
- Im Alter öffnen sich neue Möglichkeiten für Aktivitäten und Bildung.
Noch lange nicht ausgelernt
Seniorenbildung
Mit 50 Jahren schon ausgelernt? Noch lange nicht! Wer sich durch die Angebote der Bildungshäuser im Bistum klickt, merkt schnell, dass gerade die Senioren ein reges Interesse an den unterschiedlichen Bildungsangeboten haben. Kein Wunder: die "Senioren" werden immer mehr zur größten Bevölkerungsgruppe in unserer Gesellschaft. Eine besonders neugierige Gruppe mit viel Energie...
Ideen für den nächsten Lebensabschnitt
Die Interessen sind so breit gestreut, wie die Lebenssituationen der Senioren. Gerade zu dem Zeitpunkt, wo durch eine Veränderung der Gewohnheiten neue Freiräume entstehen, stellen sich für viele Menschen die Fragen: Was fange ich mit meiner Zeit an? Welche Interessen möchte ich ausleben? Welche Ideen habe ich für meinen nächsten Lebensabschnitt?
Die Angebote der Bildungshäuser gehen sicher weit über das gemeinsame Kaffeetrinken hinaus. Neben der Geselligkeit sind es vor allem die Themen, die das Interesse der Senioren wecken: Politische Bildung, Glaubens- oder Gesundheitsfragen, kreative oder kulturelle Angebote – und nicht zuletzt die Arbeit mit dem Computer und im Internet sind absolute Renner bei älteren Menschen.
Geistig und körperlich aktiv bleiben
Auch bei der Form der Bildungsveranstaltungen kann individuell gewählt werden: Bildungsreisen, Wochenendkurse, intensive "Seniorenuniversitäten", Vorträge oder Diskussionsrunden. Was man sich zutraut, kann frei gewählt werden. Mit dem Erfolg, dass man aktiv bleibt – geistig und körperlich. Wer die kleinen und großen Herausforderung sucht, wer sich immer wieder neu orientiert und neue Themen nicht scheut, bleibt rege und entdeckt neue Horizonte.
Vielleicht auch neue Horizonte für das eigene Engagement in der Seniorenarbeit. Möglichkeiten, sich zu engagieren gibt es ausreichend. Fortbildungen für Bereiche wie Altenpflege, Seniorenbetreuung oder die Begleitung in der Seniorenseelsorge gehören in den meisten Bildungshäusern des Bistums zum Programm.
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Text: Michael Bönte | Foto: Michael Bönte
Januar 2009
Beratung und Information
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