
Darstellung des heiligen Berhardin von Siena in einem Altartriptychon. Der Altar wurde im 19. Jahrhundert getrennt, die Tafeln befinden sich heute in Mailand und Frankfurt am Main.
20. Mai
Heiliger Bernhardin von Siena
Lebensdaten:
Geboren am 8. September 1380 in Massa-Marittima (Italien), gestorben am 20. Mai 1444 in L’Aquila (Italien).
Vita:
Bernhardin war einer der einflussreichsten Volksprediger des 15. Jahrhunderts. Bereits als 11-jähriger "Wunderknabe" nahm er sein Studium an der Universität von Siena auf, das er allerdings mit 17 Jahren abbrach, um die Kranken und Leidenden der Stadt während einer Pestepidemie zu pflegen.
1402 trat Bernhardin in den Franziskanerorden ein und empfing zwei Jahre später die Priesterweihe. Sein Leben war geprägt durch strenge Armut und Genügsamkeit. So zog er sich für zehn Jahre in eine verlassene Einsiedelei zurück, wo er in äußerster Askese lebte. Ab 1417 reiste er als Bußprediger durch ganz Italien, verkündete auf öffentlichen Plätzen das Wort Gottes und rief die Menschen zur Umkehr auf.
Innerhalb des Ordens war Bernhardin Mitglied der Reformbewegung der Observanten und sorgte sich um die Ausbreitung dieses Ordenszweiges. Beim Konzil von Florenz 1439 versuchte er, die Einheit der katholischen mit der griechischen Kirche wieder herzustellen. 1444 rief ihn der Herr in L’Aquila zu sich. Dort liegt die sterbliche Hülle des Heiligen auch heute noch in der Kirche San Bernardino begraben.
Brauchtum:
Zentren der Verehrung Bernhardins sind sein Geburtsort Massa-Marittima, der Sterbeort L’Aquila sowie Siena, Perugia und Rom. Das "Wappen" Bernhardins, das so genante "Christusmonogramm" mit den Buchstaben IHS (griechische Abkürzung für Jesus) erkor der heilige Ignatius von Loyola später zum Erkennungsmerkmal des von ihm gegründeten Jesuitenordens.
Namensbedeutung:
"Bernhardin" ist die italienische Verkleinerung von "Bernhard" (althochdeutsch: "der Bärenharte/Bärenstarke").
Darstellung:
Bernhardin von Siena wird dargestellt im Franziskanerhabit, mit Buch, mit Sonne, in der das Christusmonogramm IHS zu sehen ist.
Patron:
Patron der Wollweber, gegen Brust- und Lungenkrankheiten und gegen Heiserkeit.
Text: Thomas Mollen | Foto: Archiv
Mai 2004
Marienmonat
Als schönster Monat des Jahres soll der Mai der "schönsten aller Frauen" geweiht sein. Maialtäre und Maiandachten entstammen einer barocken Frömmigkeitstradition.
Wohnungsnotfallhilfe
In einer Wohnung oder einem Haus zu wohnen, ist für Jeden selbstverständlich und lebensnotwendig.
Heilige und Selige
Das Bistum Münster kann auf viele Frauen und Männer zurückblicken, die ein herausragendes Zeugnis für den christlichen Glauben abgelegt haben.
Kommunionempfang
Erzbischof Robert Zollitsch setzt sich weiterhin dafür ein, dass Katholiken auch nach Scheidung und Wiederheirat die Kommunion empfangen können.
Neues Seelsorgekonzept
Im Bistum Münster wird derzeit ein neuer Diözesanpastoralplan erstellt. Er soll Schwerpunkte der Seelsorge benennen. Ein erster Entwurf steht zum Herunterladen bereit.
Landvolkshochschule
Mit einem Festakt wurde der langjährige Direktor der Landvolkshochschule "Schorlemer Alst", Johannes K. Rücker, in den Ruhestand verabschiedet.
Dossier: Maria
Maria ist die Mutter Jesu Christi - und hat daher eine besondere Stellung im christlichen Glauben.
Service für Sie
Spruch des Tages
Reden, Fragen, Antworten finden
Seelsorger/-innen
Heiligenlexikon in "kirchensite.de"
im
Heiligenkalender können Sie nach Monaten blättern. Oder wählen Sie hier nach Buchstaben aus:
Kontakt
kirchensite-Redaktion:
redaktion
kirchensite.de
Lebenshilfe+Seelsorge:
Martin Weber
weber
kirchensite.de
Technik:
technik
dialogverlag.de












Newsticker für Ihr Web