Anzeige:
Werbung

kirchensite.de | Online mit dem Bistum Münster: Nachrichten aus der Kirche, katholischer Glaube, Spiritualität, Heiligenlexikon, Veranstaltungen, Seelsorge, Fürbitte, Bibelarbeiten, Dossiers.

. . . . .
Seite: Fragen + Glauben  >  Heiligenkalender
03.12.2016
Artikel drucken
Logo kirchensite.

18. Dezember

Heiliger Wunibald

Lebensdaten

geboren 701 in Wessex (England)
gestorben am 18. Dezember 761 in Heidenheim

Vita

Wunibald, Abt von Heidenheim, entstammt einer berühmten Familie: sein Onkel war Bonifatius, der Apostel der Deutschen, seine Geschwister waren der heilige Willibald und die heilige Walburga. Als Kind der heiligen Wunna und des heiligen Richard von England wird Wunibald 701 in Wessex geboren.

Als er 19 Jahre alt ist, unternimmt er gemeinsam mit seinem Vater und Bruder eine Pilgerreise nach Rom, die der Vater jedoch nicht überlebt. Von Rom aus bereisen die Brüder auch das Heilige Land. Nach ihrer Rückkehr nach Rom treten sie in ein Kloster ein.

Als Mönch des brühmten Benediktinerklosters Montecassino erhält Wunibald seine theologische Ausbildung. Danach zieht es Wunibald zunächst wieder zurück in die Heimat. In England tritt er erstmals missionarisch auf und bekehrt einige seiner Landsleute. Aber den jungen Glaubensboten hält es dort nicht lange. Er kehrt zurück nach Rom, um sich ganz dem Klosterleben zu widmen.

Dort trifft er 738 mit seinem Onkel Bonifatius zusammen. Auf dessen Bitte hin geht Wunibald nach Germanien, um in Thüringen zu missionieren. Von Bonifatius lässt er sich zum Priester weihen und verfolgt mit großem Eifer die Aufgabe, den Menschen das Evangelium nahe zu bringen.

Seine Missionsbestrebungen dehnt Wunibald noch von Thüringen nach Bayern aus und ist schließlich auch noch vier Jahre in Mainz tätig. Inzwischen ist Willibald Bischof von Eichstätt geworden. Wunibald zieht zu seinem Bruder in die Diözese Eichstätt, um dort gemeinsam mit Willibald das Kloster Heidenheim zu gründen. Das Kloster sollte zum Missionszentrum für die vielfach wieder ins Heidentum zurückgefallene Bevölkerung dieser Gegend werden. Wunibald selbst wird Abt des Männerklosters, seine Schwester Walburga Äbtissin des Frauenklosters. Als erster der Geschwister stirbt Wunibald 761 im Kloster Heidenheim. Es heißt, sein Leib sei noch unversehrt gewesen, als Willibald ihn 777 erhob.

Namensbedeutung

Wunibald bedeutet "der auf seinem Weideplatz herrscht" (althochdeutsch).

Darstellung

Wunibald wird dargestellt als Benediktiner mit Abtstab. Seine Attribute sind Buch oder Mauerkelle (als Klosterbauer).

Patron

Wunibald ist Patron der Bauarbeiter und der Brautleute.

Text: Heike Harbecke'
08.12.2003

Das Evangelium hören

Service für Sie

Facebook

RSS-Feed Topnews

Öffnet internen Link im aktuellen FensterNewsticker für Ihr Web


Anzeigen-Sonderthema


Heiligenlexikon in "kirchensite.de"

im Heiligenkalender können Sie nach Monaten blättern. Oder wählen Sie hier nach Buchstaben aus:

 

Kontakt

  kirchensite-Redaktion:
  redaktionkirchensite.de

  Technik:
  technikdialogverlag.de

Dialogversand