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02.07.2016
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Dichte Atmosphäre: Papst Franziskus betet mit Tausenden den Kreuzweg am römischen Kolosseum.

Dichte Atmosphäre: Papst Franziskus betet mit Tausenden den Kreuzweg am römischen Kolosseum.

Franziskus betet Kreuzweg mit Tausenden Gläubigen

Papst verurteilt religiösen Fanatismus und Gewalt

Vatikanstadt. Beim traditionellen Kreuzweg am Kolosseum in Rom hat Papst Franziskus Terror und Gewalt im Namen der Religion entschieden verurteilt. "O Kreuz Christi, wir sehen Dich auch heute noch in den Fundamentalismen und im Terrorismus von Anhängern mancher Religionen, die den Namen Gottes schänden und ihn dazu benutzen, ihre unerhörte Gewalt zu rechtfertigen", sagte er am Karfreitagabend (25.03.2016) in seiner Ansprache vor Tausenden Teilnehmern der nächtlichen Szene vor der antiken Arena, die als Symbol für die getöteten Märtyrer des früheren Christentums steht.

Ohne den Islamismus und die Terrormiliz "Islamischer Staat" namentlich zu nennen, geißelte er in deutlichen Anspielungen deren Verbrechen gegen Christen. So stehe das Kreuz Jesu auch für "unsere Schwestern und Brüder, die getötet werden, lebendig verbrannt werden, denen die Kehlen durchgeschnitten werden und die geköpft werden mit barbarischen Schwertern und mit dem feigen Stillschweigen".

Klage über Lehrer des Todes

Franziskus verurteilte das Handeln von Menschen, "die Lehrer des Buchstabens und nicht des Geistes sind, des Todes und nicht des Lebens, die Strafe und Tod androhen und den Gerechten verurteilen, anstatt die Barmherzigkeit und das Leben zu lehren". Es gebe Menschen, die andere der Steinigung auslieferten, ohne die eigenen Fehler und Sünden zu sehen.

Der Papst erinnerte auch an das Schicksal von Flüchtlingen. Das Mittelmeer und die Ägäis seien zu einem "unersättlichen Friedhof" geworden – "ein Bild unseres abgestumpften und betäubten Gewissens". Ebenso wandte er sich gegen Menschen, die von Waffenhandel und Korruption profitierten oder die Schöpfung ohne Rücksicht auf künftige Generationen ausbeuteten.

Kreuz steht auch für Liebe Gottes

Das Kreuz Christi stehe aber nicht nur für menschliche Ungerechtigkeit, sondern auch für die göttliche Liebe, so der Papst. Besonders erwähnte er Ordensleute, "die guten Samariter, die alles aufgeben, um still im Geist des Evangeliums die Wunden der Armut und der Ungerechtigkeit zu verbinden". Aus Sicht des Papstes zeigt sich Jesu Kreuz aber auch in Familien, "in denen treu und fruchtbar die eheliche Berufung gelebt wird" sowie in den Einfachen, die fröhlich ihren Glauben lebten.

Der Kreuzweg am Kolosseum, einer der stimmungsvollsten Momenten der Osterfeierlichkeiten in Rom, fand in diesem Jahr unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt. Um an der Feier teilnehmen zu können, mussten die Gläubigen zwei Kontrollzonen passieren. Nach Behördenangaben waren neben einem hohen Aufgebot von Beamten in Zivil auch Sprengstoffspezialisten und Spürhunde im Einsatz.

Die Meditationstexte zu den einzelnen Stationen, die den Weg Jesu zum Kreuz nachzeichnen, standen unter dem Titel "Gott ist Barmherzigkeit". Verfasst wurden sie vom Erzbischof von Perugia, Kardinal Gualtiero Bassetti. Während der Feier trugen Gläubige ein schlichtes Holzkreuz aus dem Innern des Kolosseum hinauf auf den Palatin-Hügel. Dieses Jahr übernahmen diesen Dienst Laienkatholiken und Ordensleute aus Afrika, Asien, Südamerika und den USA.

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Text: KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH | Foto: Reuters
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