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28.08.2014
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Firmung
Die Firmung ist die Vollendung der Geistbegabung, die Gott als Lebenskraft in der Taufe eröffnet.

Was Taufe, Firmung und Eucharistie bedeuten

Quelle des Glaubens

Christ wird man, indem man die Sakramente der Kirche empfängt. Sie sind die Quelle des Glaubens und des kirchlichen Lebens. Taufe, Firmung und Eucharistie sind die Sakramente der Eingliederung in die Kirche. Wo sie gefeiert werden, vermitteln sie das Heil, das uns in Jesus Christus geschenkt ist.

  • Die Taufe auf den Tod und die Auferstehung Christi vermittelt leibhaftig, was Ostern an Glaubensfülle und Glaubensfreude enthält. Die absolute Gewissheit zu haben, dass Gott in der Taufe sein unwiderrufliches Ja zu einem Menschen spricht, gibt ein gesundes Selbstvertrauen als Frucht eines unbedingten Gottvertrauens. Dass Gott das Leben des Menschen trotz aller menschenmöglichen Irrungen und Verwirrungen letztlich gelingen lässt, gibt eine Zuversicht, die von aller bedrohlichen und lähmenden Lebensangst befreit.
  • Die Firmung ist die Vollendung der Geistbegabung, die Gott uns als Lebenskraft in der Taufe eröffnet hat. Wer durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist, besiegelt wird, empfängt die Kraft zum Zeugnis und zu einer Entschiedenheit im Glauben. Wer die Gaben des Geistes Gottes empfangen hat und sich das im Glauben eröffnete Geschenk im Leben zu eigen macht, überzeugt durch Geistesgegenwärtigkeit. Im Heute zu leben vermag, wer auf die Spuren des Geistes Gottes in der Geschichte unseres Glaubens schaut und damit erkennt, welche Zukunft sich in der Kraft des Glaubens auftut. Wer die Firmung empfangen hat, ist stark geworden. Ich-Stärke des Glaubens äußert sich in einer wachsenden und mutigen Verantwortung für andere Menschen und für diese Welt.
  • Die Eucharistie ist die Feier der Danksagung für das größte Geschenk, das Gott uns gemacht hat: die immer wieder neue Gabe seines Sohnes Jesus Christus, Eucharistie feiern bedeutet, immer wieder neu das Mahl zu begehen, das Jesus selbst seiner Kirche am Abend vor seinem Leiden und Sterben aufgetragen hat. Kirche und jeder einzelne Christ in ihr leben aus diesem Vermächtnis Jesu. Zur Feier dieses Herrenmahles am Herrentag zusammenzukommen, begründet das tiefste Wesen des christlich-kirchlichen Glaubens. Wer sich mit seinem Leben, mit allen Mühen, Grenzen, Enttäuschungen und Ängsten dem Gott und Vater Jesu anvertraut, empfängt in der eigenen Hingabe die Gabe des österlichen Lebens. Wer Jesus Christus in der Feier der Eucharistie empfängt, wird selbst zum Leib Christi.

Aus der Taufe, Firmung und Eucharistie zu leben, begründet die lebendige Glaubenserfahrung, die uns der Apostel Paulus aus seiner Verbundenheit mit Jesus Christus bezeugt:

"Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir." (Apg 17,28)

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  7. Öffnet internen Link im aktuellen FensterBistumshandbuch: Taufvorbereitung

Medientipp:

Bistum Münster, Franz-Peter Tebartz-van Elst
Ratgeber - Noch nicht getauft?
Erwachsene auf dem Weg in die Kirche
Münster, Dialogverlag 2002
ISBN 978-3-937961-48-5
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DDr. Dieter Emeis
Was Getaufte glauben, leben, feiern
Münster, Dialogverlag 2007
ISBN: 978-3-937961-52-1
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Bistum Münster, Franz-Peter Tebartz-van Elst
Ratgeber: Diözesane Zulassungsfeier im Bistum Münster
"Erwachsene Taufbewerber begegnen dem Bischof"
ISBN 978-3-937961-02-6
Münster, Dialogverlag
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Mehr Informationen im Internet:

  1. Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.katholischwerden.de

Text: Öffnet internen Link im aktuellen FensterFranz-Peter Tebartz-van Elst | Foto: Michael Bönte
Juni 2002

 

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Der Grundstein für eine Partnerschaft zwischen den Diözesen Tula in Mexiko und Münster wurde auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil in Rom gelegt.

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Apokalypse: Geheime Offenbarung.

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