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11.12.2016
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Ökumene

Papst Franziskus zu Beginn der Ökumene-Vesper in St. Paul vor den Mauern.

Vesper in der Einheits-Gebetswoche

Papst bittet christliche Konfessionen um Vergebung

Rom. Papst Franziskus hat um Vergebung für Unrecht gebeten, das Katholiken Angehörigen anderer christlicher Konfessionen zufügten. "Wir können das, was passiert ist, nicht ausradieren, aber wir wollen nicht zulassen, dass die Last der vergangenen Schuld weiter dazu beiträgt, unsere Beziehung untereinander zu vergiften", sagte der Papst am Montagabend (25.01.2016) bei einem ökumenischen Abendgebet in Rom. Er bat auch um Vergebung für die "Sünde der Kirchenspaltungen". Sie seien "eine offene Wunde am Körper Christi".

"Als Bischof von Rom und als Hirte der katholischen Kirche bitte ich um Barmherzigkeit und Vergebung für das nicht evangeliumsgemäße Verhalten von Katholiken gegenüber anderen Christen", sagte Franziskus in der Kirche St. Paul vor den Mauern zum Abschluss der Gebetswoche für die Einheit der Christen. Der Papst rief auch Katholiken auf, Christen anderer Konfessionen aktuelle und frühere Beleidigungen zu verzeihen.

Franziskus hatte andere christliche Konfessionen bereits mehrfach um Vergebung gebeten. Zuletzt entschuldigte er sich im November anlässlich eines Besuchs in der römischen lutherischen Gemeinde bei den Protestanten.

Das Wort Gottes umzusetzen, ist "Schritt zur Einheit"

Vor ranghohen Vertretern christlicher Kirchen betonte der Papst am Montag (25.01.2016), der ökumenische Dialog dürfe nicht nur auf theologischer Ebene geführt werden. Auf dem Weg zur vollständigen Einheit der Christen gehe es vor allem darum, Gott in den eigenen Taten wirken zu lassen. "Wenn die Christen der verschiedenen Kirchen das Wort Gottes hören und versuchen, es in die Praxis umzusetzen, begehen sie deshalb wirklich wichtige Schritte zur Einheit", so Franziskus. Jenseits bestehender Unterschiede der Konfessionen werde so erkennbar, dass die "Wurzel des christlichen Lebens immer der Ruf Gottes ist".

Bereits jetzt könnten Christen vielfältig zusammenarbeiten, um gemeinsam die Botschaft Jesu zu verkünden. "Indem wir gemeinsam arbeiten und diesen Weg gehen, merken wir, dass wir im Namen des Herrn bereits vereint sind."

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Text: KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH | Foto: Reuters
26.01.2016

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