
- Ein Wegekreuz an der B9 bei Geldern.
Bildstöcke und Wegkreuze
Mein Denkmal und ich
Früher, als nahezu die gesamte Bevölkerung im Münsterland katholisch war, stellten die Bildstöcke ein Zeugnis nach innen dar und einen Beleg für die persönliche Frömmigkeit der Erbauer. Als Zeichen der Dankbarkeit oder als Einlösen eines Gelübdes waren sie und sind es bis heute Zeichen des Glaubens. Heute stellen Bildstöcke und Wegkreuze vor allem ein bewusstes Glaubenszeugnis nach außen dar. Dompropst Josef Alfers meint dazu: "Für mich ist das keine Denkmalpflege, sondern Identitätspflege."
Mein Denkmal und ich (223) - Das Galen-Denkmal in Wadersloh
Eine wuchtige Mahnung
Wadersloh. "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen." Diesen Satz aus der Apostelgeschichte hat Clemens August Kardinal von Galen geprägt, der durch seine couragierten Predigten die systematische Ermordung behinderter Menschen durch die Nazis anprangerte. Identifizieren kann sich damit auch Hans-Josef Kellner. Der Wadersloher war lange erster Vorsitzender des örtlichen Heimatvereins. Auf sein Bestreben hin wurde dem Bischof ein Denkmal gesetzt. mehr...
Mein Denkmal und ich (222) - St.-Pankratius-Kapelle in Büderich-Gest
Betstelle in der Ortschaft
Büderich-Gest. Angeregt hatte den Bau einer Kapelle in Büderich-Gest der frühere Pfarrer Heinrich Hermsen. Der Seelsorger des heutigen Wallfahrtsorts Ginderich, zu dem kirchlich auch die Ortschaft Gest gehört, hatte sich 1987 zum Ziel gesetzt, an markanten Stellen des Orts eine Möglichkeit zum Gebet zu schaffen. Gerhard Kamperdick-Voß, Landwirt und zwölf Jahre lang Mitglied des Pfarrgemeinderats sowie langjähriger Präsident der Pankratius-Bruderschaft, griff die Idee seines Präses auf. mehr...
Mein Denkmal und ich (220) - Hofkreuz in Damme
Keine Unfälle mehr
Damme. Seit fast 20 Jahren steht vor dem Haus der Familie Fischer in Dümmerlohausen bei Damme ein Wegekreuz. Das Kreuz wurde nicht direkt an der Straße, sondern leicht zurückgesetzt aufgestellt. mehr...
Mein Denkmal und ich (221) - Harfenspieler David in Münster-Hiltrup
Loblieder auf Gott
Münster-Hiltrup. Täglich begegnet Pater Hans Pittruff der Bronzestatue des Königs David am Eingang des Herz-Jesu-Krankenhauses in Münster-Hiltrup. Dort ist der Herz-Jesu-Missionar seit 16 Jahren als Krankenhausseelsorger tätig. Die Statue, die König David als Harfenspieler darstellt, hat der Sendenhorster Künstler Bernhard Kleinhans geschaffen. "Nach den biblischen Berichten war David natürlich vor allem ein Krieger, Politiker und König, aber eben auch Musiker", sagt Pater Pittruff. mehr...
Mein Denkmal und ich (219)
Ausstrahlung mitten im Leben
Münster-Mecklenbeck. Persönlich findet er den Ausdruck der Figur "ein wenig zu lieblich und seicht", sagt Karlheinz Pötter. "Es passt irgendwie nicht zur westfälischen Mentalität." Gemeint ist jener Herz-Jesu-Bildstock, der in Münster-Mecklenbeck an der Weseler Straße steht. "Mittendrin im Leben", wie der 69-Jährige es ausdrückt. In der Tat schafft die große Sandsteinfigur einen markant ruhigen Kontrast zum pulsierenden Verkehr auf der Ausfallstraße. So ein Akzent sei wichtig, sagt Pötter. mehr...
Mein Denkmal und ich (218)
Aus Dankbarkeit errichtet
Nordkirchen-Capelle. Eine schwere Zeit haben Gertrud Reckmann und ihr 2003 verstorbener Ehemann Josef hinter sich. Daran erinnert sie der Bildstock an der Einfahrt zu ihrem Haus in Nordkirchen-Capelle. mehr...
Mein Denkmal und ich (217)
Hilfe bei Kummer und SorgenMein Denkmal und ich (216)
Schmücken ist hier EhrensacheMein Denkmal und ich (215)
Maria bei den TierenMein Denkmal und ich (214)
Einzigartig im UmkreisMein Denkmal und ich (213)
Ein Zeichen der HoffnungMein Denkmal und ich (212)
Gelöbnis nach einem UnfallMein Denkmal und ich (211)
Gemeinsam errichtetMein Denkmal und ich (210)
Strahlend schönMein Denkmal und ich (209)
Viele Jahre gespartMein Denkmal und ich (208)
Geschenk zur Primiz
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