
- Die Arbeit in der Priesterausbildung liegt Bischof Genn - wie sein Brustkreuz - am Herzen.
Insignien von Bischof Felix Genn
Kreuz
Das Brustkreuz des neuen Bischofs von Münster ist ein Geschenk der Priesterausbildungsstätte St. Lambert in Lantershofen im rheinland-pfälzischen Landkreis Ahrweiler. Dort war Felix Genn bis zu seiner Ernennung zum Trierer Weihbischof tätig. In dem Studienhaus studieren derzeit mehr als 70 Männer aus den deutschen Bistümern sowie aus zahlreichen Ordensgemeinschaften.
"Die Arbeit in der Priesterausbildung lag und liegt mir noch heute – wie mein Brustkreuz – am Herzen", betonte Bischof Genn einmal. Viele Jahre war er in der Priesterausbildung tätig: Von 1978 bis 1985 als Subregens und anschließend bis 1994 als Spiritual am Trierer Priesterseminar, schließlich von 1997 bis 1999 als Regens in Lantershofen.
An diese Zeiten erinnert das Brustkreuz. Es ist schlicht in Silber gefasst, die Kreuzbalken sind aus demselben Nussbaum wie auch sein Bischofsstab gefertigt. Hergestellt wurde das Kreuz in der Trierer Goldschmiedewerkstatt Hans Alof. Die Medaille in der Mitte des Brustkreuzes ist von tiefer Symbolik geprägt. Sie zeigt die Ziffer 8; sie steht als Zeichen für die Unendlichkeit. Außerdem ist das Pilgerzeichen der Christus-Wallfahrt zum Heiligen Rock im Jahr 1996 zu sehen: die Struktur eines Gewandes, über das hinweg das Christuszeichen wie ein Weg verläuft.
Als Wallfahrtsleiter hatte Felix Genn die Verantwortung für dieses "Fest des Glaubens" übernommen.
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Text: Norbert Göckener
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