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02.12.2016
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Johannes Gualbertus.

Johannes Gualbertus.

12. Juli

Heiliger Johannes Gualbertus

Lebensdaten:

Geboren um 995 in Florenz (Italien), gestorben am 12. Juli 1073 in Passignano (Italien).

Vita:

Der Sohn einer adligen Familie aus Florenz wurde von seinen Eltern im christlichen Glauben erzogen. Das hielt ihn aber nicht von Abschweifungen aller Art ab. Als eines Tages sein Bruder von einem Verwandten getötet wurde, schwor Johannes Rache und machte sich auf die Suche nach dem Mörder. Als er ihn jedoch gefunden hatte, scheute er sich, seinen Racheplan in die Tat umzusetzen und verzieh stattdessen dem Verwandten.

Geprägt von diesem Erlebnis entschloss sich der damals 18-Jährige, ins Kloster zu gehen und trat zunächst bei den Benediktinern in ihrem Florentiner Kloster Santo Miniato ein. Nach vier Jahren verließ er die Benediktiner und ließ sich für kurze Zeit bei den Kamaldulensern in ihrem Stammkloster Camaldoli nieder, eher er sich in die Einöde bei Vallombrosa zurückzog, um dort als Einsiedler zu leben.

Mehrere gleichgesinnte Männer schlossen sich ihm an, so dass Johannes nach 1030 damit begann, eine Regel für die neue Klostergemeinschaft aufzustellen. In ihr legte er zum Beispiel die strenge Unterscheidung zwischen Chormönchen und Laienbrüdern fest: Während die Chormönche das Kloster nie verlassen durften, erledigten die Brüder die alltäglichen Besorgungen. Nach dem Standort des neu erbauten Klosters wurde die Ordensgemeinschaft "Vallombrosaner" genannt. Im Geiste des Johannes Gualbertus entstanden in kurzer Zeit mehrere Klöster in der Umgebung.

Bei einer Visitation im Kloster San Michele Arcangelo in Passignano starb Johannes am 12. Juli 1073. Er wurde im dortigen Kloster bestattet. 

Namensbedeutung:

"Johannes" ist hebräisch und bedeutet "Der Herr ist gnädig".

Namensableitungen:

Von "Johannes" lassen sich folgende Namen ableiten: John, Johnny, Jonny, Hans, Hannes, Johann.

Darstellung:

Mit Kreuz in der Hand, mit Kreuzstab und Buch.

Patron:

Der Forst- und Waldarbeiter, gegen Besessenheit.

Text: Thomas Mollen | Foto: Archiv
Juli 2005

 

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