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16.12.2017
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Wohnungslosigkeit
Bei Wohnungsverlust bieten die Beratungsstellen der Caritas Hilfen an.

Caritasverband der Diözese Münster

Wohnungsnotfallhilfe

In einer Wohnung oder einem Haus zu wohnen, ist für jeden selbstverständlich und lebensnotwendig. Jeder Mieter weiss aber auch, wie hoch die Mieten und Belastungen sind. Unvorhersehbare Ereignisse wie beispielsweise der Verlust der Arbeitstelle, Scheidung oder die Geburt eines Kindes können die Finanzplanung stark durcheinander bringen. Oft hat dieses zur Folge, dass die Mieten und Belastungen nicht mehr bezahlt werden können.

Bei Wohnungsverlust bieten die Beratungsstellen zur Wohnungs- und Existenzsicherung der Caritas und ihrer Fachverbände in der Diözese Münster Hilfen an. Neben der Kenntnis über alle sozialen Leistungen und Ansprüche, die Einzelpersonen und Familien in Anspruch nehmen können, helfen die Mitarbeiter bei Verhandlungen mit Wohnungsbaugesellschaften und Behörden sowie bei der Suche nach neuem Wohnraum.

Vermittlung an Fachdienste

Bei speziellen Problemen können die Berater an die entsprechenden Fachdienste weitervermitteln. Eng arbeiten die Beratungsstellen sowohl der Wohnungsnotfallhilfe wie der Wohnungslosenhilfe mit anderen sozialen Diensten wie Schuldnerberatung, Suchtberatung oder Sozialpädagogischer Familienhilfe zusammen.

Wichtig für den Erhalt von Wohnraum ist, dass sich die Betroffenen so früh wie möglich an die entsprechenden Beratungsstellen wenden. Die Erfahrung hat gezeigt, dass dann am schnellsten geholfen werden kann. Kommt es dennoch zum Verlust der Wohnung, gibt es für Familien mit Kindern und Ehepaaren sind Kreise und Kommunen gesetzlich verpflichtet, für "ein Dach über dem Kopf" zu sorgen. Dafür halten sie Obdachlosenunterkünfte bereit.

Kein Anspruch auf Wohnplatz für Alleinstehende

Bei alleinstehenden Personen besteht eine solche Verpflichtung allerdings nicht. Es wird ihnen zugemutet, dass sie bei Verwandten oder Bekannten unterkommen und somit ohne Hilfe der Behörden auskommen.

Die Realität sieht allerdings anders aus: Alleinstehende Wohnungslose  haben kaum jemanden mehr, an den sie sich wenden können. Fast ein Drittel sind Frauen. Der Anteil von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die kein zu Hause mehr haben, steigt an. Rund 800.000 Menschen in Deutschland sind wohnungslos. Sie sind polizeilich nicht angemeldet und leben oftmals auf der Straße.

Alkoholabhängigkeit und Drogensucht nehmen bei diesem Personenkreis zu. Ebenfalls steigt der Anteil der psychisch kranken Menschen unter den Wohnungslosen kontinuierlich an.

Die Caritas bietet in verschiedenen Orten in der Diözese Münster Hilfen für wohnungslose Menschen in verschiedenen Formen an:

  • Ambulante Beratung
  • Angebote von Mahlzeiten, Treffpunkte
  • Möglichkeiten zum Reinigen der Wäsche und Körperpflege
  • Vermittlung in eine betreute Wohnform
  • Vermittlung in eine stationäre Wohnform
  • Wohnen in einer stationären Wohnform

Mehr zum Thema in kirchensite.de:

  1. Öffnet internen Link im aktuellen FensterBistumshandbuch: Caritas im Bistum Münster

Mehr zum Thema im Internet:

  1. Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.caritas-muenster.de
  2. Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.lcv-oldenburg.de

Text: pd | Foto: Michael Bönte
Januar 2009

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