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10.12.2016
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Einkaufszettel.

Tipp: Immer mit Einkaufszettel in den Supermarkt.

"Die Welt ist, was du isst" – der Freitagstipp für die Fastenzeit

Erster Teil: Den Einkauf pfiffig planen

Fastenzeit ist Umkehrzeit, Gelegenheit, gewohnte Muster zu durchbrechen, sich und das eigene Leben neu auszurichten. Eine Zeit, um eingefahrenes Verhalten zu überdenken und vielleicht zu korrigieren.

Mut zur Veränderung fängt mit den kleinen Dingen an: Wie wäre es damit, alternativ einzukaufen? Bewusster, mit Blick auf Umwelt und Schöpfung und darauf, dass unser Konsumverhalten sich auf die Welt auswirkt.

Wie das konkret aussehen kann, darüber haben sich der Runde Tisch Landpastoral und das Referat Weltkirche im Bistum Münster Gedanken gemacht. Sie geben Tipps, die helfen, Lebensmittel neu wertzuschätzen. Im ersten Teil der Serie geht es um das, was vor dem Gang in den Supermarkt ansteht: den Einkaufszettel.

Der erste Tipp

Ein Einkauf will geplant sein. Wenn möglich, sollten Sie nur einmal in der Woche einkaufen – und das mit einem Einkaufszettel. Dabei hilft, einen Essensplan für die Woche zu erstellen: Was brauche ich zum Frühstück? Was will ich an jedem Wochentag als warme Mahlzeit essen? Wieviel Obst und Gemüse muss ich besorgen? Die Zutaten schreiben Sie auf eine Liste und kaufen dann gut kalkulierte Mengen ein.

Sie sollten immer mit Ihrem Einkaufzettel, aber niemals mit leerem Magen losziehen. Denn wer hungrig in den Supermarkt geht, nimmt alles mit, worauf er Appetit hat. Einkaufszettel und Essensplan hingegen helfen Ihnen, nur die Dinge in den Einkaufswagen zu legen, die Sie wirklich brauchen. Das vermeidet später Reste und "Ladenhüter" im Kühlschrank.

Mit einem geplanten Einkauf können Sie Geld sparen: Einfach Lebensmittel kaufen, die bald ablaufen. Die Ware ist zu diesem Zeitpunkt in der Regel noch gut genießbar. Es muss auch nicht immer das Beste sein: vielleicht einmal zu weniger perfekten Lebensmitteln greifen, zum Beispiel Obst und Gemüse mit einer Druckstelle oder einem welken Blatt. Mit Blick auf die Umwelt sollten Sie eher unverpacktes Essen wählen. Und frische Kost enthält im Unterschied zu Fertiggerichten mehr Vitamine und macht weniger Müll. Bewusstes und geplantes Einkaufen hilft Ihnen somit auch bei einer ausgewogenen Ernährung.

Mit einem Essensplan können Sie sich zudem auf die kommenden Mahlzeiten freuen. Einmal in der Woche sollte ein "Allerlei" auf Ihrem Speiseplan stehen. Dabei können Sie übriggebliebene Lebensmittel zubereiten. Ob die noch genießbar sind, können Sie selbst ganz leicht prüfen. Einfach auf die eigenen Sinne vertrauen: riechen, schmecken, sehen.

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Text: Claudia Schwarz | Foto: Claudia Schwarz
07.03.2014

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