Wallfahrtsstätten im Bistum Münster
Pilgerorte der Seele
Im Bistum Münster gibt es mehr als 20 große und kleine Wallfahrts- und Gedenkorte, zu denen sich die Menschen aufmachen um neue Erfahrungen zu sammeln. Dabei suchen sie die Einkehr wie das Gespräch mit den anderen, das Gebet und die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen. Alljährlich besuchen nach Schätzungen der Pilgerkommission der Diözese Münster rund 1,5 Millionen Gläubige die Wallfahrts- und Gedenkorte des Bistums. Dieses Schwerpunktthema stellt die Orte vor …
Wallfahrtsseelsorger mit der Aufgabe des Spirituals
In Bethen den roten Faden wieder aufgenommen
Bethen. Seit eineinhalb Jahren ergänzt Pfarrer Spindelmann das Seelsorge-Team an der Bethener Basilika. Als "Wallfahrtsseelsorger mit der Aufgabe des Spirituals" ist er zuständig für die geistliche Begleitung. mehr...
Größter Wallfahrtsort
Verweilen bei der Gottesmutter
Kevelaer. Kevelaer ist nicht nur der bedeutendste Wallfahrtsort im Bistum Münster, sondern auch der größte nordwestlich der Alpen. 800.000 Pilger aus dem In- und Ausland bitten die Gottesmutter jährlich um Beistand. mehr...
Ein Blick voll Vertrauen
Heilige Ida von Herzfeld
Herzfeld. Ihr Wirken liegt mehr als 1.000 Jahre zurück. Und doch ist ihre Ausstrahlung in dem kleinen Wallfahrtsort an der Lippe heute noch erlebbar. So, wie sie damals die Herzen der Menschen erreichte, tut sie es heute noch. mehr...
Goch: Jüngster Wallfahrtsort
Begegnung mit dem heiligen Arnold Janssen
Goch. Neben Kevelaer und Kranenburg ist Goch jüngster Wallfahrtsort am Niederrhein. Durch Arnold Janssen wird in Goch stärker als in anderen Wallfahrtsorten die missionarische Bedeutung des Glaubens betont. mehr...
Mit Kanistern zur heiligen Anna
Wallfahrtsort St.-Anna-Klus in Südlohne
Südlohne. "Nein, ich mache das eigentlich nicht aus religiösen Gründen", erklärt die blonde Frau. Um sich im nächsten Satz dann selbst zu widersprechen. "Was von der Gottesmutter kommt, das kann ja nichts Schlechtes sein", fährt sie achselzuckend fort und hält dabei ihre Flasche in den Wasserstrahl des gemauerten Brunnens bei der St.-Anna-Klus. Ihr Auto hat die Frau oben auf dem Parkplatz kurz abgestellt. Sie ist schon die Dritte innenerhalb einer halben Stunde, die ihr Gefäß auffüllt. mehr...
Christi Kreuz – der Christen Kraft
Verehrung des Heeker Gnadenkreuzes
Heek. Bis das Gnadenkreuz am Fest Christi Himmelfahrt in Ahle angekommen ist, ist es ein Kraftakt. Das gilt vor allem für die Kreuzträger, die anpacken, das Kreuz schultern und den sechs Kilometer langen Weg zur Kapelle in Ahle meistern. mehr...
Mit Kümmelken zum Kreuz
Doppelwallfahrtsort Haltern am See
Haltern am See. Eine Besonderheit im Bistum Münster stellt Haltern dar. In dem Wallfahrtsort werden das "wundertätige Kreuz" in der St.-Sixtus-Kirche und die heilige Mutter Anna auf dem Annaberg verehrt. Bis heute machen sich Menschen auf den Weg nach Haltern am See. Sie feiern Gottesdienst vor dem Gnadenbild in der kleinen Kapelle aus dem 17. Jahrhundert oder in der 1970 konsekrierten Wallfahrtskirche. Anschließend gehen sie den Kreuzweg. mehr...
Schnörkellos schön
Der Wallfahrtsort Buddenbaum
Buddenbaum. Versteckt, unspektakulär und von einfacher Architektur – die Wallfahrtskapelle in Buddenbaum bei Hoetmar entwickelt ihre Ausstrahlung nicht aus Prunk, sondern aus einer besonderen Nähe zur Gottesmutter. mehr...
Trost vor dem Marienbild suchen
Wallfahrtsort Ginderich bei Wesel
Ginderich. Ginderich ist der älteste und der jüngste Marienwallfahrtsort am Niederrhein. Bereits um 1190 ist die Marienwallfahrt urkundlich belegt. Nachdem sie in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts vom protestantischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm I. verboten worden war, ernannte der frühere Bischof Reinhard Lettmann Ginderich vor fünf Jahren erneut zum Wallfahrtsort. "Ein Geschenk für uns", sagen die Christen dort. Der gründete Pfarrgemeinderat einen Wallfahrtsausschuss. mehr...
Ersatz nach Diebstahl des Gnadenbilds
Die Wallfahrtskapelle auf dem Hilgenberg in Stadtlohn
Stadtlohn. Alle Nachforschungen über den Verbleib des 1886 gestohlenen Gnadenbilds der Stadtlohner Hilgenberg-Kapelle blieben erfolglos. Doch so sehr der Verlust schmerzt: Die Stadtlohner haben sich mit der "Raesfelder Madonna" angefreundet, die sich als Leihgabe des Bistums Münster seit 1954 in der Wallfahrtskapelle befindet. Verehrt wird seitdem diese Madonna als neue "Gnadenreiche Mutter vom Hilgenberg". Täglich ist die Wallfahrtskapelle geöffnet. mehr...
Maria im Trappenboom
Wallfahrtsort Marienbaum bei Xanten
Xanten-Marienbaum. Marienbaum ist der zweitälteste Marienwallfahrtsort am Niederrhein. Wer über die Bundesstraße 57 das Dorf durchfährt, ahnt nicht, dass diese Wallfahrtsstätte rund 200 Jahre älter ist als Kevelaer. Nach den Aufzeichnungen alter handgeschriebener Klosterbücher beginnt die Wallfahrtsgeschichte im Jahr 1430. Ein armer gelähmter Schäfer vernimmt der Legende nach eine Stimme: Er möge hier eine Eiche aufsuchen, in deren Astwerk eine Muttergottes-Statue stehe. mehr...
Maria, eine Frau aus dem Volk
Das Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes von Telgte
Telgte. Zur zweitgrößten Fußwallfahrt Deutschlands kommen jährlich bis zu 9.000 Pilger aus dem Osnabrücker Land nach Telgte. Aber auch die Gläubigen aus der Grafschaft Glatz suchen mit tausenden Pilgern die Schmerzhafte Muttergottes auf. Trotzdem bleibt im Jahr immer wieder Gelegenheit, auch ganz im Stillen und allein, Fürsprache in der Telgter Gnadenkapelle oder auf dem Kreuzweg zu halten. Karl-Heinz Engemann ist dem Gnadenbild so nah gekommen, wie kaum ein anderer. mehr...
Eine überraschend junge Gottesmutter
Wallfahrtsort Bethen bei Cloppenburg
Bethen. Der Trend zur Wallfahrt steigt unaufhörlich. Während die Schar der Gläubigen in den Pfarrgemeinden schrumpft, nimmt die Zahl der Pilger zu. Das betrifft nicht nur die großen Wallfahrtsstätten wie Kevelaer, Lourdes oder Fatima. mehr...
Ein Antlitz von Ruhe und Frieden
Wallfahrt zum Coesfelder Kreuz
Coesfeld. In der St.-Lamberti-Kirche steht das Coesfelder Kreuz. Es wurde für Splitter des "echten" Kreuzes Jesu, die die Gemeinde nach ältester Überlieferung des heiligen Liudger um 800 als Geschenk erhalten hatte, als Reliquiar geschaffen. Das Coesfelder Kreuz stammt aus dem Beginn des 14. Jahrhunderts und ist das größte Gabelkreuz in Deutschland. Viele Einzelpilger kommen, um vor dem beeindruckenden Kreuz zu beten: "Es ist ein Antlitz von Ruhe und Frieden." mehr...
Im Kreuz ist Leben
Das Heilige Kreuz von Stromberg
Stromberg. Aus der weiten Landschaft der Beckumer Berge ragt der Stromberg mit seinen 150 Metern heraus. Wer als Pilger dorthin kommt, hat das Gefühl, den Ort gefunden zu haben, wo sich Himmel und Erde berühren. mehr...
Intensive Pflege der Marienfeste
Eggerode: "Unsere Liebe Frau vom Himmelreich"
Eggerode. Ein beliebter Wallfahrtsort für die Gemeinden und katholischen Verbände im Münsterland ist Eggerode. Der kleine Ort liegt mitten in der münsterländischen Parklandschaft und gehört zu den ältesten Marienwallfahrtsorten der Diözese Münster. Jährlich besuchen mehr als 70.000 Pilgerinnen und Pilger Eggerode, um das dortige Gnadenbild zu verehren und "geistlich aufzutanken". Alfons Körbel hat viel dafür getan, dass moderne Kunst die Pfarrkirche bereichert. mehr...
Arm gelebt – reich belohnt
Wallfahrtsort Dülmen: Selige Anna Katharina Emmerick
Dülmen. In der Dülmener Heilig-Kreuz-Kirche befindet sich das Grab von Anna Katharina Emmerick. Die "Mystikerin des Münsterlands" wurde am 8. September 1774 in Coesfeld-Flamschen geboren und verstarb am 9. Februar 1824 in Dülmen. mehr...
Wenn aus Besuchern Pilger werden
Wallfahrtsort Billerbeck: Heiliger Liudger
Billerbeck. Der Sterbeort des ersten Bischofs von Münster ist bis heute Mittelpunkt der Ludgerusverehrung in der Diözese. Der 1898 fertig gestellte Billerbecker Dom hat die Stätte mit einbezogen, wo der heilige Ludgerus am 26. März 809 gestorben ist. Viele Menschen besuchen das Gotteshaus. Doch längst nicht alle sind Wallfahrer, sondern unter ihnen sind viele, für die Billerbeck ein beliebtes Ausflugsziel ist. Seit drei Jahren gibt es im Billerbecker Ludgerus-Dom eine Dompräsenz. mehr...
Geborgenheit bei Mutter Anna
Die St.-Anna-Kapelle in Hopsten-Breischen
Hopsten-Breischen: Wer Trost und Hilfe sucht, der geht zu Mutter Anna. Dieser Satz ist sprichwörtlich geworden für den in der Bauerschaft Breischen bei Hopsten gelegenen Wallfahrtsort. Viele Verbände wallfahren zur St.-Anna-Kapelle. mehr...
Und im Herzen strahlt das Kreuz
Das Heilige Kreuz von Freckenhorst
Warendorf-Freckenhorst. Seit der Gründung des Klosters im Jahr 854 ist viel passiert in Freckenhorst. Das Damenstift entwickelte sich nach vielen Wirren zwischenzeitlich zur "hochadligen, kaiserlichen, freiweltlichen" Einrichtung. Die Kreuzverehrung erlangte im 14. und 15. Jahrhundert ihren Höhepunkt. Kern der Wallfahrt ist das Krüßingfest, das von der Verbundenheit der Freckenhorster mit ihrer Kirchengeschichte zeugt. Wer etwas über die Geschichte erfahren möchte, nimmt sich ein Buch. mehr...
Trost für die Sorgen der Landwirte
Die "Schmerzhafte Mutter" in Geldern-Aengenesch
Aengenesch. Der Trend zur Wallfahrt steigt unaufhörlich. Während die Schar der Gläubigen in den Pfarrgemeinden schrumpft, nimmt die Zahl der Pilger zu. Das betrifft nicht nur die großen Wallfahrtsstätten, wie Kevelaer oder Lourdes. mehr...
Landvolkshochschule
Mit einem Festakt wurde der langjährige Direktor der Landvolkshochschule "Schorlemer Alst", Johannes K. Rücker, in den Ruhestand verabschiedet.
Kommunionempfang
Erzbischof Robert Zollitsch setzt sich weiterhin dafür ein, dass Katholiken auch nach Scheidung und Wiederheirat die Kommunion empfangen können.
Wohnungsnotfallhilfe
In einer Wohnung oder einem Haus zu wohnen, ist für Jeden selbstverständlich und lebensnotwendig.
Heilige und Selige
Das Bistum Münster kann auf viele Frauen und Männer zurückblicken, die ein herausragendes Zeugnis für den christlichen Glauben abgelegt haben.
Neues Seelsorgekonzept
Im Bistum Münster wird derzeit ein neuer Diözesanpastoralplan erstellt. Er soll Schwerpunkte der Seelsorge benennen. Ein erster Entwurf steht zum Herunterladen bereit.
Sterbebegleitung
Wann beginnt das Sterben? Was erwartet mich auf meinen letzten Wegen vor dem Tod? Kann ich mich und meine Verwandten auf diese Wege vorbereiten?
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