
- Das Mitleiden Marias wird als Vorbild für die Glaubenden gepriesen.
Mariengedenktage im September
Liebende und dankbare Hochschätzung
Gelten zwar der Mai und der Oktober als die traditionellen Monate des Gedenkens an die Heilige Jungfrau, liegen doch gerade im September gleich mehrere wichtige Feiertage zu Ehren Mariens. Die zahlreichen marianischen Feste, die das Kirchenjahr durchziehen, sind Ausdruck der liebenden und dankbaren Hochschätzung der Kirche gegenüber der Mutter Jesu. Doch was bedeuten die Feste im Einzelnen?
Fest Mariä Geburt (8. September)
Dieses Fest ist neben dem Geburtsfest des Herrn und dem Johannes des Täufers das dritte Geburtsfest im Römischen Kalender. Wahrscheinlich gründet es sich auf das Weihefest der Jerusalemer Annakirche, die im fünften Jahrhundert am angeblichen Geburtsort Marias errichtet worden ist. Die Hymnen des Griechen Romanos, der im fünften Jahrhundert als Diakon in Konstantinopel tätig war, verraten, dass diesem Fest bereits zu seiner Zeit eine besondere Bedeutung zukam. Die Christen möchten den Feiertag verwenden, um Maria zu danken, dass sie als einfache Magd den Plänen Gottes zur Erlösung der Menschheit zugestimmt und sich in seinen Dienst gestellt hat.
Gedenktag Mariä Namen (12. September)
Dieser Marienfeiertag hat historischen Charakter. Er wurde nach der Befreiung Wiens von der Bedrohung durch die Türken am 12. September 1683 durch Innozenz XI. für die ganze Kirche eingeführt. Erstmals dokumentiert ist das Gedenken an Mariä Namen bereits wenige Jahre zuvor in Spanien. Im Römischen Kalender ist dieses Fest mit Rücksicht auf Mariä Geburt (8. September) entfallen, für das deutsche Sprachgebiet wurde es wegen des historischen Bezugs als Gedenktag beibehalten.
Gedächtnis der Schmerzen Mariens (15. September)
Papst Benedikt XIII. dehnte dieses Fest im Jahr 1721 unter dem Titel "Fest der sieben Schmerzen der seligen Jungfrau Maria" auf die Kirche aus. Zunächst war es eine partikuläre Feier, dessen volkstümliche Wurzeln in der besonderen Verehrung der mater dolorosa lagen. Der Tag folgt auf das Fest der Kreuzerhöhung Jesu und steht zu ihm in innerer Beziehung. An Kreuzerhöhung wird das Hinrichtungswerkzeug Jesu Christi als Siegeszeichen verehrt, einen Tag darauf wird das Mitleiden Marias als Mitwirkung an seinem Ostersieg und Vorbild für alle Glaubenden gepriesen. Zunächst hatte dieses Fest auf dem Freitag vor dem Palmsonntag gelegen. Pius X. legte es schließlich im Jahr 1913 auf den noch heute geltenden Termin.
Das bis 1969 am 24. September begangene Ordensfest "Maria vom Loskauf der Gefangenen" findet man nicht mehr im liturgischen Kalender der Gesamtkirche.
Mehr zum Thema in kirchensite.de:
Durch das Jahr: Marienfeste - Die Verehrung Marias
Durch das Jahr: Fest Mariä Namen und Rosenranzfest - Maria und die Türken
Durch das Jahr: 15. September - Gedächtnis der Schmerzen Mariens
Kirche von A bis Z: Maria - Mutter Jesu
Dossier: Maria - Mutter Jesu
Übersicht: Durch das Jahr
Text: Tim Schlotmann | Foto: Michael Bönte
Februar 2009
Kirche von A bis Z
Vergänglichkeit allen Lebens: "Bedenke, Mensch, dass Du Staub bist und wieder zum Staube zurückkehrst."
Glaubenswissen
Berufung: Angenommen, Jesus würde heute durch die Straßen ihrer Stadt, ihres Ortes gehen und zu Ihnen sagen "Komm, folge mir nach!" - wie würden Sie reagieren?
Kirchenmusik-Tagung
Mit der Zukunft der Kirchenmusik beschäftigte sich eine Fachtagung für Organisten und Chorleiter aus dem ganzen Bistum.
Altbischof Kamphaus 80 Jahre
Als "Widersacher Roms", als frommer oder gar einsamer "Rebell" hat sich Franz Kamphaus nie gefühlt.
Jugendkirchen im Bistum
Als erste Jugendkirche im Bistum Münster wurde am 7. Dezember 2002 die Jugendkirche "effata!" in Münster eröffnet.
Bibelarbeiten
Die Bibelarbeiten befassen sich mit Schriftstellen aus dem Alten und Neuen Testament und eignen sich für die Gemeindearbeit und für die persönliche Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift.
Neue Kirche in Schillig
Es ist kein Zufall, dass in einer Zeit von Kirchenschließungen genau hier eine neue Kirche entstanden ist: Der Neubau von St. Marien in Schillig an der Nordseeküste.
Reden über Gott und Welt
Am Mittwoch (15.02.2012) ist aus organisatorischen Gründen kein Gesprächspartner aus dem Haus der Seelsorge im Chat.
Dossier Familie
Bei allen Schwierigkeiten der heutigen Zeit: Ehe und Familie sind keine Auslaufmodelle. Kirche macht sich an vielen Stellen dafür stark, ihre Rahmenbedingungen zu verbessern.
Service für Sie
Spruch des Tages
Reden, Fragen, Antworten finden
im "
Haus der Seelsorge" hat man ein offenes Ohr für Sie
Seelsorger im Februar:
Diakon Werner Fusenig
Seelsorger/-innen
Heiligenlexikon in "kirchensite.de"
im
Heiligenkalender können Sie nach Monaten blättern. Oder wählen Sie hier nach Buchstaben aus:
Kontakt
kirchensite-Redaktion:
redaktion
kirchensite.de
Lebenshilfe+Seelsorge:
Werner Fusenig
fusenig
kirchensite.de
Technik:
technik
dialogverlag.de










Newsticker für Ihr Web