
- Ein Wegekreuz an der B9 bei Geldern.
Bildstöcke und Wegkreuze
Mein Denkmal und ich
Früher, als nahezu die gesamte Bevölkerung im Münsterland katholisch war, stellten die Bildstöcke ein Zeugnis nach innen dar und einen Beleg für die persönliche Frömmigkeit der Erbauer. Als Zeichen der Dankbarkeit oder als Einlösen eines Gelübdes waren sie und sind es bis heute Zeichen des Glaubens. Heute stellen Bildstöcke und Wegkreuze vor allem ein bewusstes Glaubenszeugnis nach außen dar. Dompropst Josef Alfers meint dazu: "Für mich ist das keine Denkmalpflege, sondern Identitätspflege."
Mein Denkmal und ich (226) - Marien-Bildstock in Recke-Steinbeck
Das Versprechen eingelöst
Recke-Steinbeck. "Maria, bitt' an Gottes Thron. Für mich bei Jesus, deinem Sohn." Diese Inschrift steht im Gebetshäuschen der Familie Siegbert in Recke-Steinbeck. Nicht immer zeigte sich das Leben für Sefi Siegbert, die das Gebetshäuschen seit 1994 pflegt, von der Sonnenseite. In schweren Zeiten, die mittlerweile Jahre zurück liegen, holte sie sich am Gebetshäuschen mit der weißen Muttergottes-Figur oft Kraft durch ein Gebet. Das Häuschen gibt es schon lange. mehr...
Mein Denkmal und ich (225) - Fatima-Grotte in Datteln-Horneburg
"Maria – weise uns den Weg"
Datteln-Horneburg. Die neue Kirche, der Kindergarten und das Pfarrheim – diese Gebäude von St. Maria Magdalena bilden in Datteln-Horneburg ein Ensemble. Seit dem 23. Oktober 2004 gehört auch die Fatima-Grotte dazu. mehr...
Mein Denkmal und ich (224) - Antonius-Bildstock in Coesfeld-Lette
Dank an den Helfer in Not
Coesfeld-Lette. Ein Antonius-Bildstock schützt Haus und Hof der Familie Bayer-Emmeric. "Wir sind mit ihm aufgewachsen. Er bedeutet sehr viel für unsere Familie", sagt Antonius Bayer-Emmerich. Sein Vater hatte das Glaubenszeugnis 1948 aufgestellt. "Er wurde im Zweiten Weltkrieg im Russland-Feldzug von Granatsplittern getroffen und schwer verwundet. Damals hat er gelobt, dass er einen Antonius-Bildstock aufstellen wird, wenn er nach Hause kommen sollte", erzählt er. mehr...
Mein Denkmal und ich (223) - Das Galen-Denkmal in Wadersloh
Eine wuchtige Mahnung
Wadersloh. "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen." Diesen Satz aus der Apostelgeschichte hat Clemens August Kardinal von Galen geprägt, der durch seine couragierten Predigten die systematische Ermordung behinderter Menschen durch die Nazis anprangerte. Identifizieren kann sich damit auch Hans-Josef Kellner. Der Wadersloher war lange erster Vorsitzender des örtlichen Heimatvereins. Auf sein Bestreben hin wurde dem Bischof ein Denkmal gesetzt. mehr...
Mein Denkmal und ich (222) - St.-Pankratius-Kapelle in Büderich-Gest
Betstelle in der Ortschaft
Büderich-Gest. Angeregt hatte den Bau einer Kapelle in Büderich-Gest der frühere Pfarrer Heinrich Hermsen. Der Seelsorger des heutigen Wallfahrtsorts Ginderich, zu dem kirchlich auch die Ortschaft Gest gehört, hatte sich 1987 zum Ziel gesetzt, an markanten Stellen des Orts eine Möglichkeit zum Gebet zu schaffen. Gerhard Kamperdick-Voß, Landwirt und zwölf Jahre lang Mitglied des Pfarrgemeinderats sowie langjähriger Präsident der Pankratius-Bruderschaft, griff die Idee seines Präses auf. mehr...
Mein Denkmal und ich (220) - Hofkreuz in Damme
Keine Unfälle mehr
Damme. Seit fast 20 Jahren steht vor dem Haus der Familie Fischer in Dümmerlohausen bei Damme ein Wegekreuz. Das Kreuz wurde nicht direkt an der Straße, sondern leicht zurückgesetzt aufgestellt. mehr...
Mein Denkmal und ich (221) - Harfenspieler David in Münster-Hiltrup
Loblieder auf GottMein Denkmal und ich (219)
Ausstrahlung mitten im LebenMein Denkmal und ich (218)
Aus Dankbarkeit errichtetMein Denkmal und ich (217)
Hilfe bei Kummer und SorgenMein Denkmal und ich (216)
Schmücken ist hier EhrensacheMein Denkmal und ich (215)
Maria bei den TierenMein Denkmal und ich (214)
Einzigartig im UmkreisMein Denkmal und ich (213)
Ein Zeichen der HoffnungMein Denkmal und ich (212)
Gelöbnis nach einem UnfallMein Denkmal und ich (211)
Gemeinsam errichtet
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