
Sarkophag Pallottis in der Kirche San Salvatore in Onda in Rom.
22. Januar
Heiliger Vinzenz Pallotti
Lebensdaten
geboren am 21. April 1795 in Rom
gestorben am 22. Januar 1850 in Rom
Vita
Vinzenz Pallotti ist als Gründer einer Gesellschaft des katholischen Apostolats, der sogenannten Pallottiner, in die Geschichte eingegangen. Er gilt als Bahnbrecher der Katholischen Aktion, des kirchlich anerkannten und organisierten Laienapostolats.
Der Sohn einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie wurde 1795 geboren. 1818 wird Vinzenz Pallotti zum Priester geweiht und engagiert sich von da an unermüdlich in der Seelsorge. Besonders wendet er sich dabei den Gefangenen, Kranken und den Jugendlichen zu.
Zu jeder Zeit ist der junge Priester für die Menschen, die ihn um Hilfe bitten, ansprechbar. Als Beichtvater ist er von Priestern und Laien gefragt. 1827 wird er Spiritual am römischen Seminar, später ist er als Beichtvater an mehreren Kollegien tätig. Um seine seelsorgerischen Tätigkeiten noch ausweiten zu können, gründet Vinzenz 1835 die "Gesellschaft des Katholischen Apostolats zur Vertiefung, Verbreitung und Verteidigung der Frömmigkeit und des katholischen Glaubens".
Zunächst bildet eine Gruppe von Priestern das Zentrum der Bewegung. Schon bald gründet Vinzenz jedoch auch eine Schwesterngemeinschaft, die Pallottinerinnen. Als er schließlich auch Laien zur Mitarbeit aufruft, wird er zum Bahnbrecher in der Seelsorgearbeit. Am 22. Januar 1850 stirbt Vinzenz Pallotti in Rom. Sein Grab findet sich in Sankt Salvatore in Onda zu Rom.
Namensbedeutung
Vinzenz bedeutet "der Sieger" (lateinisch).
Namensableitungen
Von 'Vinzenz' können folgende Namen abgeleitet werden: Vinzent, Vincenz, Vincentius, Vinz, Vincent, Vicenzio, Vincenzo, Vicente, Vincenty.
Darstellung
Vinzenz Pallotti wird im Ordenskleid oder mit Chorrock und Stola dargestellt.
Patron
Vinzenz Pallotti ist Patron des Priestermissionsbundes.
Mehr zum Thema in kirchensite.de:
Bistumshandbuch: Heiliger Vinzenz Pallotti
Begründer des Laienapostolats: Vinzenz Pallotti (1795-1850) (24.08.2010)
Text: Heike Harbecke | Foto: Archiv
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