicht zurückstehen und erlaubte, dass für die abendliche Beleuchtung Strom von der Straßenbeleuchtung abgezweigt wird.

Marienstatue
Paul Holthaus

Das "Erbstück", die Marienstatue der Nachbarin, erwies sich nach den Bauarbeiten als zu klein für die neue Grotte. Darum wurde eine größere Statue in Auftrag gegeben, die dem Bild der in Fatima erschienenen Gottesmuter nachempfunden ist. Die "Timpengemeinschaft" macht durch die Grotte auf ihrem Platz deutlich, dass Glaube und Leben zusammengehören. Mehr als 100 Beter kommen zu der jährlichen Maiandacht. Frische Blumen und Kerzen zeigen immer wieder, dass die Grotte aufgesucht und manches Gebet vor der Marienstatue verrichtet wird. Auch Radfahrer legen gern einen Stopp ein.

Achtung und Respekt

Die Akzeptanz der Mariengrotte macht Paul Holthaus noch an einem anderen Punkt fest: Im benachbarten Pavillon auf dem "Timpen" hat es ab und zu schon mal Verschmutzungen und kleinere Zerstörungen gegeben. Der Grotte jedoch zollen alle Gäste ihren Respekt. 

Text: Hubert Looschen in "Kirche+Leben", 20.04.2006

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