29. Mai
Heiliger Maximin
Lebensdaten:
Geboren Ende des 3. Jahrhunderts in Silly (Frankreich), gestorben in Poitiers (Frankreich) am 12. September 346.
Vita:
Der aus Silly bei Poitiers stammende Maximin wurde 330 Bischof von Trier als Nachfolger des heiligen Agritius. Schon bald machte er sich einen Namen als Verteidiger der krichlichen werte gegen den Arianismus und als treuer Freund des Athanasius von Alexandria (siehe 2. Mai), dem er Zuflucht während seines Exils gewährte. Er selbst wurde von den Bischöfen der Ostkirche gebannt, weil er die Irrlehre des Arius verurteilte. Schließlich begab er sich auf eine erfolglose Reise nach Konstantinopel, um über den Frieden zu verhandeln. Auf der Rückreise nach Trier besuchte er Verwandte in Poitiers, wo er überraschend starb. Seine Gebeine wurden dort bestattet und später von seinem Nachfolger Paulinus nach Trier überführt, wo sie ihre letzte Ruhestätte in der Abteikirche St. Maximin fanden. Das Haupt des Bischofs wird in der Pfarrkirche von Trier-Pfalzel verehrt.
Brauchtum:
Die Verehrung Maximins erstreckte sich schon bald über die Grenzen des Bistums Trier hinaus bis nach Frankreich und die Schweiz.
Namensbedeutung:
"Maximin" ist lateinisch und bedeutet "der überaus Große".
Darstellung:
Dargestellt in bischöflichen Gewändern, bei sich einen Bären, der ihm das Gepäck trägt.
Patron:
Patron gegen Gefahren des Meeres, gegen regen und Meineid.
Text: Thomas Mollen
Mai 2004
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