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04.02.2012
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Kirchlich heiraten bedeutet, "Ja" zu sagen mit dem Segen Gottes.
Kirchlich heiraten bedeutet, "Ja" zu sagen mit dem Segen Gottes.

Ja-Wort mit Gottes Segen

Kirchliche Trauung vorbereiten

"Willst du mich heiraten?" So lautet wohl die schönste Frage der Welt. Sie beinhaltet das Versprechen der Liebe und der Treue und zugleich den Wunsch, mit dem Partner dauerhaft zusammenzuleben.

Wer eine kirchliche Hochzeit vorbereitet, sagt "Ja" zueinander mit Gottes Segen. Kirchlich heiraten heißt, den Lebens-Bund feiern. Denn wenn zwei Lebenswege immer mehr aufeinander zulaufen und sich zu einem gemeinsamen Weg verbinden, dann ist Grund zur Freude und Dankbarkeit, zu Fest und Feier - auch mit und vor Gott. Wer kirchlich heiratet, hofft und setzt auf Verlässlichkeit, Endgültigkeit und Treue. In der Trauung wird diese Hoffnung in den verschiedenen Zeichen der kirchlichen Trauung bestätigt: im Tauschen der Ringe, im Ja-Wort, im verbindenden Händedruck und der Umschließung mit der Stola des Priesters.

Versprechen lebenslanger Liebe und Treue

Indem Brautpaare am Traualtar sich das Versprechen lebenslanger Liebe und Treue geben, sagen sie zwischen den Zeilen des gesprochenenen Wortes: "In meiner Liebe zu dir ist Gott erfahrbar, der die Liebe ist. In deiner Liebe zu mir ahne ich etwas von Gott, dem Liebenden." Und die Anwesenden - Trauzeugen, Verwandte und Freunde - werden Zeugen dieser Glaubensverkündigung von zwei gläubigen Menschen: In ihrer Liebe zueinander wird Gottes Liebe zu den Menschen sichtbar. Für die Kirche ist das "Ja-Wort" so wertvoll, dass sie die Verbindung zweier Menschen in der Ehe als Sakrament ansieht.

In die Gestaltung der Hochzeit und des Traugottesdienstes können die Brautpaare ihre Wünsche einbringen. Sie können die kirchliche Trauung vorbereiten und selbst Vorschläge für Gebete, Lieder und andere Elemente machen, die im Traugespräch mit dem Pfarrer abgesprochen werden können. Einzelne Gestaltungselemente der Feier wie Einzug, Gabenbereitung, Kelchkommunion, Segnungen und Unterzeichnung des Trauungsdokuments sind abzusprechen. Sinnvoll ist, wenn das Brautpaar selbst einen Zugang zum Sinn der Feier und ihrer Symbole gewinnen kann.

Wichtig ist allerdings, die Hochzeit früh genug vorzubereiten und rechtzeitig Kontakt mit dem Pfarrer aufzunehmen.

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Text: Johannes Bernhard | Foto: Öffnet externen Link in neuem FensterKNA
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