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04.12.2016
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03. Juli

Josef Lenzel

Lebensdaten:

Geboren am 21. April 1890 in Breslau (Polen), gestorben am 3. Juli 1942 in Dachau (Bayern).

Vita:

Josef Lenzel empfing im Jahr 1915 die Priesterweihe und arbeitete ab 1929 als Pfarrkurat in Berlin-Niederschönhausen. Mit Herzenswärme und Frömmigkeit versah er diesen Dienst, auch in Zeiten der Not und des Krieges.

Während des Zweiten Weltkriegs kümmerte sich Lenzel besonders fürsorglich um polnische Zwangsarbeiter in seiner Gemeinde. Dies machte ihn in den Augen der Behörden potenziell zu einem Gegner des Regimes, das fortan ein Auge auf den Priester hatte. Als er einmal die Vorschriften für den Gottesdienst mit den Zwangsarbeitern nicht ganz so genau nahm, wurde er im Januar 1942 verhaftet und ins Konzentrationslager Dachau gebracht.

Die grausamen Bedingungen dort griffen den eigentlich kerngesunden Lenzel derart an, dass er nur wenige Monate nach seiner Festnahme, am 3. Juli 1942, im KZ starb.

Namensbedeutung:

"Josef" ist hebräisch und bedeutet "(Gott) möge hinzufügen".

Namensableitungen:

Von "Josef" gibt es die Verkleinerungsformen Sepp und Jupp. Darüber hinaus lassen sich die Namen Giuseppe, Joe, Joey und Jussuf auf "Josef" zurückführen.

Text: Thomas Mollen
Juli 2005

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