
- Bei der Großen Kreuztracht wird das Heilige Kreuz in einer Prozession um den Wallfahrtsort Stromberg getragen.
Wallfahrtsorte im Bistum Münster
Stromberg: Heiliges Kreuz
Das Heilige Kreuz von Stromberg (bei Oelde) zieht seit mehr als 800 Jahren christliche Pilger aus dem westdeutschen Raum an. Wallfahrer aus allen Teilen des Landes pilgern zu dem romanischen Kreuz, einem Holzcrucifixus mit einem Haupt von beinahe byzantinischer Strenge und mit einem Silbermantel bekleidet.
Er gehört zu den ältesten Christusdarstellungen in Westfalen. Kunsthistoriker datieren den aus westfälischer Eiche geschnitzten Corpus in die Zeit von 1080 bis 1100.
Drei Mal gestohlen
Die Wallfahrten führen jährlich rund 40.000 Pilger in die Kirche. Aus vielen Votivgaben der Pilger wurde das Ehrenkleid - der Silbermantel - für das Kruzifix geschaffen. Drei Mal - in den Jahren 1600, 1845 und 1877 - wurde das heilige Kreuz gestohlen, beschädigt oder zerstört, jedoch jedes Mal wieder aufgefunden und erneut zusammengesetzt.
Von den beiden historischen Gotteshäusern Strombergs, der Kirche auf dem Gelände der Burg und der Pfarrkirche St. Lambertus in Unterstromberg, weckt an erster Stelle die Kreuzkirche inmitten der Burganlage Interesse.
Kreuzkirche ist Mittelpunkt der Wallfahrt
Sie ist kostbarer Aufbewahrungsort des Gnadenbildes und war von Beginn an Mittelpunkt der seit rund 800 Jahren nachweisbaren Stromberger Wallfahrt.
Mehr zum Thema in kirchensite.de:
Katholische Pfarrgemeinde St. Lambertus, Oelde (Stromberg)
Schwerpunktthema: Pilgerorte der Seele - Stromberg
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Dossier: Wallfahrt
Übersicht: Heilige und Selige des Bistums
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Text: mib | Foto: Archiv
Mai 2002
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