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22.11.2017
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Engel

Elisabeth Bußmann und Theo Heeck zeigen die Holzarbeit und die Karte mit dem "Engel der Kulturen".

Heimvolkshochschule reagiert auf Anschläge und Islam-Feindlichkeit

Zeichen setzen für Respekt und Toleranz

Haltern. Wer die Heimvolkshochschule (HVHS) "Gottfried Könzgen" in Haltern betritt und an die Rezeption geht, dem fällt er direkt ins Auge: der "Engel der Kulturen". Er zeigt die Symbole der drei Weltreligionen. Das Kreuz für das Christentum, den Davidstern für das Judentum und den Halbmond für den Islam. Dieser Engel, der 2008 in einem Kunstprojekt der Burscheider Künstler Carmen Dietrich und Gregor Merten entstand, ist ein Symbol für Toleranz und Respekt.

"Wir können nicht sagen 'Wir sind Charlie', denn das sind wir nicht. Aber wir können mit diesem Engel unser Bekenntnis zum Miteinander der Religionen ausdrücken", sagt HVHS-Geschäftsführerin Elisabeth Bußmann. Theo Heeck, pädagogischer Mitarbeiter mit den Schwerpunkten politische Bildung sowie Familienbildung, ergänzt: "Nach den fürchterlichen Terror-Anschlägen in Paris und den Demonstrationen der Pegida haben wir überlegt, wie wir auf diese Situation reagieren können."

Symbol und Gebet des Friedens

Entstanden ist eine Karte, auf deren Vorderseite ein von Heeck aus Flugzeugsperrholz gearbeiteter "Engel der Kulturen" geklebt ist. Im Innern steht ein Auszug aus dem diesjährigen Ökumenischen Friedensgebet, das der Salesianer-Pater Mathew Thomas Thazhathukunnel aus Tansania geschrieben hat. Bereits vor fünf Jahren schmückte der Engel schon die Weihnachtskarte des Bildungshauses.

Seit Dienstag (20.01.2015) liegt diese Friedenskarte auf der Theke der Rezeption und kann kostenlos oder gegen eine Spende mitgenommen werden. "Sie stößt auf großes Interesse und findet reißenden Absatz", hat Heeck beobachtet. Es gebe bei den Menschen einen hohen Orientierungsbedarf, und natürlich würden sich auch die Gäste und Mitarbeiter mit den aktuellen Themen beschäftigen. "Wir sind übrigens ein kleines Abbild der Gesellschaft. In unserem Haus arbeiten Menschen aus acht Nationen und mit unterschiedlichen Religionen", erklärt Bußmann darüber hinaus.

Jeder Bürger sei in dieser Zeit in der Verantwortung zu handeln. Die Begegnung sei ein wichtiger Aspekt. "Der Anschlag in Paris war ein Weckruf. Wir alle sind verantwortlich und müssen uns einbringen. Vor allem mit unserem Bekenntnis für Respekt und Toleranz, eine Grundhaltung, die uns als Christen zu eigen sein sollte", stellt Bußmann klar.

Mehr zum Thema in kirchensite.de:

  1. undefinedDie Anschläge von Paris – Ereignisse, Meinungen und Reaktionen
  2. undefined"Pegida" – Ereignisse, Meinungen und Reaktionen
  3. undefinedHintergründe zum Islam

Mehr zum Thema im Internet:

  1. Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.missio-blog.de (Ökumenisches Friedensgebet)
  2. Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.engel-der-kulturen.de

Text: Michaela Kiepe | Foto: Michaela Kiepe
22.01.2015

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