
Margaretha Flesch wurde am 4. Mai 2008 im Trierer Dom selig gesprochen.
25. März
Selige Margaretha Flesch (Mutter Rosa)
Lebensdaten:
Geboren am 24. Februar 1826 in Vallendar-Schönstatt (Rheinland-Pfalz), gestorben am 25. März 1906 in Waldbreitbach.
Vita:
Die älteste Tochter eines Ölmüllers aus Schönstatt musste sich als Jugendliche alleine um ihre sechs jüngeren Geschwister kümmern: Als sie sechs Jahre alt war, war bereits ihre Mutter gestorben, der Tod ihres Vaters machte Margaretha Flesch mit 16 Jahren zur Vollwaisin.
Ihre Berufung, schlicht und einfach unter den Menschen zu leben, erfuhr Margaretha Flesch bereits im Alter von acht Jahren. Menschen in Krankheit, Armut und Not vorbehaltlos zu helfen, dem verschrieb sie sich aus ihrer christlichen Verantwortung heraus schon als junge Frau. Obwohl sie als Tagelöhnerin schwer arbeiten musste, kümmerte sich Margaretha in ihrer spärlichen Freizeit unentgeltlich um die Kranken an ihrem Wohnort in Niederbreitbach an der Wied. Weil sie rasch erkannte, dass effektive Hilfe nur im Miteinander möglich war, war die Gründung einer Gemeinschaft ihr Ziel. Bis sie dieses Ziel erreichen sollte, vergingen noch viele Jahre und sie musste auf dem Weg dorthin unzählige Steine aus dem Weg räumen.
Einige Zeit später zog sie mit ihrer epilepsiekranken Schwester Marianne in eine ärmliche Klause in Waldbreitbach. Von hier aus betreute sie die Armen und Kranken der Gemeinde. Später nahm sie auch Waisenkinder bei sich auf, für deren Unterhalt die Ortsgemeinden nicht mehr sorgen konnten oder wollten. Margaretha wollte diesen Kindern ihr eigenes, schweres Schicksal ersparen.
Ab 1856 gesellten sich andere Frauen zu ihr. Gemeinsam mit zwei weiteren Gefährtinnen legte Margaretha Flesch am 13. März 1863 die Gelübde des neu ins Leben gerufenen Ordens der "Waldbreitbacher Franziskanerinnen" ab, und wurde bald "Mutter Rosa" gerufen. Obschon sie als Ordensgründerin das Privileg hatte, auf Lebenszeit Generaloberin der prosperierenden Gemeinschaft zu sein, wählte das Generalkapitel sie 1878 ab.
Fortan lebte sie bescheiden, für die jüngeren Schwestern fast unerkannt, als Gartenschwester im St. Marienhaus in Waldbreitbach, während ihre Nachfolgerin und der Geistliche Rektor des Ordens versuchten, ihr Andenken zu zerstören.
Leidend, aber von der Sorge um ihre Gemeinschaft erfüllt, ertrug Mutter Rosa bis zu ihrem Tod 1906 diese Demütigungen. Bei der als schlicht geplanten Beisetzung auf einem Reihengrab des Klosterfriedhofs erwies ihr die Bevölkerung in großer Zahl die letzte Ehre. Es sollte aber noch Jahre dauern, bis das Andenken Mutter Rosa rehabilitiert war.
Am 4. Mai 2008 wurde Mutter M. Rosa Flesch in Trier selig gesprochen.
Namensbedeutung:
"Margaretha" ist griechisch und heißt "die Perle".
"Rosa" ist lateinisch und steht für "die Rose".
Namensableitungen:
Von Margaretha: Marga, Maret, Marit, Margret, Margrit, Margit, Margot, Margitta, Marika, Maggie.
Mehr zum Thema im Internet:
Text: Thomas Mollen | Foto: Waldbreitbacher Franziskanerinnen
März 2005
Marienmonat
Als schönster Monat des Jahres soll der Mai der "schönsten aller Frauen" geweiht sein. Maialtäre und Maiandachten entstammen einer barocken Frömmigkeitstradition.
Neues Seelsorgekonzept
Im Bistum Münster wird derzeit ein neuer Diözesanpastoralplan erstellt. Er soll Schwerpunkte der Seelsorge benennen. Ein erster Entwurf steht zum Herunterladen bereit.
Dossier: Maria
Maria ist die Mutter Jesu Christi - und hat daher eine besondere Stellung im christlichen Glauben.
Heilige und Selige
Das Bistum Münster kann auf viele Frauen und Männer zurückblicken, die ein herausragendes Zeugnis für den christlichen Glauben abgelegt haben.
Landvolkshochschule
Mit einem Festakt wurde der langjährige Direktor der Landvolkshochschule "Schorlemer Alst", Johannes K. Rücker, in den Ruhestand verabschiedet.
Service für Sie
Spruch des Tages
Reden, Fragen, Antworten finden
Seelsorger/-innen
Heiligenlexikon in "kirchensite.de"
im
Heiligenkalender können Sie nach Monaten blättern. Oder wählen Sie hier nach Buchstaben aus:
Kontakt
kirchensite-Redaktion:
redaktion
kirchensite.de
Lebenshilfe+Seelsorge:
Martin Weber
weber
kirchensite.de
Technik:
technik
dialogverlag.de














Newsticker für Ihr Web