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21.07.2017
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22. August

Maria Regina – Königin des Himmels

Am Ende des marianischen Jahres 1954, genau einhundert Jahre nach der Verkündigung des Dogmas von der Unbefleckten Empfängnis Mariens und vier Jahre nach der Verkündigung des Dogmas von der Leiblichen Himmelfahrt der Gottesmutter, führte Papst Pius XII. das Fest Maria Königin ein. In seiner Enzyklika "Ad caeli reginam" hatte er dabei ursprünglich den 31. Mai als letzten Tag des Marienmonats für dieses Fest ins Auge gefasst. Bis zum Jahr 1969 war dieser Tag auch tatsächlich der Gedenktag, ehe der Römische Generalkalender das Fest auf den Oktavtag des Festes Maria Himmelfahrt (15. August) legte.

Die innere Beziehung dieser beiden Feste fällt dabei auf: Gedacht wird am 22. August der Gottesmutter, die nach dem Glauben zahlreicher Christgläubiger gerade des Mittelalters nicht nur die Mutter Jesu war, sondern die Mutter aller Gläubigen im Himmel und auf Erden in fortwährender Verbundenheit geblieben ist. Maria ist also auch die Mutter und Königin der Engel und Heiligen. In der christlich-abendländischen Kunst wurde das Motiv der von Christus gekrönten Maria, die glorreich in den Himmel aufgenommen wurde, vielfach zum signifikanten Merkmal einer tief ausgeprägten Volksfrömmigkeit.

Was schließlich zu einem Fest der Universalkirche werden sollte, begann zunächst in einzelnen Orden und Diözesen. Besonders in Italien und Spanien, später auch in Teilen Lateinamerikas wurde der Gottesmutter als Königin des Himmels gedacht, zuerst jedoch mit ganz unterschiedlichen Datierungen. Mit der Einführung des Gedenktags für die gesamte katholische Kirche setzte Pius XII. einen sichtbaren Akzent nicht nur am Ende des marianischen Jahres, sondern sogar einem ganzen Jahrhundert, das intensiv im Zeichen der Gottesmutter und ihrer Verehrung gestanden hatte.

Das Salve Regina ist eines der bekanntesten und weit verbreitetsten Mariengebete innerhalb der katholischen Liturgie.

Text: Tim Schlotmann
August 2012

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