08. März
Georg Michael Wittmann
Lebensdaten:
Geboren am 22. Januar 1760 in Finkenhammer (Bayern), gestorben am 8. März 1833 in Regensburg.
Vita:
Der aus Finkenhammer in der Oberpfalz stammende Wittmann wurde 1782 zum Priester geweiht. Sechs Jahre später wurde er Subregens am Regensburger Priesterseminar und Professor für Theologie. 1802 übernahm er als Regens die Leitung des Seminars. Wittmann war Vorbild und Lehrer für Generationen von Priestern im Bistum Regensburg. Er gilt auch als geistiger Vater der Armen Schulschwestern in Bayern, deren Gründern er beratend zur Seite stand. Zudem erwarb er sich große Verdienste in der Jugendseelsorge und in der Caritas.
1829 wurde er Weihbischof, ein Jahr später Generalvikar der Diözese Regensburg. 1832 ernannte ihn der Papst schließlich zum Bischof von Regensburg. Doch noch bevor die päpstliche Bestätigung in der Bischofsstadt eingetroffen war, verstarb Georg Michael Wittmann am 8. März 1833. Seine Gebeine ruhen im Regensburger Dom, der Seligsprechungsprozess ist eingeleitet.
Namensbedeutung:
"Georg" ist ein griechischer Name, der "der Landmann" oder "der Bauer" bedeutet.
"Michael" ist hebräisch und bedeutet "Wer ist wie Gott?"
Namensableitungen:
Von "Georg" lassen sich folgende Namen ableiten: Jörg, Jörn, Jürgen, Gorch, Jöran, George (engl.), Jerzy (poln.), György (ung.), Georges (franz..), Juri (russ.), Göran (schwed.).
Von "Michael" lassen sich ableiten: Micha, Mike, Michel, Maik, Maikel, Mike, Miguel, Migel.
Text: Thomas Mollen
März 2005
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