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27.07.2016
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22. Januar

Heiliger Vinzenz von Saragossa

Lebensdaten:

Geboren im 3. Jahrhundert in Huesca (Spanien), gestorben am 22. Januar 304 in Valencia (Spanien).

Vita:

Vinzent von Saragossa gilt als einer der meist verehrten Heiligen Spaniens. Zwar gibt es über sein Leben kaum Wissen, das als historisch gesichert betrachtet werden könnte, doch ranken sich um die Figur des Erzmärtyrers Spaniens mehrere Legenden.

Der bekanntesten zufolge war Vinzenz Archidiakon des Bischofs Valerius von Saragossa und wurde mit diesem gemeinsam bei den Christenverfolgungen Kaiser Diokletians zu Beginn des 4. Jahrhunderts in Valencia eingekerkert. Während man Valerius in die Verbannung schickte, wurde Vinzenz auf grausamste Weise gefoltert. Man band ihn an eine Säule, stieß mit Lanzen in seinen Körper, brannte ihn auf einem Rost und warf ihn in einen Scherbenhaufen. Bei all dieser grausamen Marter stand dem Geschundenen ein Engel zur Seite, der ihn tröstete.

Als Vinzenz schließlich an seinen Verletzungen starb, nähte man den Leichnam in eine Ochsenhaut und versenkte ihn im Meer. Doch schon bald wurden die sterblichen Überreste des Märtyrers wieder an Land gespült und aufgefunden, so dass sich heute zahlreiche Orte im Besitz von Vinzenz-Reliquien befinden.

Brauchtum:

Insbesondere bei Weinbauern wird der heilige Vinzenz besonders verehrt. "Vinzenz Sonnenschein bringt Frucht und guten Wein", lautet ein alter Wetterspruch.

Namensbedeutung:

"Vinzenz" ist lateinisch und bedeutet "der Siegreiche".

Darstellung:

Als Diakon mit Palme, Buch und Raben, mit Rost, eisernen Haken, Mühlstein, Trauben und Zweigen mit Blumen.

Patron:

Der Ziegelbrenner, Töpfer, Dachdecker, Winzer, Seeleute und Holzfäller, des Federviehs, der Kaffeehäuser, bei Körperschwäche und zur Wiedererlangung gestohlener Gegenstände.

Text: Thomas Mollen
Januar 2005

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