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26.06.2016
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IDP
Das Institut für Diakonat und pastorale Dienste in der Goldstraße.

Das Zentrum für Pastoralreferenten und Ständige Diakone

Institut für Diakonat und pastorale Dienste

"Wir sind das Zentrum für alle Pastoralreferenten, Pastoralreferentinnen und Ständigen Diakone", erklärt Dr. Franz-Josef Overbeck, früherer Leiter des Instituts für Diakonat und Pastorale Dienste (IDP). Seit seiner Gründung 1971 dient das IDP vornehmlich als Tagungshaus für die Aus- und Fortbildung der zur Zeit 447 aktiven Pastoralreferenten sowie der zur Zeit 225 aktiven Ständigen Diakone im Bistum (Stand: 2009). In Ausbildung befinden sich derzeit 40 Pastoralreferenten und 38 Ständige Diakone (Stand: 2009). Als organisatorische Zentrale koordiniert das IDP überdies deren Einsatz.

Schwerpunkt der Arbeit im IDP liegt auf der theologischen und geistlichen Ausbildung, sowie der pastoraltheologischen, pastoralpsychologischen und pastoralpraktischen Einführung in das Berufsfeld von Pastoralreferenten und Ständigen Diakonen. Neben der praktischen Erfahrung in den Einsatzgemeinden sind Studientage und -wochen sowie Praxisgesprächsgruppen wichtige Lernorte. Mit gemeinsamen Studienwochen, die angehende Pastoralreferenten, Diakone und Priesterkandidaten zusammen absolvieren, wird eine gedeihliche Zusammenarbeit der verschiedenen Gruppen von Seelsorgerinnen und Seelsorgern eingeübt.

Pastoralreferent

Zum Beruf "Pastoralreferent" gibt es drei Zugangswege:

  • als Diplomtheologe (Studium an der Universität)
  • als Religionspädagoge (Studium an der Katholischen Fachhochschule Paderborn)
  • nach einer Berufsausbildung und ehrenamtlichem Engagement in der Gemeinde (Mindestalter 24 Jahre)

Je nach Voraussetzung erfolgt danach über das IDP die drei bis vier-jährige Ausbildung zum Pastoralreferenten, die mehrere Felder umfasst:

  • Theologie im Fernkurs für diejenigen ohne theolgoisches Studium
  • praktische Ausbildung in einer Gemeinde
  • Reflexion, Supervision und Studienbegleitung
  • geistliche Begleitung
  • Ausbildung in der Schule (Religionsunterricht)

In der Beauftragungsfeier entsendet der Bischof anschließend die neuen Pastoralreferenten in die Gemeinden.

Ständige Diakone

Die Ständigen Diakone sind in der Regel verheiratet und verbleiben meist in ihren alten Berufen. Sie absolvieren über das IDP eine vierjährige Ausbildung, die sich in drei Bereiche gliedert:

  • theologische Ausbildung per Fernkurs
  • monatliche Ausbildungsabschnitte am Wochenende im IDP
  • ehrenamtliches Engagement in den Gemeinden

Danach erfolgt die Diakonenweihe. Ständige Diakone im Hauptberuf können allerdings nur diejenigen werden, die eine komplette Ausbildung wie die Pastoralreferenten abgeschlossen haben.

Fortbildung

Ein weiteres Feld der Arbeit im IDP ist die Fortbildung. Zusammen mit dem Pastoralkolleg werden Angebote erarbeitet und umgesetzt, an denen Pastoralreferenten, Diakone und Priester gemeinsam teilnehmen. Neben den regelmäßigen verpflichtenden Studientagen besteht die Möglichkeit zur Fortbildung nach Eigeninteresse. Zu den Themenbereichen gehören:

  • Supervision
  • Ehe- und Lebensberatung
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Schultätigkeit
  • Beratung für Pfarrgemeinderäte
  • Spiritualitätsfortbildung

Mehr zum Thema in kirchensite.de:

  1. Öffnet internen Link im aktuellen FensterBistumshandbuch: Pastoralreferent
  2. Öffnet internen Link im aktuellen FensterBistumshandbuch: Statistik - Ordensleute, Geistliche und Laien im kirchlichen Dienst

Mehr zum Thema im Internet:

  1. Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.idp-muenster.de

Text: Karin Wollschläger | Foto: Karin Wollschläger
Januar 2009

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