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05.12.2016
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Flüchtling in Syrien

Betroffen sind vor allem die Kinder von den Bürgerkriegswirren in Syrien. Auf die Unterstützung ihrer Familien zielt das Projekt der Caritas im Besonderen.

Bistum unterstützt Projekt für Flüchtlinge innerhalb Syriens

"Riesiger Bedarf nach vier Jahren Krieg"

Bistum. Schwieriges und gefährliches Ziel – aber für die etwa acht Millionen Flüchtlinge innerhalb Syriens oft die einzige Chance zu überleben. Caritas International organisiert speziell für die vom Bürgerkrieg betroffenen Menschen, die nicht ins Ausland fliehen konnten, Hilfen vor Ort. Mit 50.000 Euro unterstützt das Bistum Münster jetzt dieses Projekt der Auslandshilfe-Abteilung des Deutschen Caritasverbandes.

"Der Bedarf ist nach vier Jahren Bürgerkrieg riesig", sagt Münsters Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann. Fast 13 Millionen Menschen in Syrien seien zum Überleben auf humanitäre Hilfe angewiesen, acht Millionen Syrer sind innerhalb des Landes auf der Flucht. Das Vorhaben sei nicht ungefährlich, heißt es in einer Pressemitteilung des Diözesancaritasverbandes Münster vom Montag (21.012.2015): "Die Hilfe muss im Stillen geschehen, die Organisation, über die sie abgewickelt wird, darf nicht genannt werden. Dabei erreicht sie über Umwege besonders bedürftige Familien rund um Damaskus und Homs."

Das Nötigste

Caritas international arbeite allen Schwierigkeiten zum Trotz mit einer Partnerorganisation im Land zusammen, die mit ihren Mitarbeitern Familien aufspürten, die besonders von den Kriegswirren betroffen seien und sich nicht selbst versorgen könnten, heißt es in der Mitteilung. Sie erhielten regelmäßig Nahrungsmittel und Mietbeihilfen, würden mit nötigsten Haushaltsgegenständen wie etwa Matratzen ausgestattet. Mütter, die nicht mehr in der Lage seien, ihre Kinder zu stillen, erhielten Milchpulver und Windeln.

"Unsere syrischen Partner sind lokal gut verankert und waren vor dem Krieg schon in Damaskus in der sozialen Arbeit aktiv", erklärt Birgit Winterhalter bei Caritas international in Freiburg. Die Verbindung könne gut über Ansprechpartner in Beirut gehalten und die Hilfen mit ihnen abgestimmt werden.

In den vergangenen Jahren hat das Bistum schon mehrfach Projekte für syrische Flüchtlinge in der Region unterstützt, so zum Beispiel durch die Übernahme von Schulgebühren für Flüchtlingskinder im Libanon. 

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  1. Öffnet internen Link im aktuellen FensterÜbersicht: Flüchtlinge
  2. undefinedSyrien-Beschluss: Gemischte Reaktionen - Sternberg: Einsatz notwendig (04.12.2015)

Text: pd | Foto: pd
06.01.2016

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