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28.09.2016
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03. November

Heiliger Martin von Porres

Lebensdaten:

Geboren am 9. Dezember 1569 in Lima (Peru), dort gestorben am 3. November 1639.

Vita:

Martin war der Sohn eines spanischen Vaters und einer einheimischen, dunkelhäutigen Peruanerin. Als Mischling hatte er von seiner Kindheit an unter den Hänseleien und Beschimpfungen seiner Mitmenschen zu leiden. Mit 15 Jahren trat er in den Dominikaner-Orden ein und kümmerte sich fortan um die Armen und Kranken der peruanischen Hauptstadt.

Seine Heilkünste wurden in kürzester Zeit in der ganzen Region bekannt. Einen Teil des Klosters hatte Martin zum Spital umfunktioniert – dem einzigen der ganzen Stadt, in dem die Kranken ohne Trennung nach der Hautfarbe behandelt wurden. Als das Kloster zu klein wurde, baute er das Haus seiner Schwester Johanna um und versorgte die Kranken dort.

Bei alledem war ihm stets klar, dass ihm der Eintritt in den priesterlichen Stand aufgrund seiner Hautfarbe und der zu jener Zeit herrschenden Vorschriften für immer verwehrt bleiben würde. Martin jedoch opferte sich als Laienbruder ganz für die Armen und Kranken auf, schlief kaum und lebte in strengster Askese.

Im Alter von 70 Jahren starb er schließlich an Typhus. Er wurde am 6. Mai 1962 durch Papst Johannes XXIII. heilig gesprochen.

Namensbedeutung:

Der lateinische Name "Martin" bedeutet "der dem Mars Geweihte".

Darstellung:

Als mischhäutiger Dominikanermönch, mit Rosenkranz, Kreuz, Brotkorb mit Mäusen darin und Bußwerkzeugen.

Patron:

Gegen Ratten- und Mäuseplage.

Text: Thomas Mollen
November 2005

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