
- Der St.-Viktor-Dom in Xanten.
Tiefe Spuren der Epochen
Region Niederrhein
Die vier Dekanate des Kreisdekanates Kleve schließen direkt an die niederländische Grenze an. Das Kreisdekanat Wesel bildet dagegen den Übergang vom Ruhrgebiet in die Region Niederrhein. Von daher ist das gesamte Gebiet vor allem landschaftlich durch den Rhein, aber auch durch das industrielle Ruhrgebiet geprägt.
Die Kunst- und Kulturgeschichte der Region geht bis in die römische Kaiserzeit zurück. Neben dieser Epoche hat auch das Spätmittelalter viele Kirchen und Klöster gekennzeichnet. In vielen prägnanten Bauweisen lassen sich heute noch die tiefen Spuren dieser Zeiten erkennen.
Unter den gut 780.000 Einwohnern (Stand 01.12.2007) der Regionen Kleve und Wesel leben rund 437.000 Katholiken. Davon entfallen auf die Region Kleve etwa 200.000 (Stand 01.01.2008) und auf die Region Wesel etwa 235.000 (Stand 01.01.2008).
Die Region Niederrhein besitzt mit Kevelaer nicht nur den größten Wallfahrtsort des Bistums Münster, sondern nach dem bayerischen Altötting den zweitgrößten Marienwallfahrtsort Deutschlands. Mehr als 800.000 Menschen aus dem Bundesgebiet, aber auch den Benelux-Staaten pilgern jährlich zur Gnadenkapelle in Kevelaer.
Als weiteres Pilgerziel befindet sich am Niederrhein das Grab des Heiligen Viktors und seiner Gefährten. Auch die Grabstelle der Märtyrer aus dem 4. Jahrhundert nach Christus im Xantener Dom wird jährlich von mehreren tausend Gläubigen aufgesucht.
Mehr zum Thema in kirchensite.de:
Kevelaer: Vom Hagelkreuz zur Basilika
Bistumhandbuch: Heiliger Viktor und Gefährten
Bistumshandbuch: Pfarreien im Kreisdekanat Kleve
Bistumshandbuch: Pfarreien im Kreisdekanat Wesel
Bistumshandbuch: Das Bistum in Zahlen
Mehr Informationen im Internet:
Text: Petra Eßmann | Foto: Michael Bönte
27.08.2004
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