
Gertrud von Helfta entfachte im Mittelalter die flammende Verehrung des Herzens Jesu.
17. November
Heilige Gertrud von Helfta (die Große)
Lebensdaten:
Geboren am 6. Januar 1256 vermutlich in Eisleben (Sachsen-Anhalt), gestorben am 13. November 1302 in Helfta (Sachsen-Anhalt).
Vita:
Mit fünf Jahren entsandten ihre Eltern die kleine Gertrud in das Zisterzienserinnenkloster Helfta, wo sie ihre Ausbildung bekommen sollte. Zu dieser Zeit hatte das Kloster unter der Äbtissin Gertrud von Hackeborn den Ruf, eines der führenden Frauenklöster überhaupt zu sein. Neben der guten Unterweisung fühlte sich Gertrud von Helfta auch menschlich und spirituell wohl bei den Zisterzienserinnen, so dass sie in die Gemeinschaft eintrat.
Mit 25 Jahren erschien ihr zum ersten Mal Christus im Traum. Diese Visionen häuften sich zunehmend und Gertrud begann, sie niederzuschreiben. Mit diesen Schriften entfachte sie im Mittelalter die flammende Verehrung des Herzens Jesu. Die begnadete Mystikerin starb 1302 in Helfta, wo sie auch begraben ist. Die Nachwelt verlieh ihr den Beinamen "die Große".
Namensbedeutung:
"Gertrud" ist althochdeutsch und heißt "mutig" und "streng".
Darstellung:
Im Gewand einer Äbtissin, mit flammendem Herzen, Kruzifix, Buch und Schreibfeder.
Patronin:
Von Peru.
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Text: Thomas Mollen | Foto: Norbert Göckener
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