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02.07.2016
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Bibelarbeit im Januar 2006

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde

Gen 1,1 – 2,4a

1. Hinführung

"Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde". So beginnt das Glaubensbekenntnis der Kirche. Der Satz des Credo fasst zusammen, was auf den ersten Seiten der Bibel steht. Es ist das große Vorzeichen des christlichen Glaubens; es zeigt seine alttestamentlichen Wurzeln, es begründet das Verhältnis unserer gesamten Kultur zum Himmel und zur Erde, zur Zeit, zur "Natur", zu den Tieren und den Menschen.

Dieser Glaubenssatz ist allerdings in der Gegenwart sehr umstritten. Auf der einen Seite stehen die so genannten "Fundamentalisten", die zwar für sich in Anspruch nehmen, die Substanz des Glaubens zu bewahren, aber tatsächlich ihn aushöhlen, indem sie ihn vor dem kritischen Verstand abschirmen. Sie behaupten, die Bibel wörtlich zu verstehen, wenn sie mit Berufung auf die Genesis gegen die moderne Naturwissenschaft, gegen die Biologie und die Physik, einen "Kreationismus" propagieren, wonach Gott als der große Designer in kurzer oder längerer Zeit – die hardliner sagen: in sieben Tagen, die klügeren: in sieben mal tausend mal x Jahren – die Welt so gemacht hat, wie sie heute ist. Aber das ist eine optische Täuschung. Es ist die Exegese, die das "Buch der Bücher" wörtlich auslegt: in der Sprache, in der sie tatsächlich geschrieben wurde; im Verständnis der Wörter, wie sie die biblischen Autoren selbst verstanden haben. Ein Blick in die Geschichte der Auslegung zeigt, dass erst seit dem Aufkommen der Naturwissenschaften die Bibel "naturwissenschaftlich" gelesen wurde. Damit wird man ihr nicht gerecht. Erst wenn man die Bibel sagen lässt, was sie selbst sagen will, hat man das Fundament des Glaubens bloßgelegt.

Auf der anderen Seite stehen die Kritiker, die meinen, durch die Erkenntnisse der Biologie und Physik sei die Bibel überflüssig geworden. Sie sei das Produkt eines überholten Weltbildes. Die einen machen sie für die Unterdrückung eines Galileo Galilei verantwortlich, die anderen für die ökologische Krise, weil sie sagt, der Mensch sei berufen, über die Welt zu herrschen. Tatsächlich trägt die Bibel von der ersten Seite an die Zeichen ihrer Entstehungszeit an sich. Sie spricht aus der Vergangenheit von 2500 Jahren zu uns. Ist sie aber deshalb veraltet? Oder hat sie etwas zu sagen, das kein Lehrbuch Astrophysik und der Evolutionsbiologie uns sagen kann?

Was die Genesis zu sagen hat, hält das Glaubensbekenntnis fest. Gott ist der Schöpfer. Welches Bild des Schöpfers zeichnet die Genesis?

2.  Die Grundbotschaft

Wie ist die Welt entstanden, in der wir Menschen leben? Ist sie ein Gefängnis, in das wir lebenslänglich eingesperrt sind? Oder ist sie ein Ort authentischen Lebens? Ist sie ein Chaos, in dem allein Zufall und Willkür regieren? Oder ist ihr eine Ordnung eingestiftet, die uns nicht verborgen zu bleiben braucht, sondern uns in der Welt zu orientieren hilft? Ist sie ewig dieselbe oder hat sie Grenzen, einen Anfang und ein Ende?

Diese Fragen beantwortet die Bibel auf ihren ersten Seiten. Der Schöpfungsbericht gehört zu den ganz großen Erzählungen der Menschheitsgeschichte, die das Weltbild von Judentum, Christentum und Islam zutiefst geprägt haben, ohne die sich aber auch die modernen Naturwissenschaften nicht hätten entwickeln können. Die Antwort auf die Fragen besteht in einer entschieden positiven Sicht der Welt, einer klaren Absage an eine letzte Sinnlosigkeit, einer deutlichen Vorstellung, dass alles irdische Leben nicht ewig ist, sondern endlich, aber deshalb nicht hoffnungslos, sondern sinnvoll.

Die Voraussetzung dieser Antworten: Die Welt ist Schöpfung. Sie ist Gottes Werk. Einerseits wird die Grenze scharf markiert: Die Welt ist nicht göttlich, Gott ist nicht ein Teil dieser Welt. Andererseits wird aber auch die Verbindung betont: Gott ist der Welt nicht fern; er hat sie erschaffen und erschafft sie jeden Tag neu; er ist es, der sie im Innersten zusammenhält; in der Welt gibt es die Menschen, die erfahren und erkennen können, dass sie ihr Leben Gott verdanken. Die genaue Unterscheidung zwischen Gott und Welt ist die Voraussetzung, dass in den denkbar höchsten Tönen vom Menschen gesprochen werden kann: Mann und Frau sind Gottes "Ebenbild" (Gen 1,26). Das ist der Basistext für die moderne Geschichte der Menschenrechte.

Der Mensch, wie die Bibel ihn sieht, inmitten der Schöpfung: unter dem Himmel, der zum Symbol Gottes wird; im Licht der Sonne, des Mondes und der Sterne; auf der Erde, die sich aus dem Meer erhoben hat; mit den Pflanzen und den Tieren, die den Himmel, das Meer und die Erde bevölkern. Die Zeit, die Gott den Menschen schenkt, ist begrenzt und deshalb kostbar. Sie strömt nicht einfach dahin, sondern hat einen Rhythmus: den Rhythmus von Tag und Nacht und den Rhythmus von Werktag und Feiertag mit dem Sabbat, dem siebten Tag, als festlichem Höhepunkt: Die Menschen, wie Gott sie erschaffen hat, sind keine Arbeitstiere, sondern freie Kreaturen, die ausspannen und feiern und vor allem Gott loben können.

Die Welt als Welt zu erkennen und nicht für göttlich zu halten, ist die entscheidende Voraussetzung, sie mit Hilfe des menschlichen Verstandes zu erforschen und mit Hilfe der Technik zu gestalten. Diese Welt als Schöpfung zu bejahen und nicht als menschliches Machwerk zu erklären, ist die entscheidende Voraussetzung, sie nicht auszubeuten, sondern zu achten und zu bewahren.

 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde

3. Der Text: Gen 1,1 – 2,4a

1Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde;
2und die Erde war wüst und leer,
und Finsternis lag über dem Abgrund,
und Gottes Geist schwebte über den Wassern.

3Und Gott sprach:
Es werde Licht.
Und es wurde Licht.
4Und Gott sah das Licht, dass es gut war.
Und Gott schied das Licht von der Finsternis,
5und Gott nannte das Licht Tag,
und die Finsternis nannte er Nacht.
Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der erste Tag.

6Und Gott sprach:
Es entstehe ein Gewölbe inmitten des Wassers,
das scheide Wasser von Wasser.
7Und Gott machte das Gewölbe
und schied das Wasser unter dem Gewölbe vom Wasser über dem Gewölbe.
Und so geschah es.
8Und Gott nannte das Gewölbe Himmel.
Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der zweite Tag.

9Und Gott sprach:
Es sammle sich das Wasser unterhalb des Himmels an einem Ort,
damit das Trockene erscheine.
Und so geschah es.
10Und Gott nannte das Trockene Erde,
und die Sammlung der Wasser nannte er Meer.
Und Gott sah, dass es gut war.

11Und Gott sprach:
Es bringe die Erde Gras und Kraut hervor, das Samen bringe, und Bäume, die auf der Erde Früchte bringen, in denen ihr Same ist, jeden nach seiner Art.
Und so geschah es.
12Und es brachte die Erde Gras und Kraut hervor, das Samen trägt, ein jedes nach seiner Art, und Bäume, die Früchte tragen mit ihrem Samen darin, jeden nach seiner Art.
Und Gott sah, dass es gut war.
13Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der dritte Tag.

14Und Gott sprach:
Es sollen Lichter am Himmelsgewölbe sein, um Tag und Nacht zu scheiden und Zeichen zu geben für Zeiten, Tage und Jahre; 15und sie sollen Lichter am Himmelsgewölbe sein und auf die Erde leuchten.
Und so geschah es.
16Und Gott machte zwei große Lichter,
das große, über den Tag zu herrschen,
das kleine, über die Nacht zu herrschen, und die Sterne.
17Und Gott setzte sie an das Himmelsgewölbe,
dass sie leuchten auf die Erde
18und über den Tag und die Nacht herrschen
und das Licht von der Finsternis scheiden.
Und Gott sah, dass es gut war.
19Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der vierte Tag.

20Und Gott sprach:
Es wimmle das Wasser von lebendigen Wesen,
und Vögel sollen über der Erde fliegen unter dem Himmelsgewölbe.
21Und Gott schuf große Tiere und alle sich regenden lebendigen Wesen, von denen das Wasser wimmelt, ein jedes nach seiner Art, und alle gefiederten Vögel, jeden nach seiner Art.
Und Gott sah, dass es gut war.
22Und Gott segnete sie und sprach:
Seid fruchtbar und mehret euch und erfüllet die Wasser des Meeres,
und die Vögel sollen sich mehren auf Erden.
23Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der fünfte Tag.

24Und Gott sprach:
Es bringe die Erde lebendige Wesen hervor, jedes nach seiner Art, Vieh und Kriechtiere und Tiere des Feldes, jedes nach seiner Art.
Und so geschah es.
25Und Gott machte die Tiere des Feldes, jedes nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art und alle Kriechtieren auf der Erde, jedes nach seiner Art.
Und Gott sah, dass es gut war.

26Und Gott sprach:
Lasset uns Menschen machen als unser Ebenbild, uns ähnlich,
und herrschen sollen sie über die Fische des Meeres und die Vögel des Himmels und das Vieh und die ganze Erde und alle Kriechtiere auf der Erde.
27Und Gott schuf den Menschen als sein Ebenbild;
nach Gottes Bild erschuf er ihn;
als Mann und Frau schuf er sie.
28Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen:
Seid fruchtbar und mehret euch,
und füllet die Erde
und macht sie euch untertan,
und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen.
29Und Gott sprach:
Siehe, ich habe euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde gegeben, die Samen bringen, und alle Bäume mit Früchten, die Samen haben, euch zur Nahrung.
30Und allen Tieren der Erde, allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, in dem eine lebendige Seele ist, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben.
Und so geschah es.
31Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte:
Und siehe, es war sehr gut.
Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.

2,1Und so wurden vollendet Himmel und Erde und ihr ganzer Glanz,
2und Gott vollendete am siebten Tag das Werk, das er getan,
und er ruhte am siebten Tag von seinem ganzen Werk, das er vollbracht.
3Und Gott segnete den siebten Tag
und heiligte ihn;
denn an ihm ruhte Gott von all seinem Werk,
das Gott geschaffen und gemacht hat.

4aDies ist das Buch der Entstehung von Himmel und Erde,
als sie erschaffen wurden.

4. Hinweise zum Text

Die Schöpfungsgeschichte ist sorgfältig aufgebaut, allerdings nicht ohne Spannungen. Acht Schöpfungswerke werden auf sechs Schöpfungstage aufgeteilt. Der dritte und sechste Tag werden durch zwei Werke ausgezeichnet. Der siebte Tag, der auf den Sabbat vorausdeutet, steht für sich als Tag der Ruhe Gottes.

Tag 1 - (1) Licht
Tag 2 - (2) Gewölbe
Tag 3 - (3) Erde und Meer/(4) Pflanzen
Tag 4 - (5) Gestirne
Tag 5 - (6) Vögel und Fische
Tag 6 - (7) Tiere des Landes/(8) Mensch
Tag 7 - Sabbat

Die sieben Tage prägen den Rhythmus der Woche – mit dem Sabbat als Abschluss, während im Christentum der Sonntag, der österliche Feiertag, der erste Tag der Woche ist. (Es ist ein Ausdruck puren Kapitalismus, dass die UN – nicht ohne sublimen Antijudaismus und Antichristentum – vor einiger Zeit den Montag als ersten Wochentag deklariert haben, was leider so gut wie alle Kalender fixieren.) Durch den Hinweis auf den Sabbat weitet sich das Bild der Schöpfung. Gen 1 stellt nicht dar, was vor Abertausenden Jahren einmal geschah (und seitdem Vergangenheit ist), sondern was im Anbruch der Zeit ein für allemal geschehen ist und deshalb fortwährend sich erneuert. Die Schöpfung ist im vollen Gang. Nacht für Nacht leuchten Mond und Sterne, Tag für Tag scheint die Sonne; in jedem Augenblick entstehen neue Pflanzen, neue Tiere, neue Menschen. Einer der Grundfehler der radikalen Schöpfungskritiker wie der Kreationisten besteht darin, dass sie in der Genesis nur erkennen, was vor Urzeiten geschehen sei (die creatio prima – die erste Schöpfung) und nicht auch das, was jederzeit geschieht (die creatio continua – die fortwirkende Schöpfung). Ein zweiter Fehler beider Parteien besteht darin, dass sie die Tage nach vierundzwanzig Stunden rechnen. Bei Gott hingegen gilt ein anderes Maß. Die sieben Tage können in Gen 2,4b, dem Beginn der zweiten Schöpfungsgeschichte, wie ein einziger Tag gerechnet werden, der Tag wie die Woche, die Woche wie alle Zeit der Welt.

Die Abfolge der Werke bildet nicht die Evolution im Zeitraffer ab, auch wenn man versucht sein könnte, eine Entwicklung vom All zur Erde zu entdecken und vom Nieder- zum Höherrangigen, Tatsächlich herrscht aber eine andere Logik. Erst werden die Räume geschaffen, dann werden sie bevölkert (2.-3. Tag – 3.-6. Tag). Der erste, vierte und siebte Schöpfungstag strukturieren die Zeiten, die anderen die Räume. Nach den Pflanzen (3. Tag) kommen die Vögel und Fische (5. Tag), dann die Landtiere und als Höhepunkt der Mensch (6. Tag). Dem allen geht die Erschaffung des Lichtes voraus (1. Tag). Es ist nicht identisch mit dem Licht, das Sonne, Mond und Sterne ausstrahlen (4. Tag), sondern ist das Licht Gottes, das im ganzen Schöpfungswerk aufleuchtet. Es vertreibt die Finsternis, die dem Chaos entspricht (dem Tohuwabohu, wie es im Hebräischen heißt); es entspricht dem Geist Gottes, der über die Urflut dahinweht: schwebend wie ein Hauch, gesättigt von Energie. Ps 36,10 spricht von diesem Licht:

Bei dir ist die Quelle des Lebens.
In deinem Licht sehen wir das Licht.

5. Gott, Schöpfer des Himmels und der Erde

Die zentrale Gestalt der Genesis ist Gott. Die ganze Schöpfung ist sein Werk. Er braucht nichts, um zu beginnen. Er braucht sich nicht anzustrengen, um die Schöpfung ins Werk zu setzen. Die Genesis erkennt ihm nur ganz wenige Tätigkeitswörter zu. Bei jedem Schöpfungswerk heißt es: "Und Gott sprach". Sein Wort hat Schöpferkraft. Dem entspricht, wenn es bei einigen Werken heißt, dass Gott ihnen Namen gab: dem Himmel, der Erde, dem Meer. Dann heißt es immer wieder: Gott "schuf" und "machte". Das Wie wird nicht ausgeschmückt; das Dass ist entscheidend. "Schaffen" wird in der Hebräischen Bibel nur von Gott ausgesagt: Wo vorher Chaos war, herrscht jetzt Ordnung; wo vorher Finsternis herrschte, strahlt jetzt Licht. Gottes "Machen" ist echtes Erschaffen. Es entsteht, was es vorher nicht gab. Gott modifiziert nicht nur, er kreiert. Vor dem Anfang, den Gen 1,1 benennt, gab es die Welt nicht, auf der jetzt das Leben spielt. Es herrscht das blanke Chaos; der "Abgrund" ist das Nichts; die Wasser, über denen Gottes Geist schwebt, sind nicht der Urstoff des Lebens, sondern die Flut des Formlosen. Ein wesentlicher Aspekt der Schöpfung, des Machens und Nennens, ist deshalb die Unterscheidung. Gott macht Unterschiede, er setzt Grenzen, er schafft Ordnung. So bannt er das Chaos, so lässt er die Welt entstehen.

Genesis
Das griechische Wort "Genesis", von dem das erste Buch der Bibel seinen Namen hat (im Hebräischen lautet er: "Im Anfang"), heißt: Werden. Von einem Werden, das vorher nie war, ist nur in der Bibel die Rede. Viele Religionen kennen Erzählungen, die von der Entstehung der Welt handeln. Aber sie stellen ihre eigene Welt dar; sie dürfen nicht über den Kamm der biblischen Geschichte geschoren werden. Sie reden nicht wie Gen 1,1 von einem Uranfang. Sie können nicht denken, was das Alte Testament erst spät auf den Begriff bringt, aber von Anfang erzählt und mit den Worten der Mutter eines makkabäischen Märtyrers so ausdrückt:

"Ich bitte dich, mein Kind, schau den Himmel und die Erde an;
sieh alles, was es gibt, und erkenne:
Gott hat es aus dem Nichts erschaffen,
und so entstehen auch die Menschen" (2Makk 7,28).

Die Erschaffung der Welt aus dem Nichts (creatio ex nihilo) ist Gottes ureigenes Werk. Ohne dass es den einen Gott gäbe, der nicht ein Teil dieser Welt ist, gäbe es nicht die Welt, wie sie ist. Ohne den einen Gott, den Schöpfer, hätte die Welt keinen Anfang; sie wäre immer die gleiche, in unendlichen Variationen. Dann hätte sie aber auch kein Ende und folglich kein Jenseits; es gäbe kein ewiges Leben. Die Welt wäre nicht "gut", der Mensch nicht Gottes Ebenbild.

Das Werden, von dem die Bibel spricht, setzt kein Vergehen voraus (wie der Mythos). Es entsteht Neues. Dafür steht der Begriff der Schöpfung. Was aber einmal begonnen hat, wird auch wieder enden. Davon ist am Anfang noch nicht die Rede. Aber die Jüdische wie die Christliche Bibel zeigen, was aus dem Anfang wird, dass ihm ein Ende entspricht, jenseits dessen das Reich Gottes seine Tore öffnet. Im Alten Testament steht dafür das Buch des Propheten Daniel, im Neuen Testament die Verkündigung Jes, mit großem Nachdruck aber das letzte Buch der Bibel, die Offenbarung des Johannes, die mit dem Bild einer neuen Schöpfung endet, des himmlischen Jerusalems, das ein neues Paradies in sich birgt.

Zeit zu leben
Zwischen dem Anfang und dem Ende verläuft die Zeit. Ihr Pfeil zeigt immer in eine Richtung. Kein Moment kann zurückgeholt werden, die Zeit ist stets im Fluss. Ganz anders der Mythos. Ihm entspricht nicht das lineare, sondern das zirkuläre Denken: die Wiederholung des immer Gleichen (nicht die Starre ewig des Selben). Das biblische Zeitverständnis ist es, das der modernen Physik den Weg bereitet hat. Nicht der Kreislauf der Gestirne gibt das Zeitmaß vor, sondern die Entstehung, die Entwicklung und dann auch das unausweichliche Ende des Kosmos. Der Zeitpfeil, sagt die Physik, ist unumkehrbar. Man braucht nicht Gen 1 mit dem Urknall gleichzusetzen. Man braucht theologisch nicht hineinzupfuschen in die offenen Diskussionen der Astronomen, wie groß das Weltall ist und ob es vor dem Urknall oder nach ihm etwas gab und gibt. In der Welt, in der wir, an Raum und Zeit gebunden leben, gilt das Gesetz der vergehenden Zeit: manchmal unerbittlich, manchmal gnädig, aber ausnahmslos.

Die Zeit ist aber keine unstrukturierte Größe. Die Tageszählung prägt ihren Takt. Sieben Tage hat die Woche um des Sabbats willen. Es mag sein, dass die Siebenzahl vom Mondwechsel abgeleitet ist. In der Genesis gewinnt sie eine neue, elementarere Bedeutung: Sechs Werktagen steht ein Ruhetag gegenüber. Israel, das den Sabbat feiert, gibt Gott, dem Schöpfer, die Ehre, der Zeit zur Ruhe findet und gewährt. In den Zehn Geboten wird dazu aufgerufen (Ex 20,9ff):

9Sechs Tage darfst du schaffen und jede Arbeit tun. 10Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du, dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin, dein Vieh und der Fremde, der in deinen Stadtbereichen Wohnrecht hat. 11Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel, Erde und Meer gemacht und alles, was dazugehört; am siebten Tag ruhte er. Darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und ihn geheiligt.

Die Verteidigung des Sabbats, des Sonntag,s als Tag der Arbeitsruhe und des Gottesdienstes ist Christenpflicht, weil die Feier des Sabbats, des Sonntags (bei den Muslimen: des Freitags), ein Menschenrecht ist.

Mythos und Logos
Vieles spricht dafür, dass die (erste) biblische Schöpfungsgeschichte in der Zeit des babylonischen Exils und in Auseinandersetzung mit babylonischen Schöpfungsmythen entstanden ist. Es sind gewaltige Erzählungen gigantischer Götter, mörderischer Kämpfe und fürchterlicher Katastrophen. Für Israel sind es die Erzählungen der Sieger, die dem Gottesvolk die Freiheit genommen haben. Zu den großen Stärken Israels aber gehört es, dass die Propheten und Priester (denen die Schöpfungsgeschichte zugerechnet wird) sich nicht diesen Göttern in die Arme geworfen, sondern Widerstand geleistet haben. Mehr noch: In der Konfrontation mit Babylon entdecken die Erzähler der Genesis ihren eigenen Glauben tiefer. Sie entdecken Gott als Schöpfer. Sie entdecken die Welt als Schöpfung. Sie glauben immer schon, dass Gott der Eine ist. Nun geht ihnen auf, dass es die Welt des Lichtes, die Welt des Himmels und der Erde, die Welt der Meere und Länder, die Welt der Sonne, des Mondes und der Sterne, die Welt der Pflanzen und der Tiere, die Welt der Menschen nur gibt, weil Gott der eine ist, der Schöpfer. Weil Gott sie erschaffen hat, ist es gut, sehr gut, dass es sie gibt. Weil Gott der Schöpfer ist, können die Menschen das Scheinen der Sonne, den Strand des Meeres, das Grün der Pflanzen, den Atem der Tiere, ihr eigenes Leben als Zeichen lesen, die Gott setzt, um zu sagen: Es ist gut, dass die Welt da ist.

In den Schöpfungsmythen Babylons hingegen ist die Welt ein Abfallprodukt der Götterkämpfe. Die Menschen werden erschaffen, um den Göttern Opfer zu bringen und sie dadurch in ihren Machtansprüchen zu bestätigen. Auf der Welt toben sich die Machtkämpfe der Götter aus. Die Götter wohnen im Himmel, der selbst ein Teil der Welt ist. (Wenn Juden und Christen sagen, Gott wohne im Himmel, ist das hingegen ein Bild für das Jenseits: den Himmel über den Himmeln.) Sie gelten zwar als unsterblich, aber sie habe ihre eigene Geschichte: Sie gehen aus anderen Göttergeschlechtern hervor und werden neue Göttergeschlechter produzieren, die sie ablösen werden. So ist auch die gegenwärtige Welt endlich, aber eingebunden in den ewigen Kreislauf des Werdens und Vergehens, aus dem es kein Entrinnen gibt.

Dagegen schafft die Bibel Klarheit. Die Polemik gegen die Schöpfungsmythen zeigt sich besonders deutlich, wo von den Gestirnen die Rede ist. Die Babylonier haben sie als Götter verehrt. Sie haben Horoskope erstellt, um Verhaltensregeln abzuleiten (wie es Menschen bis heute tun). In der Bibel wird hingegen bewusst profan, gezielt naiv geredet: Sonne, Mond und Sterne sind Beleuchtungskörper am Himmelszelt. Ihre Existenzberechtigung liegt in einer Funktion: die Erde bei Tag und Nacht zu bescheinen. Allerdings verweigert sich die Bibel der Sternenkunde nicht. Man muss den Lauf der Gestirne beobachten, um die Stunden des Tages, den Lauf der Woche, den Gang des Jahres zu beobachten. Nur so kann man die Feste feiern, die dem Lob des Schöpfers dienen.

Die Klarheit des Glaubens
Viele Menschen glauben heute, nur dann befreit sein zu können, wenn sie sich vom Zwang der Verehrung des einen Gottes gelöst haben. Das ist ein fataler Irrtum. Missionare wissen heute noch, welche Befreiung es für Menschen bedeutet, vom Zwang, viele Götter mit konkurrierenden Interessen zu verehren, befreit zu werden zum Dienst des einen Gottes, bei dem sie immer an der richtigen Adresse sind. Heute treten allerlei Surrogate an die Stelle des Originals: bei den Gebildeten ein religiöser Cocktail aus allen möglichen und unmöglichen Ingredienzen, meist etwas süßlich schmeckend und immer einen dicken Kopf machen; bei den einfachen Menschen hingegen ein Abgleiten ins religiöse Verstummen, in eine Sprachlosigkeit, die bestenfalls Stars als Vorbilder kennt (und manchmal sogar Glück haben kann, ehrliche Menschen zu finden, meist aber nicht).

Die Bibel zeigt von Anfang an das Original: "Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde..." Das ist ein verheißungsvoller Auftakt: für das irdische Leben und für das ewige Leben. Wer sich an Gott den Schöpfer hält, wird frei, die Welt als sein Geschenk anzunehmen, der Tage des Lebens sich zu freuen - und zu hoffen, dass am Ende aller Tage ein Morgen beginnen wird, der keinen Abend kennt.

Eine Reihe von Psalmen fasst ins Gebet, was die Genesis erzählt. Die Schöpfung ist ein großes Thema des Psalters. Durchweg geht es um das Lob Gottes, des Schöpfers. Das Staunen über die Größe und Schönheit der Schöpfung führt zur Einsicht in die Kleinheit, die Bedürftigkeit, aber auch die Würde des Menschen, vor allem aber zum Zeugnis, dass Gott allein groß ist und ihm allein die Ehre gebührt.

"Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst?"

fragt Ps 8. Er gibt keine bündige Antwort, sondern hält den Horizont immer neuer Antworten offen: in der Spannung zwischen der Größe der Welt und der Kleinheit des Menschen, der doch unendlich wertvoll ist in Gottes Augen.

Die Himmel rühmen die Herrlichkeit Gottes,
vom Werk seiner Hände kündet das Firmament,

erhebt Ps 19 die Stimme, um das Lob des Schöpfers mit dem des Gesetzgebers zu verbinden.

Lobe den Herrn, meine Seele,
Herr, mein Gott, wie groß bist du,

beginnt Ps 104, bevor er ein riesiges Panorama des ganzen Universums entwirft und überall die Spuren göttlicher Vorsorge findet.

 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde

6. Das Bild Gottes

Die Schöpfungsgeschichte ist von größter Bedeutung für das jüdische und christliche Verständnis der Welt. Sie ist gleichfalls von größter Bedeutung für das Verständnis des Menschen als Ebenbild Gottes: als Mann und Frau, unabhängig von Alter, Gesundheit, Bildung, Anstand. Die Schöpfungsgeschichte ist aber in erster Linie eine Meditation Gottes. Sie zeichnet ein farbenprächtiges Bild seines Wesens und seines Handelns – immer im Wissen, dass kein Mensch die Fülle Gottes sehen kann, aber doch auch in dem Vertrauen, dass Gott die Spuren seines Gottseins der Schöpfung eingerückt hat. Es sind sieben Tätigkeitswörter, die das Gottesbild facettenreich aufstrahlen lassen.

1. Gott schuf. Gott macht einen Anfang. Er beginnt, wo keiner sonst beginnen kann. Er ruft, was nicht ist, ins Sein. Das hat mit dem Tod kein Ende. So beschreibt Paulus den Glauben Abrahams (Röm 4,17):

Er glaubte Gott, der die Toten lebendig macht und das, was nicht ist, ins Sein ruft.

2. Gott sprach. Gott hüllt sich nicht in Schweigen. Er redet mit den Menschen – mehr als nur mit Worten. Die ganze Schöpfung redet von ihm; sein Schöpferwort rief sie ins Sein. So erschließt Paulus den lebendigen und wahren Gott den Philosophen auf dem Areopag in Athen (Apg 17,26f):

26Er hat aus einem Einzigen die ganze Menschheit erschaffen, dass sie auf der ganzen Fläche der Erde wohne, er hat feste Zeiten und Grenzen ihres Wohnens ausgewiesen, 27dass sie Gott suchten, ob sie ihn denn fühlten und fänden, da er ja keinem einzigen von uns fern steht.

3. Gott sah. Gott hat seine Welt im Blick. Er behält sie im Auge. Er wendet sich auch dann nicht ab, wenn die Menschen sich von ihm abwenden. Sein Blick hat Strahlkraft. Er durchdringt alles, erkennt alles, beurteilt alles – und erfüllt alles mit dem Licht des Lebens. Das erkennt der Erste Johannesbrief auf dem Antlitz Jesu Christi wieder:

Gott ist Licht,
und keine Finsternis ist in ihm.

4. Gott schied. Gott differenziert. Ihm gilt nicht alles gleich. Er beurteilt alles und ordnet es ein. Er gibt allem sein Maß, sein Gewicht, seinen Stellenwert. Der größte Unterschied, den er macht, ist der zwischen Tod und Leben, Lüge und Wahrheit, Hass und Liebe, dem Nichts und dem Sein. Daran denkt der Hebräerbrief, wenn er über Gottes Wort nachdenkt (Hebr 4,12f):

12Lebendig ist das Wort Gottes, kraftvoll und schärfer als jedes zweischneidige Schwert; es dringt durch bis zur Scheidung von Seele und Geist, von Gelenk und Mark; es richtet über die Regungen und Gedanken des Herzens, 13vor ihm bleibt kein Geschöpf verborgen.

5. Gott nannte. Gott nennt die Dinge beim Namen. Er macht sie ansprechbar, analysierbar, denkbar, erfahrbar. Die Namensgebung ist wie eine Taufe (oder besser: die Taufe ist eine Schöpfung): Gott bejaht, was er erschaffen hat; seine Schöpfung ist eine einzige Bejahung: des Lebens in seiner Vielfalt, der Welt in ihrer Ordnung, des Menschen in seiner Bestimmung. Indem Gott aber den Dingen, den Tieren, den Menschen Namen gibt, prägt er selbst ihnen seinen Namen auf. Daran erinnert der Prophet Johannes in seiner apokalyptischen Vision der endzeitlichen Rettung (Offb 22,4):

Sie werden sein Angesicht schauen,
und sein Name ist auf ihre Stirn geschrieben.

6. Gott machte. Gott ist ein Macher. Er sieht nicht untätig zu, er greift ein. Aber er wirkt nicht allein, sondern kooperiert. Er macht, dass die Erde hervorbringt und das Wasser wimmelt und die Tiere wie die Menschen sich mehren. Daran erinnert Jesus die Menschen, die sich vor Sorgen verzehren (Lk 12,6f):

6Verkauft man nicht fünf Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch vergisst Gott nicht einen von ihnen. 7Bei euch aber sind sogar alle Haare auf dem Kopf gezählt.

7. Gott segnete. Gott ist kein Fluch, sondern ein Segen der Menschheit. Er bejaht nicht nur die Welt, wie sie ist; er heiligt sie. Er stiftet ihr das Ziel des ewigen Lebens ein. Mit dem Sabbat fängt er an. Der Sabbat verweist voraus in die vollendete Ruhe, den vollkommenen Segen des Reiches Gottes. Der Epheserbrief sieht Anfang und Ende, Schöpfung und Vollendung, Adam und Christus zusammen (Eph 1,3):

Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel.

Dieses Segenswort steht über jedem Leben. Es steht über der ganzen Schöpfung. Es steht über aller Zeit und Ewigkeit. Es steht auch über dem Neuen Jahr, dem Jahr des Herrn 2006.

7. Vorschlag für eine Bibelstunde

Ankommen

gemeinsamer Gesang oder gemeinsames Gebet: GL 263: Dein Lob, Herr, ruft der Himmel aus (nach Ps 19)

Lesen

Die Schöpfungsgeschichte wird gelesen, wenn es geht, mit verteilten Rollen, wechselnd von Tag zu Tag.

Sprechen

 über den Text
- Welche Aussagen kommen mir bekannt vor? Welche höre ich ganz neu?
- Was bereitet mir Schwierigkeiten? Was spricht mich besonders an?
- Helfen die Erklärungen der Auslegung? Welche weiteren Erklärungen wären notwendig?
mit dem Text
Alle lesen nacheinander laut einen Satz aus der Schöpfungsgeschichte, der sie besonders anspricht. Es bedarf keiner Erklärung. Die anderen hören aufmerksam zu.
miteinander am Text (z.B. über folgende Fragen):
- Was sind mir die Zeichen für Gottes Gegenwart in der Welt?
- Wo sehe ich Gottes Schöpferkraft am deutlichsten? Wo ist sie mir unklar? Was könnte mir helfen, Klarheit zu gewinnen?
- Was spricht dafür, dass die Schöpfung "gut" ist? Weshalb erscheint sie oft als schlecht? Was sagt die Bibel, was sagen wir zu den Katastrophen dieser Welt?
- Welche der sieben Handlungsweisen Gottes ist mir besonders wichtig? Welche unklar? Wo habe ich sie selbst schon erlebt? Vermisst? Erhofft?

Beten
Gemeinsam im Wechsel der Vers Ps 104
 oder Teile aus ihm wie im Gotteslob 743 – 744 - 253

Weiterführende Literatur:

als wissenschaftlicher Kommentar in der Tradition historisch-kritischer Exegese:
Lothar Ruppert, Genesis I (FzB 70), Würzburg 1992
als biblisch-theologische Einführung:
Erich Zenger – Karl Löning, Als Anfang schuf Gott. Biblische Schöpfungstheologien, Düsseldorf 1997
zum religionsgeschichtlichen Vergleich:
Othmar Keel – Silvia Schroer, Schöpfung. Biblische Theologien im Kontext altorientalischer Religionen, Göttingen 2002
zu biblischen Meditation:
Paul Deselaers - Dorothea Sattler. Es wurde Licht. Die Botschaft der biblischen Schöpfungstexte, Freiburg - Basel - Wien 2005

Thomas Söding, Januar 2006
Katholisches Bibelwerk im Bistum Münster (www.bibelwerk.de)

in Kooperation mit
kirchensite - online mit dem Bistum Münster (www.kirchensite.de)

Die Bibelarbeit zum Download...

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Weitere Bibelarbeiten im Internet:
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