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Seite: Fragen + Glauben  >  Durch das Jahr  >  Mariengedenktage im September
23.08.2017
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Pieta
Das Mitleiden Marias wird als Vorbild für die Glaubenden gepriesen.

Mariengedenktage im September

Liebende und dankbare Hochschätzung

Gelten zwar der Mai und der Oktober als die traditionellen Monate des Gedenkens an die Heilige Jungfrau, liegen doch gerade im September gleich mehrere wichtige Feiertage zu Ehren Mariens. Die zahlreichen marianischen Feste, die das Kirchenjahr durchziehen, sind Ausdruck der liebenden und dankbaren Hochschätzung der Kirche gegenüber der Mutter Jesu. Doch was bedeuten die Feste im Einzelnen?

Fest Mariä Geburt (8. September)

Dieses Fest ist neben dem Geburtsfest des Herrn und dem Johannes des Täufers das dritte Geburtsfest im Römischen Kalender. Wahrscheinlich gründet es sich auf das Weihefest der Jerusalemer Annakirche, die im fünften Jahrhundert am angeblichen Geburtsort Marias errichtet worden ist. Die Hymnen des Griechen Romanos, der im fünften Jahrhundert als Diakon in Konstantinopel tätig war, verraten, dass diesem Fest bereits zu seiner Zeit eine besondere Bedeutung zukam. Die Christen möchten den Feiertag verwenden, um Maria zu danken, dass sie als einfache Magd den Plänen Gottes zur Erlösung der Menschheit zugestimmt und sich in seinen Dienst gestellt hat.

Gedenktag Mariä Namen (12. September)

Dieser Marienfeiertag hat historischen Charakter. Er wurde nach der Befreiung Wiens von der Bedrohung durch die Türken am 12. September 1683 durch Innozenz XI. für die ganze Kirche eingeführt. Erstmals dokumentiert ist das Gedenken an Mariä Namen bereits wenige Jahre zuvor in Spanien. Im Römischen Kalender ist dieses Fest mit Rücksicht auf Mariä Geburt (8. September) entfallen, für das deutsche Sprachgebiet wurde es wegen des historischen Bezugs als Gedenktag beibehalten.

Gedächtnis der Schmerzen Mariens (15. September)

Papst Benedikt XIII. dehnte dieses Fest im Jahr 1721 unter dem Titel "Fest der sieben Schmerzen der seligen Jungfrau Maria" auf die Kirche aus. Zunächst war es eine partikuläre Feier, dessen volkstümliche Wurzeln in der besonderen Verehrung der mater dolorosa lagen. Der Tag folgt auf das Fest der Kreuzerhöhung Jesu und steht zu ihm in innerer Beziehung. An Kreuzerhöhung wird das Hinrichtungswerkzeug Jesu Christi als Siegeszeichen verehrt, einen Tag darauf wird das Mitleiden Marias als Mitwirkung an seinem Ostersieg und Vorbild für alle Glaubenden gepriesen. Zunächst hatte dieses Fest auf dem Freitag vor dem Palmsonntag gelegen. Pius X. legte es schließlich im Jahr 1913 auf den noch heute geltenden Termin.

Das bis 1969 am 24. September begangene Ordensfest "Maria vom Loskauf der Gefangenen" findet man nicht mehr im liturgischen Kalender der Gesamtkirche.

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Text: Tim Schlotmann | Foto: Michael Bönte
Februar 2009

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