
Irmgardiskapelle zu Ehren der heiligen Irmgardis auf dem Heiligenberg in Viersen-Süchteln.
19. Februar
Heilige Irmgard von Aspel (Irmgard von Köln)
Lebensdaten:
Geboren nach 1000 bei Rees (Kreisdekanat Wesel), gestorben vermutlich am 19. Februar 1065.
Vita:
Die genaue Lebensgeschichte dieser großen Wohltäterin ist bis heute im Dunklen geblieben. Vermutlich war sie die Tochter des Grafen Godizos von Aspel und wuchs auch auf Burg Aspel bei Rees am Niederrhein auf.
Nach dem Tod ihrer Eltern verwaltete Irmgard das Erbe und stiftete ihr Vermögen für kirchliche und karitative Zwecke. Eine ihrer Gründungen war das um 1040 errichtete Chorherrenstift in Rees. Ländereien aus dem Familienbesitz überschrieb sie unter anderem dem Stift Mariengaarde in Friesland und dem Kloster Sankt Pantaleon in Köln, wo ihr Bruder Hermann Abt gewesen sein soll.
Sie selbst zog später ebenfalls nach Köln, wo sie in der Nähe des Domes ein Hospital errichten ließ. Ihr Todesdatum 19. Februar 1065 ist nicht gewiss. Andere Quellen nennen den 4. September 1082 oder 1089. Begraben wurde sie in der Agneskapelle des Kölner Doms.
Namensbedeutung:
"Irmgard" ist althochdeutsch und heißt "gute Frau im Haus".
Darstellung:
Als Pilgerin mit Stab, vor einem Kreuz betend, mit blutbeflecktem Handschuh.
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Text: Thomas Mollen | Foto: Archiv
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