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28.03.2017
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Bischof Felix Genn mit Jugendlichen aus dem Bistum Münster am Rand einer Katechese während des Weltjugendtags in Polen.

Bischof Felix Genn mit Jugendlichen aus dem Bistum Münster am Rand einer Katechese während des Weltjugendtags in Polen.

Bischof Genn von Nachhaltigkeit des Treffens überzeugt

VIDEO: Bistumsbilanz: "Weltjugendtag geht morgen weiter"

Bistum/Krakau. "Aus Fremden sind echte Freunde geworden." Diese Erfahrung hat Carolin Daczkowski (17) aus Recklinghausen in den vergangenen zwölf Tagen beim Weltjugendtag in Krakau gemacht – zuletzt bei den großen Abschlussveranstaltungen auf dem "Campus misericordiae", dem "Feld der Barmherzigkeit" außerhalb von Krakau.

Mit einem Gottesdienst, den  nach Angaben der Bischöflichen Pressestelle rund 1,6 Millionen Jugendliche aus der ganzen Welt gefeiert haben, ist dort am Sonntag (31.07.2016) der Weltjugendtag mit Papst Franziskus zu Ende gegangen. Auch 700 Jugendliche aus dem Bistum Münster nahmen den Angaben zufolge an dem Glaubensfest in Polen teil.

Schwäche im Transportwesen

"Für unsere Bistumsgruppen waren diese Tage eine sehr positive Erfahrung", bilanziert Frank Rauhaus, Leiter des Weltjugendtagsbüros im Bistum Münster. Beim zentralen Weltjugendtag in Krakau habe es lediglich eine Schwäche im Transportwesen gegeben: "Viele Gruppen waren weit außerhalb der Stadt untergebracht, mussten lange Fahrzeiten in Kauf nehmen, und auch beim Rücktransport mit angekündigten Sonderzügen gab es Schwierigkeiten."

"Bereichernd und erfüllend" – so bezeichnete Münsters Bischof Felix Genn das Glaubensfest in Krakau. Er sei überzeugt, dass die Jugendlichen auch inhaltlich viel vom Weltjugendtag mitnehmen, der unter dem Leitwort "Selig, die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden" stand. "Ich glaube, dass diese Worte in jede Seele der jungen Menschen eingedrungen sind und dadurch eine Nachhaltigkeit entwickeln, die wir jetzt noch nicht ermessen können."

Bischof: Beichtmöglichkeit viel genutzt

Besonders freute Genn, dass viele Jugendlichen die Möglichkeit der Beichte genutzt hätten. "Auch wenn es nicht immer das Sakrament, sondern vielleicht ein Gespräch gewesen ist, zeigt es doch, dass viele Lebensfragen der jungen Menschen besprechbar gemacht werden können", sagte er. Genn dankte den vielen ehrenamtlichen Gruppenverantwortlichen, die die Jugendlichen in den vergangenen Tagen begleitet haben, aber auch den Jugendlichen selbst für ihr Durchhaltevermögen.

Einzigartiges Erlebnis in Zeit vieler Kriege

Ein Einsatz, der sich nach Meinung von Annika Smola (16) aus Kleve gelohnt hat: "Für mich war der Weltjugendtag ein einzigartiges Erlebnis, das mir gezeigt hat, dass man auch in einer Zeit vieler Kriege friedvoll und tolerant miteinander umgehen kann." Der Weltjugendtag habe auf jeden Fall eine Spur in ihrem Leben hinterlassen.

Auch Niklas Hesselmann (18) aus Hiddingsel zeigte sich beeindruckt. Besonders habe ihn der Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau geprägt: "Das war ein sehr emotionaler Nachmittag, der die ganze Gruppe nachhaltig beschäftigt hat." Er wolle versuchen, die Aufrufe von Papst Franziskus umzusetzen: "Wenn man so will, geht der Weltjugendtag nicht zu Ende, sondern beginnt heute erst und geht morgen zu Hause weiter."

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  1. undefinedDas Bistum Münster zieht WJT-Bilanz (31.07.2016)
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  1. Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchwerpunktthema: Weltjugendtag in Krakau
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Text: Ann-Christin Ladermann (pbm) | Foto: Michael Bönte
31.07.2016

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