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17.12.2018
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Papst Franziskus begegnet Ordensfrauen.

Papst Franziskus begegnet Ordensfrauen.

Weltweites Themenjahr der katholischen Kirche beendet

Papst: Aufgabe der Orden ist die Mission der heutigen Welt

Vatikanstadt / Münster. Aufgabe der Orden ist vor allem "die Mission in der Welt von heute". Das hat Papst Franziskus in einer Messe mit mehreren tausend Ordensleuten zum Abschluss des katholischen "Jahrs der Orden" am Dienstag (02.02.2016) im Petersdom betont. Die Gemeinschaften sollten Freude und Leid, Hoffnungen und Ängste der Menschen teilen und nahe bei Armen und Leidenden sein.

Franziskus erinnerte an das Vorbild der Ordensgründer: "Sie hatten keine Angst, sich im Alltagsleben mit den Problemen der Leute die Hände schmutzig zu machen." Das Charisma gehöre nicht in versiegelte Flaschen, sei kein Museumsstück und keine abstrakte Doktrin. "Wehe der Gewohnheit", mahnte Franziskus.

Kultur der Begegnung fördern

Eine Berufung zum gottgeweihten Leben bezeichnete der Papst als Geschenk und Gnade. Es könne Ordenschristen bis ins hohe Alter mit Freude erfüllen und sei ein Grund zur Dankbarkeit, Gott auf diese Weise zu erfahren.

Der Papst rief die Ordensleute auf, auf andere zuzugehen und eine Kultur der Begegnung zu fördern. Eine weitere Aufgabe sei, Selbstbezogenheit in den Herzen der Menschen zu überwinden.

Jede Berufung sorgfältig prüfen

Franziskus warnte die Orden vor der Versuchung der Hoffnungslosigkeit. Dennoch müssten sie auch in der Krise jede Berufung sorgfältig prüfen. Einige Kongregationen nähmen "alle auf, die kommen". Dann aber "kommen die Probleme gleich mit", so der Papst.

Weltweit gibt es 900.000 katholische Ordensleute; mehr als drei Viertel sind Frauen. Während Orden in westlichen Ländern wegen Überalterung und fehlendem Nachwuchs schrumpfen, verzeichnen sie in vielen Ländern Afrikas und Asiens Zugewinne.

Genn: Das Ordensleben verständlich gemacht

Im Pontifikalamt am Dienstagabend (02.02.2016) in Münster betonte Bischof Felix Genn, die Kirche möge sich des "Geschenks" der Ordensgemeinschaften bewusst werden. Zwar seien Ordenschristen "nicht von vorn herein heilig", aber sie hätten sich mit Hingabe an den Dienst für die Menschen gebunden, sagte Genn nach Angaben seiner Pressestelle. Der Bischof ist Vorsitzender der Kommission für geistliche Berufe der Deutschen Bischofskonferenz.

Im "Jahr der Orden" hätten die Gemeinschaften durch Angebote wie offene Türen, Gebetszeiten und sichtbares soziales Engagement "das Ordensleben und die geistliche Dimension der Ordensberufung einer breiten Öffentlichkeit verständlich" gemacht.

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  3. Öffnet internen Link im aktuellen FensterDossier: Bischof Felix Genn

Text: KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH, jjo | Foto: Reuters
03.02.2016

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