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24.07.2016
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Eine Familie beim gemeinsamen Frühstück.

Eine Familie beim gemeinsamen Frühstück.

"Die Welt ist, was du isst" – der Freitagstipp für die Fastenzeit

Vierter Teil: Damit die Mahlzeit kostbar wird

Fastenzeit ist Zeit, sich zu besinnen, Gelegenheit, Pausen einzulegen und den Alltag bewusster zu gestalten. Zeit für Gemeinschaft und Familie.

Wie das konkret aussehen kann, darüber haben sich der Runde Tisch Landpastoral und das Referat Weltkirche im Bischöflichen Generalvikariat Münster Gedanken gemacht. Sie geben in der Fastenzeit Tipps, die helfen, Lebensmittel neu wertzuschätzen. Im vierten Teil der Serie geht es um die tägliche Mahlzeit – und warum sie mehr ist als reine Nahrungsaufnahme.

Wie wäre es damit, wieder bewusster zu essen, gemeinsam mit anderen? Wie und wann sollten wir als Familie, Paar oder Gemeinschaft die täglichen Mahlzeiten einnehmen? Wie können wir dabei im Hinterkopf behalten, dass sich unser Essverhalten nicht nur auf unser eigenes Wohlbefinden, sondern auch auf das der Welt auswirkt?

Der vierte Tipp

Morgens vor der Schule geht es hektisch zu: Schnell noch ein Brot für die Pause in den Schulranzen und los geht es. Der Morgen ist stressig, alle Schulstunden fordern. Dann endlich Schulschluss – und zuhause wartet das Essen. Natürlich haben wir Hunger, aber nebenbei erzählen wir. Denn eine Mahlzeit ist mehr als nur der Teller vor uns. Es ist eine schöne Geschichte, vielleicht die Geschichte unserer Kindheit. Was hat sich seit diesen Jahren verändert? Wie verbringen wir die Mahlzeiten heute: allein, gemeinsam, zwischen Tür und Angel, im Stehen oder sitzend, vor dem Fernseher?

In der biblischen Geschichte der Brotvermehrung werden 4000 Menschen satt, obwohl sie nur fünf Brote und zwei Fische haben. Da ist mehr passiert unter den Menschen. Es muss erzählt worden sein, die Zeit miteinander wurde im wahren Sinne des Wortes "kostbar".

Wie gestalten wir unsere Mahlzeiten? Sind sie uns auch wertvoll? Als Zeiten der Unterbrechung und der Begegnung? Denn das ist sinnlicher und auch gesünder: Wer erzählen kann und darf, isst langsamer. Wer gemeinsam am Tisch sitzt, entdeckt, dass auch das Auge mit isst. Wer in Gemeinschaft isst, merkt, dass er getragen wird. Wer sich das gönnt, erlebt: Es sind Stunden, die mir gut tun und die ich nicht missen möchte. Eine Zeit für die Seele, eine Zeit für das Gemeinsame.

Diese Zeit lässt sich konkret gestalten: Das Essen zuhause wird nicht dem Zufall überlassen, sondern wir legen Essenszeiten fest. Die strukturieren den Tag. Vor dem Essen sprechen wir ein gemeinsames Tischgebet und danken Gott für die Gaben der Schöpfung. Wir versuchen langsam zu essen, uns für das Essen Zeit zu nehmen. Wir greifen auf regionale und saisonale Produkte zurück. Zusammen wollen wir so die Bauern vor Ort unterstützen. Vielleicht können wir auch einen Tag ganz auf Fleisch verzichten oder zumindest Bio-Fleisch essen. Auch der Ort des gemeinsamen Essens ist wichtig. Zuhause zu essen ist viel schöner und gesünder als in Fast-Food-Restaurants. "Schnelles Essen" tut nicht gut.

Die Wertschätzung für das Essen wird wachsen, weil der Austausch miteinander an Gewicht gewinnt. Die Fastenzeit ist ein schöner Anlass, etwas für sich und das Zusammensein in der Familie und in den Gemeinschaften zu tun, ohne großen Aufwand. Es braucht nur eine klare Entscheidung.

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Text: Bernd Hante, Claudia Schwarz | Foto: Norbert Ortmanns
28.03.2014

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