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30.05.2017
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Das Gnadenbild der bei einem Feuer zerstörten "Glorreichen Jungfrau von Warendorf".
Das Gnadenbild der bei einem Feuer zerstörten "Glorreichen Jungfrau von Warendorf".

Wallfahrtsorte im Bistum Münster

Warendorf: Glorreiche Jungfrau

Einzigartig ist die Marienwallfahrt in Warendorf. Wie kein anderer Ort zelebriert Warendorf das Mariä-Himmelfahrt-Fest und man spricht vom außergewöhnlichsten Fest in ganz Norddeutschland.

Seit dem 17. Jahrhundert befindet sich in der Laurentiuskirche von Warendorf eine bewegliche und bekleidete Gliederpuppe, die die heilige Maria mit dem Kinde darstellt. Als Mitte des 18. Jahrhunderts von einigen Wunderheilungen nach Anrufung des Marienbildnis berichtet wurde, setzte ein starker Zustrom an Pilgern ein.

Prozession mit dem Gnadenbild

1754 wurde dann mit bischöflicher Genehmigung eine eigene Prozession mit dem Gnadenbild im Zentrum von Warendorf eingeführt. Während die Prozession zu dieser Zeit noch am St.-Anna-Tag als Höhepunkt der Warendorfer Marienverehrung stattfand,  ist seit 1770 das Fest Mariä Himmelfahrt der Termin.

Der Mittelpunkt der Marienverehrung, das Gnadenbild der Glorreichen Jungfrau, ist eine Prozessionsfigur mit kostbaren Gewändern. Über dem Kleid aus venezianischen Brokat trägt die Jungfrau Maria am Mariä-Himmelfahrts-Fest den schönsten Teil des Schmucks, der ihr in den vergangenen Jahrhunderten nach Gebetserhöhrungen und Bekehrungen verehrt wurde.

Im Juli Jahr 2002 wurde das Gnadenbild durch ein Feuer stark zerstört. Die St.-Laurentius-Gemeinde hat durch den Everswinkeler Bildhauer Springer eine getreue Kopie des Madonnenbildes herstellen lassen, das seither in der Großen Stadtprozession durch die Straßen Warendorfs getragen wird. Das bei dem Feuer beschädigte Original hat eine neue festliche Gewandung erhalten und als "Schwarze Madonna" seinen angestammten Platz unter dem Strahlenkranz in der Pfarrkirche St. Laurentius eingenommen.

Neun große Bögen zu Ehren der Gottesmutter

In der Festwoche werden von den "Bogengemeinschaften" in der Altstadt neun große Bögen zu Ehren der Gottesmutter errichtet, unter denen am Vorabend von Mariä Himmelfahrt Tausende von Pilgern aus der Umgebung sich zur Lichterprozession versammeln. Jährlich sind das etwa 30.000 Pilger.

Der Vorabend von Mariä Himmelfahrt in Warendorf ist einzigartig und beeindruckt durch die außerordentlich geschmückte Altstadt. Zahllose Lichter, Blumen, Fahnen, sowie Marienbilder in den Kirchen und Häusern verwandeln die Stadt. Sie soll so an die Herrlichkeit des Himmels erinnern, in den Maria aufgenommen wurde. Am Sonntagmorgen nimmt die große Stadtprozession ihren Weg unter den Bögen und endet auf dem Marktplatz.

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Text: ks | Foto: Archiv
Januar 2009

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