24. Dezember
Heilige Irmina von Trier (von Öhren)
Lebensdaten:
Geboren im 7. Jahrhundert, gestorben um 708 in Trier..
Vita:
Obschon die heilige Irmina heutzutage nicht mehr so bekannt ist, hatte sie doch großen Anteil an der Christianisierung Westdeutschlands und der westlichen Nachbarstaaten: Sie war es, die aus ihrem Besitz heraus dem Missionar Willibrord ein Stück Land am Flüsschen Sauer geschenkt hatte. Willibrord gründete dort seinen Missionsstützpunkt Echternach, von dem aus die Eifel, die Vogesen und Teile Ostbelgiens und der Niederlande christianisiert wurden.
Irmina selbst zog übernahm nach dem Tod ihres Gatten die Leitung der von Bischof Modoald gegründeten Benediktinerinnenabtei Öhren am Moselufer in Trier. Dort starb sie im Jahre 708 und wurde in der Klosterkirche beigesetzt. Das 1802 durch Napoleon aufgelöste Kloster trug später ihren Namen. Heute befinden sich auf dem weitläufigen Gelände von Sankt Irminen Altenheime, Kliniken und eine katholische Familienbildungsstätte.
Namensbedeutung:
"Irmina" ist althochdeutsch und bedeutet "Volk" und "allumfassend".
Darstellung:
Im Benediktinerinnenhabit oder in fürstlichem Prunkmantel, mit Urkundenrolle oder Kirchenmodell, mit Jesuskind.
Text: Thomas Mollen
Dezember 2004
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