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31.08.2016
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EFL

Bischof Felix Genn und EFL-Leiter Dr. Markus Wonka mit dem Damen-Trio "Zucchini Sistaz", ein Damentrio, das die Jubiläumsfeier musikalisch umrahmte.

50 Jahre Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Bistum

Wonka: "Von Anfang an offen für alle Menschen"

Bistum. Rund 11.400 Mal haben Menschen im Jahr 2014 die Hilfe der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen (EFL) im Bistum Münster aufgesucht. Darauf wies Generalvikar Norbert Kleyboldt am Mittwoch (11.06.2015) anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Angebots in der Diözese hin. Allein von 1992 bis 2014 sei die Zahl der Ratsuchenden um 200 Prozent gestiegen. Darüber hinaus hat sich in den vergangenen zehn Jahren der Anteil der über 60-jährigen Ratsuchenden mehr als verdoppelt, wie aus einer Statistik der ELF-Beratung hervorgeht.

Kirchengeld für öffentlichen Auftrag

Kleyboldt dankte den 225 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den 37 Beratungsstellen, die somit flächendeckend Menschen in Krisensituationen beistehen. Die dort geleistete Arbeit nannte er "ein Erfolgsmodell". In Richtung der politischen und Verwaltungsvertreter betonte der Generalvikar, dass zwei Drittel der Gesamtkosten der EFL aus Kirchensteuermitteln bezahlt würden, obwohl zwei Drittel der Beratenen einen gesetzlichen verankerten Anspruch auf Beratung hätten. Mehrere hundert Menschen, darunter auch Vertreter der Politik sowie der Kommunen und Kreise, nahmen an der Feier teil.

Genn: "Aus Liebe zu den Menschen"

"Ich bin stolz auf das, was in diesen 50 Jahren geleistet wurde", sagte Bischof Felix Genn während eines Festgottesdienst zum Jubiläum in der St.-Clemens-Kirche in Münster-Hiltrup. Der Dienst der Beraterinnen und Berater sei "fundamental christliches Tun", es geschehe "aus Liebe zu den Menschen".

Der Leiter der EFL-Beratungsstellen im Bistum Münster, Dr. Markus Wonka, erinnerte daran, dass die katholischen Beratungsstellen von Anfang an offen gewesen seien für alle Menschen in Not, unabhängig von gesellschaftlichem Status, Familienstand, Alter, Religion, Nationalität oder sexueller Orientierung. Das Beratungsangebot sei kontinuierlich "entlang der Bedarfe und Bedürfnisse der Ratsuchenden, der Kirche und der Gesellschaft" weiter entwickelt worden. Eine konstant wachsende Nachfrage nach Beratung belege die Notwendigkeit der EFL-Arbeit, weshalb Kirche und Gesellschaft auch künftig darauf bauen sollten.

Liebe wie eine Pflanze pflegen

Der in Zürich lehrende Professor Dr. Guy Bodenmann wies darauf hin, dass rund 80 Prozent der verheirateten Paare ein ganzes Leben lang zusammen sein möchten. Wer in einer glücklichen Partnerschaft lebe, sei zufriedener, körperlich und seelisch gesünder, leiste mehr und lebe länger. Auch Kinder aus glücklichen Partnerschaften entwickelten sich besser. "Eine Liebe ist wie eine Pflanze, die gepflegt werden will", ermutigte Bodenmann. Dazu sei es ratsam, Aufmerksamkeit und Interesse zu zeigen, Bedürfnisse und Wünsche zu erkennen sowie Entlastung, Mithilfe und Unterstützung anzubieten.

Für Konflikte empfahl der Professor, eine positive Sicht auf den Partner zu wahren, die Sichtweise des Anderen wahrzunehmen, seine Bedürfnisse wertzuschätzen, über Fehler hinwegzusehen, Kompromisse zu finden, einzulenken und sich für Fehlverhalten zu entschuldigen. Wenn es gelinge, eine erhaltensfähige Partnerschaft zu stabilisieren, blieben die Eltern zufriedener, gesünder und leistungsfähiger und die Kinder unauffälliger.

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Text: pd, mn | Foto: pd
11.06.2015

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