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28.04.2017
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20. August

Samuel

Lebensdaten:

Gestorben um das Jahr 1015 vor Christus in Rama in Ephraim im heutigen Palästina.

Vita:

Auf den ersten Blick könnten Geschichtsschreiber geneigt sein, die Rolle des Propheten Samuel sehr eng zu führen und die Salbung Davids zur größten seiner Taten zu erheben. Aber etwa der Psalm 99 rühmt Samuel als einen großen unter den Propheten des Alten Israels, stellt ihn gar direkt in eine Reihe mit Mose und Aaron. Besondere Beachtung findet dabei sein Wirken während der spannungsreichen Übergänge von der zeitweiligen Anarchie der Richterzeit hin zur Etablierung der Monarchie in Israel. Die lange Zeit schwelenden Konflikte zwischen Propheten und Königen bestimmten Samuels ganzes Leben. Schilderungen darüber finden sich im Ersten Samuelbuch der hebräischen Bibel.

Nachdem Samuel von seiner Mutter Gott geweiht worden war, war es der Hohepriester Eli, der ihn erziehen sollte. Doch schon bald danach kam das Gottesgericht über Eli und dessen Söhne. Samuel wurde zum Propheten berufen. In dieser Zeit handelte er tatkräftig und voller Gottesfurcht und fuhr so einige für die Geschichte seines Volkes bedeutsame Erfolge ein. Er befreite das Volk von den Philistern und führte sie alle auf die Weisungen Gottes zurück. Samuel war der letzte Richter, der in der großen alttestamentlichen Tradition theologisch-juristisch das Volk zu leiten vermochte. Seine Söhne, die er noch in die Nachfolge eingesetzt hatte, erwiesen sich als korrupt und so folgte der Prophet einer Eingebung Gottes, die ihm gebot, einen König einzusetzen. Mit einem König an der Spitze sollte das Volk anderen Völkern gleicher werden. Samuels erste Wahl, der junge Saul, war weniger erfolgreich. Auch dieser Nachfolger verweigerte den Gehorsam. Erst mit der Salbung Davids zum König wurde eine neue Epoche eingeläutet.

Während David vor Saul fliehen musste, kam Samuel um, und wurde nach den Angaben des 25. Kapitels des ersten Samuelbuches bei seinem Haus in Rama begraben.

Namensbedeutung:

Von Gott erhört (aus dem Hebräischen).

Text: Tim Schlotmann
August 2012

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