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Seite: Fragen + Glauben
23.06.2017
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Ehrenamtlicher deutscher Arzt in Cordova

Ehrenamtlicher deutscher Arzt in Cordova.

Bibelarbeit zum Philipperbrief 2,5-11:

"Er war wie Gott"

Hinführung zum Text:

Es gibt Menschen, die versetzen uns in Erstaunen. Sie tun Dinge, die die meisten von uns nur schwer verstehen können. Sie üben z. B. freiwilligen Verzicht, ohne dabei auf den eigenen Vorteil zu achten.

Vor einigen Wochen stand es in der Zeitung: Ein wohlhabender Unternehmer in Österreich lässt seine Luxusvilla verlosen. Jeder Interessent kann zu ihm kommen, sich das Anwesen in Ruhe anschauen und mit dem Kauf eines Loses hat er die Chance, irgendwann selbst Eigentümer dieses herrlichen Besitzes zu werden. Mag man die Verlosung auch für eine clevere Geschäftsidee halten, so ist es dennoch erstaunlich, dass es dem Unternehmer nicht darum geht, den Gewinn in die eigene Tasche zu stecken. Im Gegenteil: Alles, was er mit dieser Aktion verdient, soll einem Hilfsprojekt in Lateinamerika zugute kommen. Und nicht nur das: Der Mann hat ernsthaft die Absicht, fast sein gesamtes Vermögen für wohltätige Zwecke zu spenden. Er selbst will in eine bescheidene Mietwohnung umziehen. Nachdem er viele Jahre lang mit dem Verkauf von "unnützem Zeug" reich geworden ist, meint er, nun sei es an der Zeit, mit dem vielen Geld endlich etwas Sinnvolles zu tun. Was ihn zu diesem freiwilligen Verzicht auf das eigene Vermögen bewegt, das lässt der Zeitungsartikel unerwähnt.

In einem Fernsehinterview berichtete vor einiger Zeit ein Arzt über seine Tätigkeit in Kambodscha, einem der ärmsten Länder der Erde. Mit vollem Einsatz sorgt er dafür, dass die Menschen in den von ihm gegründeten Krankenhäusern kostenfrei behandelt werden können. Unermüdlich ist er unterwegs, um dieses Projekt am Leben zu erhalten. Er fühlt sich innerlich dazu verpflichtet, diese Ärmsten der Armen nicht im Stich zu lassen. Dafür ist er bereit, auf ein angenehmes und bequemes Leben in Europa zu verzichten. Und keine Strapaze scheint ihm zuviel zu sein.

Mag nun solch ein freiwilliger Verzicht auf Geld, Macht und Karriere bei vielen auf Sympathie, wenn nicht sogar auf Bewunderung stoßen, so verhält es sich bei anderen Formen des Verzichts schon ganz anders. Wer beispielsweise auf "sein gutes Recht" verzichtet und nicht auf seine Würde pocht, der erntet kaum Anerkennung. Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen ist es ungewöhnlich, wenn auf einen freiwilligen Verzicht, auf die Preisgabe des "guten Rechts", ein Loblied angestimmt wird.

Genau dies geschieht jedoch mit gutem Grund in dem Gebet aus dem Philipperbrief, das der Gegenstand dieser Bibelarbeit ist. Hier wird das hohe Lob auf den Herrn Jesus Christus gesungen, der war wie Gott und der auf dieses Sein im "Stand Gottes" freiwillig verzichtet hat.

Die Christen, die dieses Gebet Phil 2, 6-11 sprechen oder singen, erkennen damit an, dass sie ihre Rettung aus dem Unheil und dem Todesgeschick der Menschheit diesem freiwilligen Verzicht, dieser Selbstentäußerung Jesu verdanken. Denn weil Christus diesen Verzicht geübt hat und freiwillig Mensch geworden ist, mit allen Konsequenzen bis zum Tod am Kreuz, darum hat Gott ihn erhöht und zum Herrn über alle Mächte eingesetzt. Wo aber Christus der Herr ist, da hat selbst der Tod seine Macht verloren.

Darauf antworten die Christen in diesem Gebet mit ihrem Lobpreis, mit dem sie Jesus Christus als ihren Herrn anerkennen. Und sie sollen darauf mit ihrem Leben antworten, indem sie den Weg der Selbstentäußerung, der Demut und des freiwilligen Verzichts auf Eigennutz und Rechthaberei gehen, wie Paulus mahnt.

Der Apostel Paulus zitiert dieses urchristliche Gebet in einem Brief, den er aus dem Gefängnis heraus an die Gemeinde in Philippi schreibt, darum wissend, dass er selbst mit der Todesstrafe rechnen muss. In dieser Situation der äußersten Gefahr sind es weder Klagen noch leidenschaftliche Bitten, sondern es ist ein Lobgebet auf Jesus Christus, das dem Apostel in den Sinn kommt und an das er auch die Philipper erinnert. Selbst wenn von ihm der Verzicht auf das eigene Leben gefordert sein sollte, kann ihn das nicht ängstigen und nicht entmutigen. Im Gegenteil: Es kann ihm die Freude nicht rauben. Diese Freude hat ihre Ursache in dem Geschehen der Selbstentäußerung Christi und seiner Erhöhung durch Gott, welches das Christuslob aus dem Philipperbrief feiert und besingt.

Der Text Phil 2, 5-11:

5: Habt (jeder) eine solche Gesinnung in euch, wie auch Jesus Christus sie in sich (trug)
6: (Er,) der in Gottes Stand war, nicht als einen Raub sah er an das Gott-gleich-Sein;
7: vielmehr machte er sich selbst leer, Sklaven-Stand annehmend, den Menschen gleichartig werdend; und, der Erscheinung nach sich (schon ganz) wie ein Mensch zeigend, 8: erniedrigte er sich selbst (vollends), indem er menschlichem Geschick unterworfen wurde bis in den Tod hinein - ja in den Tod am Kreuz -.
9: Darum auch hat Gott ihn in den höchsten Rang erhoben und hat ihm verliehen den Würdenamen, der über jeden (anderen) Namen (erhaben ist),
10: damit angesichts dieses Ehrennamens Jesu jedes Knie sich beugen müsse aller himmlischen und irdischen und unterirdischen (Mächte)
11: und (damit endlich) jede Zunge (aller geschaffenen Wesen) lobpreisend bekenne:
"Herr ist Jesus Christus!" –
(und das alles) zur Ehre Gottes, des Vaters.

(Übersetzung nach: Walter, N., Der Brief an die Philipper, in: Ders, E. Reinmuth, P. Lampe, Die Briefe an die Philipper, Thessalonicher und an Philemon (NTD 8/2), Göttingen 1998, 51)

Hintergründe:

a) Kontext:
Dass es sich bei dem Text Phil 2, 6-11 um eine vorpaulinische Überlieferung handelt, ist in der exegetischen Forschung weithin anerkannt. Der Apostel Paulus verbindet diesen vorgegebenen Text mit einer Ermahnung an die Philipper zu einem angemessenen Verhalten untereinander (Phil 2, 1-4). Das alltägliche Zusammenleben in der Gemeinde wird so in einen engen Zusammenhang mit dem Glauben an Jesus Christus gebracht. Paulus insistiert dabei auf der Einheit von Glauben und Praxis. Was die Gemeinde glaubt, das muss Konsequenzen für das Verhalten der Christen haben. Die in Phil 2, 6-8 dargestellte Selbsterniedrigung des Christus hat in diesem Sinne eine Vorbild-Funktion für die Gemeinde. Natürlich geht es nicht darum, den Weg des Herrn genau zu kopieren. Ein solches Ansinnen würde auch die uneinholbare Differenz zwischen dem Kyrios Jesus Christus, der von Anfang an im Stand Gottes (V. 6) war und dessen Erhöhung durch Gott in Phil 2, 9-11 zur Sprache kommt,  und den Christen außer Acht lassen. Maß nehmen sollen die Christen jedoch an der Gesinnung, an der inneren Einstellung, mit der Jesus Christus diesen, seinen Weg der "Selbstentleerung" (V. 7) gegangen ist. An dieser inneren Haltung sind Intellekt, Herz und Wille des Menschen gleichermaßen beteiligt. Wenn sich die Christen am Weg ihres Herrn Jesus Christus orientieren und daran Maß nehmen, dann zeigt sich dies in der Tugend der Demut (Phil 2,3). Die Tugend "Demut", die es so erst im christlichen Lebensbereich und Sprachgebrauch gibt (den Heiden war die Demut als Tugend unbekannt), umschreibt Paulus in Phil 2,4. Gemeint ist damit die Überwindung von Rechthaberei (Eigennutz) und eitlem Geltungsbedürfnis (Phil 2, 3) durch eine Einstellung, bei der jeder den anderen höher achtet als sich selbst. Das ist das Gegenteil eines Überlegenheitsgefühls, wo jemand meint, immer an erster Stelle stehen und das letzte Wort haben zu müssen. Ebenso wenig haben aber ein unterwürfiges Getue, das jedem nach dem Mund redet, oder eine geheuchelte Bescheidenheit etwas mit echter Demut zu tun. Vielmehr erwächst diese Haltung der Demut aus einer ungefärbten Selbsteinschätzung, die um die eigene Begrenztheit weiß und sich von Selbstüberschätzung frei macht. Dass es auch in christlichen Gemeinden immer wieder ratsam ist, zur Demut zu mahnen, weiß der Apostel Paulus aus eigener Erfahrung.

b) Der Hymnus
In Phil 2, 5 leitet Paulus zu dem zitierten urchristlichen Text über, wobei er eine Brücke von dem Sich-selbst-Erniedrigen Jesu Christi (VV. 6-8) zur empfohlenen Haltung der Demut ("Niedrigkeits-Sinnen" der Christen, vgl. VV. 3-4) schlägt.  Das dargestellte Verhalten Christi ist dabei nicht nur die Norm und der Maßstab, sondern auch der Grund des christlichen Seins. Die Gesinnung, die die Christen in sich haben sollen, geht auf Christus selbst zurück und wird durch Ihn ermöglicht.

Vers 6 markiert sodann den Ausgangspunkt des Geschehens: Er, der einmal als Mensch Jesus geboren werden wird, befindet sich zu Anfang im "Stand Gottes". Das griechische Wort, das im Text verwendet wird, bedeutet ursprünglich "Gestalt". Gemeint ist damit, dass Jesus Christus vor seiner Menschwerdung bereits diesen göttlichen Stand, diese göttliche "Gestalt" wirklich besessen hat. Das "Gott-gleich-Sein" wird allerdings nicht näher thematisiert. Von der Präexistenz Jesu Christi im "Stand Gottes" ist nur die Rede, um deutlich zu machen, dass er freiwillig darauf verzichtet hat. Er hat diesen "Stand Gottes" demnach nicht als "Raub" angesehen, den er nicht herausrücken wollte.

Im Gegenteil: In den Versen 7 und 8 wird geschildert, wie er diesen Stand Gottes preisgibt, indem er sich "leer macht", sich entäußert. So nimmt er nun den Sklaven-Stand an, der dem Menschsein entspricht (V. 7c). Das heißt: Es geht hier nicht um den gesellschaftlichen Status eines Sklaven, sondern um die menschliche Existenzweise an sich, die im Strom eines verbreiteten antiken Lebensgefühls als Sklaverei erfahren wird. Nicht um einzelne Akte der demütigen Unterordnung geht es, sondern um die Annahme des menschlichen Geschicks und der damit verbundenen leidvollen Erfahrungen. Und in dieser Hinsicht ist er jetzt den übrigen Menschen gleich, nicht von den anderen unterscheidbar. Er lässt dann auch nichts aus, was zum Sklaven-Stand des Menschseins dazu gehört. Wie alle Menschen ist auch er dem Tod unterworfen.

Tiefer geht es eigentlich nicht. Paulus aber radikalisiert diese Aussage noch einmal durch den Hinweis auf den Kreuzestod Jesu als äußerste Form der Selbsterniedrigung (V. 8c); denn der Tod am Kreuz wird allgemein als ein entwürdigender Sklaventod angesehen. Die freiwillige Unterwerfung Jesu unter das menschliche Todesgeschick entspricht dabei dem Heilswillen Gottes, wie die folgende Strophe des urchristlichen Liedes (Gedichts) nahe legt.

In den Versen 9-11 ergreift nun Gott selbst die Initiative. Gott erhöht den, der sich freiwillig bis in den Tod hinein erniedrigt hat, indem Er ihn in den "höchsten Rang" erhebt und ihm einen "Würdenamen" verleiht, der über jeden anderen Namen erhaben ist (V. 9). Der "Name", den Gott ihm nun verleiht (wörtlich: schenkt), ist die "Würde", der "Rang" eines "Kyrios" ("Herr"), wie es in Vers 11 heißt. Als "Kyrios", als "Herr" hat er nun eine Machtfülle, die den gesamten Kosmos umfasst. Alle anderen Mächte sind ihm untergeordnet, seien es die "himmlischen" (gemeint sind wohl Engel oder kosmische "Zwischenmächte", vgl. Röm 8, 38f.; 1 Kor 8, 5; 10, 20), die "irdischen" (wohl keine Menschen, sondern die den Menschen versklavenden "Mächte") oder die "unterirdischen" (die das Leben verschlingenden Mächte von Tod und Hölle). Sie alle müssen Jesus, den bis zum Kreuzestod Erniedrigten, als ihren "Herrn" anerkennen, was durch ihren "Kniefall" zum Ausdruck kommt. Wenngleich sie noch nicht vernichtet sind, sind sie doch schon besiegt worden. Damit haben sie keine absolute Macht mehr über die Menschen. Vielmehr ist hier das eschatologische Geschehen in Gang gesetzt worden, welches sich in der universalen Huldigung Jesu als des "Herrn" vollenden wird. Die Zungen aller lebenden Wesen, die in die endzeitliche Gottesherrschaft eingehen, werden am Ende das Lob des Herrn Jesus singen.

In Vers 11c hebt Paulus noch einmal hervor, dass dies alles zur Ehre Gottes, des Vaters, geschieht. Durch die universale Anerkennung des Herr-Seins Jesu wird demnach Gott selbst verherrlicht, der ihn ja in diesen "Rang" erhoben hat.

c) Zum religionsgeschichtlichen Hintergrund
Sowohl die Präexistenz- als auch die Erhöhungsvorstellung, welche in Phil 2, 6-11 auf Jesus Christus bezogen werden, stammen aus der frühjüdischen Theologie. Die Vorstellung, dass Christus schon vor seiner Menschwerdung im Stand Gottes prä-existiert hat, könnte durch die jüdische Weisheitsspekulation inspiriert worden sein, bei der die göttliche Weisheit in personifizierter Gestalt gedacht wurde. Der Erhöhungsglaube hat wiederum Vorbilder in der apokalyptischen Eschatologie, die im damaligen Judentum einflussreich war. Die Anrede und Verehrung Jesu als "Kyrios" geht hingegen auf hellenistisch-judenchristliche Tradition zurück. Die frühen Christen haben die Ostererfahrung als Erhöhung Jesu zur Rechten Gottes verstanden. Daher konnte Jesus nunmehr von ihnen als "Kyrios" angerufen und verehrt werden.

Der Schlüsselgedanke des urchristlichen Textes, dass Gott den erhöht, der sich selbst erniedrigt, ist dabei genuin biblisch. In verschiedenen Varianten begegnet dieser Gedanke sowohl in prophetischen wie auch in weisheitlichen Texten (z. B.: Hiob 22, 29; Jes 3, 17; Ez 21, 31; Sir 3, 17-31).

Aber auch in hellenistisch-heidnischen Texten findet sich zahlreiches Vergleichsmaterial zu dem Philippertext. Erzählungen, die über Götter in Menschengestalt berichten, und von Menschen, die eine gottähnliche Stellung erlangen, sind dort durchaus verbreitet. Gerade in Philippi war auch der römische Kaiserkult besonders präsent, bei dem die Herrscher zu göttlicher Würde aufsteigen. Die Leser in Philippi werden dabei sicher auch an die Propaganda gedacht haben, mit der sich der ehemalige Kaiser Augustus als Sohn des zum Staatsgott erhobenen Kaisers (Cäsar) Iulius verehren ließ. Dieser Kaiserkult wurde in Philippi vor allem von römischen Veteranen gepflegt, die sich in dieser Kolonie niedergelassen hatten. Die Art und Weise, wie sich Augustus diese göttliche Würde aneignete, steht in einem deutlichen Kontrast zu dem Weg, den der Kyrios Jesus gegangen ist: Während sich der Kaiser selbst erhöhte und die göttliche Würde an sich riss, wählt Christus den Weg der konsequenten Selbstentäußerung. So ist seine echte göttliche Würde anders als beim römischen Kaiser kein gewaltsam festzuhaltendes Raubgut (vgl. Phil 2,6), weil er den göttlichen Stand von Anfang an besessen hat, ihn freiwillig preisgab und dafür von Gott selbst zum Kyrios erhöht worden ist.

Trotz dieser zahlreichen Parallelen lässt sich der Inhalt des Christusliedes nicht aus diesen Vorgaben ableiten. Geht die Verbindung von Erniedrigung und Erhöhung auf die biblisch begründete Rede von der Treue Gottes zu seinem Gerechten zurück, so wird dieses Thema vor dem Hintergrund heidnischer Religiosität mit ihren Mythen und Erzählungen von Göttern in Menschengestalt und vergöttlichten Menschen entfaltet. Es handelt sich bei dem Lied (Gedicht) Phil 2,6-11 um einen im strengen Sinne christologischen Text, der die Botschaft vom Leben, vom Tod und von der Auferweckung Jesu Christi in die hellenistische Denk- und Erfahrungswelt zu übersetzen sucht.

Anregungen für eine Bibelarbeit:

Auf den Bibeltext zugehen:
- Begrüßung der Teilnehmer
- Schreibmeditation: Zwei Plakate werden in die Mitte gelegt. Zu den Stichworten "Erniedrigung" und "Erhöhung" schreiben die Teilnehmer ihre Gedanken nieder.
- In einer Gesprächsrunde tauschen sich die Teilnehmer über ihre Gedanken aus: Welche Erfahrungen von Erniedrigung (Schande) und Erhöhung (Ehre) kommen mir in den Sinn? Welche Emotionen werden in mir ausgelöst?

Dem Bibeltext begegnen:
-
Der Text Phil 2, 5-11 wird  an die Teilnehmer ausgeteilt. Er wird einmal von einem der Teilnehmer laut vorgelesen.
- Den Text in Stille auf sich wirken lassen.
- Die Teilnehmer wiederholen einzelne Worte oder kleine Passagen aus dem Text, die sie besonders angesprochen oder beschäftigt haben.
- Der Text wird noch einmal von allen laut vorgelesen.
- Gesprächsimpulse für die Runde: Welche Konsequenzen hat die Selbsterniedrigung Jesu Christi für mein Leben und für mein Verhalten gegenüber anderen? Welches Verhältnis habe ich zur Tugend der "Demut"? // Welche Bedeutung hat die Erhöhung Jesu Christi für mich persönlich? Wo lasse ich Jesus Christus in meinem Leben "Herr" sein? Wo lasse ich mich von anderen "Mächten" bestimmen?

Mit dem Bibeltext weitergehen:
-
Jeder Teilnehmer ist eingeladen, in einem persönlichen Gebetssatz Jesus Christus zu loben für das, was er für uns getan hat und immer noch tut.
- Das Lied aus dem Gotteslob (Nr. 694) wird zum Abschluss gemeinsam gesungen.

Buchhinweise:

Walter, N., Der Brief an die Philipper, in: N. Walter, E. Reinmuth, P. Lampe, Die Briefe an die Philipper, Thessalonicher und an Philemon (NTD 8/2), Göttingen 1998, 11-101

Söding, Th., Erniedrigung und Erhöhung. Zum Verhältnis von Christologie und Mythos nach dem Philipperhymnus (Phil 2, 6-11), in: Ders., Das Wort vom Kreuz, Tübingen 1997, 104-131

Hecking, D., Elitesoldaten und SklavInnen, der "Staatsgott" Augustus und der Messias Jesus. Zur Erstrezeption des Christuslobes (Phil 2, 5-11), Bibel und Kirche 64.1 (2009), 23-32

Kampling, R., Das Lied vom Weg Jesu, des Herrn. Eine Annäherung an Phil 2, 6-11, ebd., 18-22

Zum Herunterladen:

  1. Leitet Herunterladen der Datei einBibelarbeit im Juni: "Er war wie Gott"

Mehr Informationen im Internet:

  1. Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.kirchensite.de/bibelarbeiten

Text: Kaplan Frank Weilke, Nottuln, Katholisches Bibelwerk im Bistum Münster (Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.bibelwerk.de) in Kooperation mit kirchensite.de | Foto: Michael Bönte
Juni 2009

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