Anzeige:
Werbung

kirchensite.de | Online mit dem Bistum Münster: Nachrichten aus der Kirche, katholischer Glaube, Spiritualität, Heiligenlexikon, Veranstaltungen, Seelsorge, Fürbitte, Bibelarbeiten, Dossiers.

. . . . .
Seite: Fragen + Glauben
25.05.2012
Artikel drucken
Logo kirchensite.
Pater Josef und Pater Klaus

Superior Pater Josef (li.) und sein Stellvertreter Pater Klaus

Das Salvatorkolleg in Münster

Mitten im Leben

Münster. "Beweglichkeit" - dieses Wort beschreibt für Pater Josef und Pater Klaus das Wesen der Salvatorianer. Dafür sind die beiden Ordensmänner des Salvatorkollegs in Münster Paradebeispiele: Pater Josefs Akzent verrät seine schlesische Herkunft, seine beständige Fröhlichkeit vielleicht die 13 Jahre, die der jetzige Superior des Salvatorkollegs bei der Missionsarbeit in Afrika verbracht hat? Und dann tauchen auch noch sechs Jahre in Rom im Lebenslauf des 74-Jährigen auf.

Bei Pater Klaus, 67 Jahre, heute Vikar und stellvertretender Superior, sieht es ähnlich aus: Münster, Hildesheim, Berlin, wieder Münster. Die Salvatorianer tun alles andere, als sich hinter ihren Klostermauern zu verstecken. Das wird besonders deutlich, wenn man einen Blick auf den Alltag der elf Patres wirft, die das Salvatorkolleg, direkt gegenüber dem Clemenshospital in Münster, bewohnen.

Pfarr- und Krankenhausseelsorge

Alle Ordensmänner arbeiten in unterschiedlichen Bereichen auch außerhalb des Klosters. Pater Marek ist als Pfarrverwalter, Pater Maximilian als Kaplan hauptamtlich in der Pfarrseelsorge der Kirchengemeinde St. Gottfried mit der Filialkirche St. Maximilian Kolbe in Berg Fidel  tätig. Zwei Brüder betreuen die Seelsorge im benachbarten Seniorenheim "Maria-Hötte-Stift", und Pater Alfons und Pater Hubertus sind für die Krankenhausseelsorge des Clemenshospitals zuständig. 24 Stunden lang müssen sie erreichbar sein, nachts- wie tagsüber.

Superior Pater Josef hält den Kontakt zu den Missionsstationen der Salvatorianer, wie etwa im afrikanischen Tansania. Er ist zuständig für die jungen Mitbrüder, die im Kolleg leben und in Münster studieren. Zurzeit sind es drei Mitbrüder: ein Deutscher, ein Afrikaner und ein Inder.

Auszeit vom Alltag

An Gäste sind die Patres des Salvatorkollegs ohnehin gewöhnt. Pater Klaus ist zuständig für die Exerzitien, die das Kloster auch für Einzelpersonen anbietet. "Beim ersten Kontakt ist da vor allem das Internet für uns hilfreich", berichtet er, wie interessierte Menschen auf die Angebote der Salvatorianer aufmerksam werden. "Es sind nicht nur Gläubige, die zu uns kommen", stellt Pater Klaus klar. "Es sind ganz einfach Menschen, die eine Auszeit vom Alltag brauchen."

Wer seinem stressigen Leben für einige Zeit den Rücken kehren will, kann einen Tag, ein Wochenende oder auch länger im Salvatorkolleg verbringen. Über die Angebote für Einzelpersonen hinaus bietet das Kloster zusätzlich Seminare oder Einkehrtage für Gruppen an, etwa für Schüler, Kommunioneltern oder Frauen.
Ihre Arbeit mit Laien in Form solcher Bildungsangebote oder der Seelsorge im Clemenshospital, in Gemeinden und dem Seniorenheim begreifen die Salvatorianer als eine besondere Aufgabe.

Verkündigung des Glaubens

Die Verkündigung des Glaubens sah schon der Ordensgründer Franziskus Maria vom Kreuze Jordan als Zentrum der salvatorianischen Gemeinschaft. "Die Verkündigung des Glaubens mit der Liebe Christi und mit allen Mitteln", verdeutlicht Pater Josef seine Aufgabe als Salvatorianerpater. "Mit allen Mitteln", bedeute dabei nicht, "dass wir anderen unsere Religion aufdrücken wollen", betont er. Bei der Missionsarbeit in Afrika beispielsweise gelte es, die kulturellen und religiösen Besonderheiten der Gläubigen zu achten. "Wir nehmen Rücksicht auf die Situation in den Ortskirchen", sagt Pater Klaus.

Nicht nur in Afrika, auch in Münster nehmen die Salvatorianerpater intensiv am alltäglichen Leben der Menschen außerhalb ihrer Klostermauern teil. Sie wollen mittendrin sein im Leben. Ein Besucher des Klosters fühlt sich dort nicht fremd oder unbehaglich: Im breiten Eingang, den hellen Fluren und der kleinen Kapelle in der Mitte des Gebäudes scheint jeder einfach dazuzugehören. 

Kontakt:

Salvator-Kolleg
Düesbergweg 133
48153 Münster

Text: Barbara Neumann | Fotos: Barbara Neumann
01.04.2009

Geistlicher Impuls

"Gehet hin in Frieden!"

Heiligenlexikon

30. Mai: Heilige Johanna von Orléans.

Mit der Bibel leben

Ich bin das A und O.

Mittwoch ist Chatzeit

Am Mittwoch zwischen 20.30 und 21.30 Uhr im Chat: Diakon Daniel Kotara.

Marienmonat

Als schönster Monat des Jahres soll der Mai der "schönsten aller Frauen" geweiht sein. Maialtäre und Maiandachten entstammen einer barocken Frömmigkeitstradition.

Kirche von A bis Z

Marienerscheinung: Mittlerrolle der Mutter Jesu

Glaubens-ABC

Marienverehrung: Magd des Herrn

Neues Seelsorgekonzept

Im Bistum Münster wird derzeit ein neuer Diözesanpastoralplan erstellt. Er soll Schwerpunkte der Seelsorge benennen. Ein erster Entwurf steht zum Herunterladen bereit.

Kommunionempfang

Erzbischof Robert Zollitsch setzt sich weiterhin dafür ein, dass Katholiken auch nach Scheidung und Wiederheirat die Kommunion empfangen können.

Bischof Felix Genn

Sein Leben – sein Wirken – seine Texte.

Wir beten für Sie!

KLOSTERFÜRBITTE im Monat Mai: St.-Franziskus-Haus in Nordwalde.

Durch das Jahr

Liturgie und Brauchtum zu Pfingsten: Ein wenig Geist und viel Frühling.

Heilige und Selige

Das Bistum Münster kann auf viele Frauen und Männer zurückblicken, die ein herausragendes Zeugnis für den christlichen Glauben abgelegt haben.

Wohnungsnotfallhilfe

In einer Wohnung oder einem Haus zu wohnen, ist für Jeden selbstverständlich und lebensnotwendig.

Das aktuelle VIDEO...

Grüße vom Katholikentag (1): Aufbruch gelingt ...

Landvolkshochschule

Mit einem Festakt wurde der langjährige Direktor der Landvolkshochschule "Schorlemer Alst", Johannes K. Rücker, in den Ruhestand verabschiedet.

Dossier: Maria

Maria ist die Mutter Jesu Christi - und hat daher eine besondere Stellung im christlichen Glauben.

Service für Sie

RSS-Feed Topnews

Öffnet internen Link im aktuellen FensterNewsticker für Ihr Web

Spruch des Tages

Es ist schön, den Augen dessen zu begegnen, den man soeben beschenkt hat.
Jean de la Bruyére

Reden, Fragen, Antworten finden

im "Haus der Seelsorge" hat man ein offenes Ohr für Sie


Seelsorger im Mai:
Pfarrer Martin Weber.

Seelsorger/-innen

Haus der SeelsorgeHaus der Seelsorge

Heiligenlexikon in "kirchensite.de"

im Heiligenkalender können Sie nach Monaten blättern. Oder wählen Sie hier nach Buchstaben aus:

 

Kontakt

  kirchensite-Redaktion:
  redaktionkirchensite.de

  Lebenshilfe+Seelsorge: 
  Martin Weber
  weberkirchensite.de

  Technik:
  technikdialogverlag.de

Dialogversand