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30.07.2016
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21. Mai

Heiliger Hermann Joseph

Lebensdaten:

Geboren im 12. Jahrhundert in Köln, gestorben vermutlich an einem 7. April, entweder 1241 oder 1252 im Kloster Hoven (bei Zülpich).

Vita:

Mit mystischen Gnadengaben gesegnet war Hermann von Steinfeld, der später den Beinamen Joseph bekam. Diese Namensgebung rührt von einer mystischen Vermählung her, die er mit der Gottesmutter eingegangen sein soll. Bereits in jungen Jahren zeigten sich bei Hermann die mystischen Gnadenbeweise. So sagt die Legende, dass er als Knabe in einer Kölner Kirche vor einem Marienbildnis betend, dem Jesuskind in den Armen der Gottesmutter einen Apfel überreicht habe. Jesus habe daraufhin die Hand ausgestreckt und den Apfel an sich genommen.

Als Zwölfjähriger wurde Hermann Prämonstratenser-Novize im Kloster Steinfeld in der Eifel. Die ersten Erfahrungen dort waren enttäuschend: Er war davon ausgegangen, allein mit Gott sein zu können. Stattdessen musste er sich auf Anweisung der Oberen um die Verpflegung der Mitbrüder kümmern, was ihm wenig, seiner Meinung nach zu wenig, Zeit zur Besinnung ließ.

Erst als er später das Amt des Sakristans übernehmen konnte, war es ihm möglich, seine geistlichen Bedürfnisse auszuleben. In dieser Zeit entstanden die Hymnen zur Ehre der Gottesmutter. Als Seelsorger wirkte er in mehreren Frauenklöstern in der Umgebung, so auch im Zisterzienserinnenkloster Hoven, wohin ihn, geschwächt von einer Krankheit, seine letzte Reise führte. Bereits bei seinem Eintreffen soll er mit dem Wanderstock ein Viereck in den Boden gezeichnet und gesagt haben: "Hier werdet ihr mich begraben". Wenige Tage darauf verschied er. Sein Sarkophag befindet sich in der ehemaligen Klosterkirche von Steinfeld.

Namensbedeutung:

"Hermann" ist althochdeutsch und bedeutet "Heeresmann, Krieger".

Darstellung:

Als Prämonstratenser-Chorherr mit Maria und dem Jesuskind, mit Kelch, Rosen, Schlüssel und Schreibzeug.

Text: Thomas Mollen
Mai 2004

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