14. Februar
Heiliger Johannes Baptist von der Empfängnis (Johannes Garcia Jijon)
Lebensdaten:
Geboren am 10. Juli 1561 in Almodovar del Campo (Spanien), gestorben am 14. Februar 1613 in Cordoba (Spanien).
Vita:
Johannes, der bei den Karmeliten ausgebildet worden war, trat 1580 in Toledo dem Orden der "Trinitarier" bei. Er galt als begnadeter Prediger und war später für den Orden auch in Sevilla tätig. 1594 wurde Johannes Mitbegründer des Reformzweiges der "Unbeschuhten Trinitarier". Er selbst nahm auf einer Romreise im Jahr 1599 die kirchliche Bestätigung für den neuen Ordenszweig aus den Händen des Papstes Clemens VIII. entgegen. Sechs Jahre später wurde er zum ersten Provinzial des neuen Ordens gewählt. Johannes lebte bescheiden und streng gegen sich selbst. Er unterwarf sich verschiedenen Kasteiungen, fastete viel und wachte nächtens im Gebet. 1613, kurz vor seinem Tod, gründete er den weiblichen Zweig des reformierten Ordens. Im September 1819 wurde er selig gesprochen, die Heiligsprechung erfolgte am 25. Mai 1975.
Namensbedeutung:
Johannes ist hebräisch und heißt "Der Herr ist gnädig".
Namensableitungen:
Von "Johannes" lassen sich folgende Namen ableiten: John, Johnny, Jonny, Hans, Hannes, Johann.
Text: Thomas Mollen
Februar 2005
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