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29.09.2016
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14. Januar

Seliger Engelmar

Lebensdaten:

Geboren im 11. Jahrhundert in Bayern, gestorben um 1100 im Bayerischen Wald.

Vita:

Engelmar lebte als Einsiedler im Bayerischen Wald unweit von Passau und war in der Bevölkerung geachtet und beliebt. Viele holten sich Rat bei dem Eremiten.

Was das Motiv für den gewaltsamen Tod Engelmars betrifft, gibt es zwei mögliche Erklärungen: Einer Überlieferung zufolge war ein Kamerad, der mit Engelmar zusammen lebte, neidisch auf die Beliebtheit des anderen. Eine andere Sichtweise berichtet davon, ein Fremder habe Engelmar aufgesucht und vorgegeben, sein Gefährte werden zu wollen. Er habe ihn kurz darauf aus Habsucht erschlagen, dann aber keine Reichtümer bei dem Einsiedler gefunden.

Beiden Erzählungen gemein ist der weitere Fortgang: Engelmar wurde von seinem Mörder im Schnee begraben und galt fortan bei den Bewohnern als vermisst. Erst im Frühjahr, bei der Schneeschmelze, fand ein Wanderpriester, der zufällig an der Stelle vorüber kam, seinen Leichnam. Der Legende nach soll von seinem Leib ein strahlendes Licht ausgegangen sein.

Brauchtum:

In dem nach dem Seligen benannten Ort Sankt Englmar im Bayerischen Wald, gibt es noch heute einen lebendigen Brauch: Jedes Jahr am Pfingstmontag findet dort das "Englmarisuchen" statt. Dabei wird eine überlebensgroße Holzfigur des Seligen im Wald versteckt, die dann später im Wald wieder gefunden und nach einer Feldmesse in großem Umzug in die Pfarrkirche der Stadt übertragen wird. Damit gedenkt man der Auffindung des Leichnams Engelmars. Eingebettet ist das Englmarisuchen in eine traditionelle bayerische Festwoche.

Namensbedeutung:

"Engelmar" ist althochdeutsch und heißt "berühmter Engel".

Darstellung:

Als Einsiedler mit Palme und Lilie.

Patron:

Der Bauern, für Erhaltung der Feldfrüchte, gegen Viehseuchen.

Text: Thomas Mollen
Januar 2005

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