Anzeige:
Werbung

kirchensite.de | Online mit dem Bistum Münster: Nachrichten aus der Kirche, katholischer Glaube, Spiritualität, Heiligenlexikon, Veranstaltungen, Seelsorge, Fürbitte, Bibelarbeiten, Dossiers.

. . . . .
Seite: Aktuelles  >  Schwerpunktthema  >  Schwerpunktthema: Mein Denkmal und ich
18.08.2017
Artikel drucken
Logo kirchensite.
Wegekreuz.
Ein Wegekreuz an der B9 bei Geldern.

Bildstöcke und Wegkreuze

Mein Denkmal und ich

Früher, als nahezu die gesamte Bevölkerung im Münsterland katholisch war, stellten die Bildstöcke ein Zeugnis nach innen dar und einen Beleg für die persönliche Frömmigkeit der Erbauer. Als Zeichen der Dankbarkeit oder als Einlösen eines Gelübdes waren sie und sind es bis heute Zeichen des Glaubens. Heute stellen Bildstöcke und Wegkreuze vor allem ein bewusstes Glaubenszeugnis nach außen dar. Dompropst Josef Alfers meint dazu: "Für mich ist das keine Denkmalpflege, sondern Identitätspflege."

Mein Denkmal und ich (504): Das Wegkreuz in Wesel-Ginderich

Bitte um Schutz für die Familie

Das Wegkreuz in Wesel-Ginderich.

Wesel-Ginderich. "Lieven Heer on et Kruss, schotz onser Feld, Hof on Hüss." In der Gindericher Mundart steht die Bitte an den Herrgott um den Schutz für die Feldfrüchte, den Hof und das Haus auf den Sockel des Wegkreuzes geschrieben. "Mit dieser Fürbitte möchten wir den Schutz Gottes auf uns herabrufen. Das Kreuz soll die Familie und die Menschen schützen, die hier ein- und ausgehen", sagt Maria Döring, die das Kreuz an der Hofeinfahrt zu ihrer Landwirtschaft liebevoll pflegt.  mehr...

Mein Denkmal und ich (503): Hofkreuz Terhart/Kemming in Raesfeld

Unglück bei der Ernte

Das Hofkreuz entstand in Erinnerung an ein tragisches Unglück.

Raesfeld. Die Aufstellung von Bildstöcken erfolgte nicht immer kontinuierlich. So lassen sich im Münsterland zwar Bildwerke aus dem 13. und 14. Jahrhundert nachweisen, Bildstöcke aus vorreformatorischer Zeit existieren jedoch kaum. Erst im Zuge der gegenreformatorischen Bestrebungen kam es in katholischen Gebieten zu einem neuen Höhepunkt bei der Aufstellung von Wegemalen, die aus Dankbarkeit errichtet, oft aber auch die Nachwelt an traurige Ereignisse erinnerten.  mehr...

Mein Denkmal und ich (502): Das Hofkreuz in Dinklage-Bahlen

Bezahlt mit Schinken und Kartoffeln

Hofkreuz.

Dinklage-Bahlen. Wer auf den Hof Barlage im Dinklager Ortsteil Bahlen einbiegt, der schaut unweigerlich auf das imposante Hofkreuz mit der Inschrift "Mein Jesus Barmherzigkeit": In grüne Hecken und Pflanzen sowie hohe Bäume eingefasst, liegt es gleich an der Einfahrt zum Landwirtschaftsbetrieb. So hervorgehoben seine Lage, so wichtig ist das Hofkreuz auch für die Familie Barlage selbst. "Es ist Teil unserer langen Familiengeschichte", sagt Landwirt Heinrich Barlage.  mehr...

Mein Denkmal und ich (501): Das Hofkreuz in Dorsten-Altendorf

Eichenkreuz eigenhändig gezimmert

Hofkreuz der Familie Josten.

Dorsten-Altendorf. Es empfängt jeden Besucher, der auf den Hof der Familie Josten am Gildenweg in Dorsten-Altendorf fährt – und zieht den ersten Blick auf sich: das schlichte Hofkreuz aus Eichenholz. 2,50 Meter hoch und würdevoll steht es im Schatten hoher Eichen. Installateur-Meister Hubert Josten (77) hat es eigenhändig gezimmert – und das mit viel Herzblut. Das Eichenkreuz ersetzt das ursprüngliche Hofkreuz, das 1952 von Hubert Jostens Eltern aufgestellt wurde.   mehr...

Mein Denkmal und ich (500): Das Don-Bosco-Kreuz in Friesoythe

Ohne Hände nicht alltäglich

Das Wegkreuz.

Friesoythe. Eher schlicht, nicht besonders groß, mit dem Korpus eines freundlich blickenden Jesus ohne Hände - das Wegekreuz am Don-Bosco-Kindergarten in Friesoythe ist anders. "Das Kreuz und das Dach habe ich von einem befreundeten Ehepaar aus dem Siegerland geschenkt bekommen", erzählt Gabi Tepe, Leiterin des Kindergartens. "Ich habe es bei meinen Besuchen immer auf deren Hofstelle bewundert.  Bei einem Gegenbesuch haben sie es mir geschenkt.  mehr...

Mein Denkmal und ich (499): Das Missionskreuz in Weeze

Kreuz aus Abriss-Balken

Das Missionskreuz in Weeze.

Weeze. Mehrere Jahrzehnte mussten die Mitglieder der Pfarrgemeinde St. Cyriakus in Weeze auf ein Missionskreuz warten. Das alte Kreuz aus den 1920er Jahren war drei Tage vor Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört worden, als deutsche Soldaten die Kirche gesprengt hatten. "Fast alles war weg. Nur ein paar Mauern standen noch", sagt Alois Hendricks, langjähriger Vorsitzender der Kolpingsfamilie. Doch 1992 lebte der Wunsch wieder auf, ein Missionskreuz aufzustellen.  mehr...

  1. Mein Denkmal und ich (498): Das Hofkreuz in Borken-Marbeck

    Kindertreffpunkt "Am Jesus"
  2. Mein Denkmal und ich (497): Die Fatima-Madonna in Welling-Hook

    Bildstock mit Familienanschluss
  3. Mein Denkmal und ich (496): Das Hofkreuz in Hopsten

    Startpunkt für Telgter Wallfahrt
  4. Mein Denkmal und ich (495): Die Pietà in Schöppingen-Gemen

    Königskrone und Dornenkrone
  5. Mein Denkmal und ich (494): Das Hofkreuz in Dorsten-Deuten

    Dank für schöne Ehejahre
  6. Mein Denkmal und ich (493): Der Bildstock in Bakum-Harme

    Für den verhungerten Bruder
  7. Mein Denkmal und ich (492): Das Landschaftskreuz in Hasbergen

    Biblische Motive zum Wasser
  8. Mein Denkmal und ich (491): Der Marien-Bildstock in Vreden-Crosewick

    Blumenteppich für die Prozession
  9. Mein Denkmal und ich (490): Das Marienbild in Warendorf-Milte

    Vom Dachboden in den Garten
  10. Mein Denkmal und ich (489): Der Bildstock in Rees-Lohrwardt

    Motto des Katholikentags 1952 ziert Kapelle

Mehr zum Thema in kirchensite.de:

  1. Öffnet internen Link im aktuellen FensterÜbersicht: Bildstöcke

Das Evangelium hören

Service für Sie

Facebook

RSS-Feed Topnews

Öffnet internen Link im aktuellen FensterNewsticker für Ihr Web


Anzeigen-Sonderthema


Heiligenlexikon in "kirchensite.de"

im Heiligenkalender können Sie nach Monaten blättern. Oder wählen Sie hier nach Buchstaben aus:

 

Kontakt

  kirchensite-Redaktion:
  redaktionkirchensite.de

  Technik:
  technikdialogverlag.de

Dialogversand