18. Juni
Heilige Elisabeth von Schönau
Lebensdaten:
Geboren 1128 in Bingen, gestorben am 18. Juni 1164 in Schönau (Hessen).
Vita:
Bereits mit 12 Jahren trat Elisabeth in das Benediktinerinnenkloster Schönau in Hessen ein, mit 18 legte sie ihre Gelübde ab, 27-jährig wurde sie zur Äbtissin gewählt. Treu lebte sie nach der Ordensregel und führte ein intensives Gebetsleben.
Seit 1152 empfing die kränkliche junge Frau mystische Offenbarungen, die sie in zahlreichen Büchern niederschrieb. Bearbeitet wurden diese Niederschriften von ihrem Bruder Egbert, der zeitgleich im benachbarten Benediktinerkloster Abt war. Unter ihren im Mittelalter weit verbreiteten Schriften sind auch die berühmten "Revelationes" über das Leben der heiligen Ursula von Köln. Im Alter von 35 Jahren starb Elisabeth in Schönau, wo noch heute ihr Haupt verehrt wird.
Brauchtum:
Im Bistum Limburg, zu dem Schönau zählt, begeht man den Gedenktag der Heiligen am 19. Juni.
Namensbedeutung:
"Elisabeth" ist hebräisch und heißt "Gott hat geschworen".
Namensableitungen:
Von "Elisabeth" lassen sich folgende Namen ableiten: Elisa, Elise, Ella, Elly, Elsbeth, Lisa, Lisbeth, Sabeth, Sissi.
Darstellung:
Als Äbtissin im Habit der Benediktinerinnen mit Buch.
Mehr zum Thema im Internet:
Text: Thomas Mollen
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