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28.07.2016
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Antonius von Padua

Der heilige Antonius von Padua ist Patron für das Wiederfinden verlorener Dinge.

13. Juni

Heiliger Antonius von Padua

Lebensdaten:

Geboren 1195 in Lisabon, gestorben am 13. Juni 1231 in Arcella bei Padua (Italien).

Vita:

Der Sohn einer reichen portugiesischen Adelsfamilie wurde ursprünglich auf en Namen Fernandez getauft und trat 1212 den Augustiner-Chorherren in Coimbra bei, wo er auch Priester wurde. Als Jahre später in Coimbra fünf Franziskaner, die in der Mission in Marokko umgebracht worden waren, beigesetzt wurden, beeindruckte ihn dieses Erlebnis derart, dass er beschloss, ebenfalls als Franziskaner in die Mission zu gehen. 1220 trat er bei den Minderbrüdern ein und brach kurz darauf mit einem schiff nach Marokko auf. Doch bereits kurz nach seiner Ankunft wurde der geistliche, der inzwischen den Ordensnamen Antonius angenommen hatte, schwer krank, so dass es ihm unmöglich erschien, seine Aufgabe zu erfüllen. Auf der Rückreise nach Portugal geriet sein Schiff durch einen schweren Sturm vom Kurs ab und landete in Sizilien an. Von dort begab sich Antonius nach Assisi, wo ihn der Ordensprovinzial der Region Emilia-Romagna mitnahm in sein Bergkloster am Monte Paolo an der Adriaküste.

Bald schon entfaltete sich das rhetorische Talent des jungen Mönches. Von allen großen Kanzeln in Oberitalien und Südfrankreich predigte Antonius gegen die Irrlehrer jener Zeit, insbesondere gegen die Katharer und Albigenser. Das machte Franz von Assisi selbst aufmerksam auf den jungen Ordensbruder, den er bald darauf zum ersten Lehrer für Theologie für die Minderbrüder in Bologna bestimmte. Der Legende nach war Antonius ein derart begnadeter Theologe und Prediger, dass ihm sogar die Fische während einer seiner Ansprachen aufmerksam zuhörten. Daraufhin ließen sich die Ketzer, für die seine Predigt eigentlich bestimmt war, bekehren.

Als Antonius 1231 starb, wurden seine Gebeine in die neue Basilika von Padua übertragen. Nach dem kürzesten Heiligsprechungsprozess in der Kirchengeschichte wurde er bereits elf Monate nach seinem Tod in den Kreis der Heiligen aufgenommen. 1946 wurde er zum Kirchenlehrer erhoben.

Brauchtum:

Um die Fürsprache des mildtätigen Heiligen zu erlangen, gibt man auch heute noch das so genannte "Antoniusbrot" an die Armen.

Namensbedeutung:

"Antonius" ist der Hausname eines alten römischen Geschlechts, der später zum Vornamen wurde.

Namensableitungen:

Gebräuchlich ist die Kurzform "Anton".

Darstellung:

Als jugendlicher Franziskanermönch mit Jesuskind, Lilie, Esel oder zu den Fischen predigend.

Patron:

Antonius ist der Patron der Armen, Liebenden, Eheleute, Bäcker, Bergleute und Reisenden, für eine glückliche Entbindung, das Wiederfinden verlorener Dinge, gegen Unfruchtbarkeit, Fieber, teuflische Mächte, Schiffbruch, Kriegsnöte, die Pest und gegen Viehkrankheiten. Ferner ist er Patron der Städte Padua, Lissabon, Paderborn und Hildesheim.

Text: Thomas Mollen | Foto: Archiv
Juni 2004

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