09. Februar
Heiliger Alto
Lebensdaten:
Geboren vermutlich im 8. Jahrhundert in England, gestorben vermutlich um 760 in Altomünster (Bayern).
Vita:
Alto war Glaubensbote in der Region um Dachau und stammte vermutlich aus dem angelsächsischen Raum. Möglicherweise war er ein Reisegefährte des späteren Salzburger Erzbischofs Virgil gewesen. Alto ließ sich in einem einsamen Waldstück als Einsiedler nieder. Später schenkte ihm König Pippin der Jüngere diesen Wald, und Alto begann gemeinsam mit einigen Gefährten, die Bäume zu roden und Platz für eine Kirche und ein Kloster zu schaffen. Der Legende nach war es der "Apostel der Deutschen", Bonifatius, der die Kirche im Jahr 745 einweihte.
Alto wurde der erste Abt des Klosters, dessen Mönche nach der Regel des heiligen Benedikt lebten. Er starb vermutlich um 760 und wurde in der Klosterkirche bestattet.
Die Abtei und den daraus entstandenen Ort nannte man später nach seinem Gründer "Altomünster". Im 15. Jahrhundert wurde das Kloster vom Orden der heiligen Birgitta übernommen. Noch heute leben sechs Schwestern im einzigen deutschen Birgittenkloster in Altomünster.
Namensbedeutung:
"Alto" ist eine Kurzform des althochdeutschen "Altmann" ("edler Mann").
Darstellung:
Als Abt mit Jesuskind, mit Kelch und Messer
Text: Thomas Mollen
Februar 2006
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