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29.07.2016
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G7

Das Logo der G7-Präsidentschaft spielt mit seiner Berg-Andeutung auch auf den Tagungsort an.

Gemeinsame Erklärung zum Gipfel von Elmau

Kirchen: G7 müssen zuerst an die Armen der Welt denken

Elmau. Die Kirchen rufen die Teilnehmer des G7-Gipfels auf, bei Beratungen und Entscheidungen "zuerst an die Auswirkungen auf die Armen" zu denken. Nur dann könne das Treffen "zur Förderung der weltweiten Gerechtigkeit beitragen", betonten der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Vorsitzende des Rats der Evangelischen Kirche, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, in einer gemeinsamen Erklärung am Donnerstag (04.06.2015). Sie endet mit den Worten: "In diesem Sinne laden wir alle Christen in Deutschland zum Gebet für ein Gelingen des G7-Gipfels ein."

Eine wichtige Perspektive müsse die Förderung globaler Gerechtigkeit sein, heißt es. Denn "noch immer befinden sich 90 Prozent des Weltvermögens in den Händen von nur zehn Prozent der reichsten Nationen und die ungleiche Verteilung von Lebenschancen hat sich in vielen Ländern verschärft". Die Kirchen erwarteten "eine klare Zusage, den Welthandel und die Wertschöpfungsketten gerechter zu gestalten".

"Nationale Eigeninteressen zurückstellen"

Die Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen treffen sich am Sonntag und Montag (07. / 08.06.2015) auf Schloss Elmau bei Garmisch-Partenkirchen. Beobachter erwarten vom Gipfel Vorgaben für die Verabschiedung der Nachhaltigen Entwicklungsziele bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen im September und für die Weltklimakonferenz im Dezember.

Die G7 sollten "zugunsten des globalen Gemeinwohls bereit sein, nationale Eigeninteressen zurückzustellen, vor allem auch, was die Öffnung der Märkte für die Produkte der armen Länder betrifft", erklären Marx und Bedford-Strohm. Ebenso sei es wichtig, dass die G7 "verbindlich erklären, ihre Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit bis 2020 auf 0,7 Prozent des eigenen Bruttonationaleinkommens anzuheben". Oft genug sei dies versprochen, aber nie gehalten worden.

Erwartungen an Weltklimakonferenz

Bei der Weltklimakonferenz müsse es gelingen, eine Nachfolgeregelung für das Kyoto-Protokoll zu vereinbaren, "das konkrete Verpflichtungen zur Emissionsminderung sowie Mechanismen vorsieht, die arme Menschen und Entwicklungsländer bei der Anpassung an die negativen Auswirkungen des Klimawandels unterstützen".

Darüber hinaus rufen die Kirchen die G7 auf, "engagiert auf eine Begrenzung der Erderwärmung auf maximal 2 Grad Celsius hinzuwirken". Es seien die Ärmsten, die sich nicht vor den Folgen des Klimawandels schützen könnten.

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Text: KNA Katholische Nachrichtenagentur GmbH | Foto: Reuters
04.06.2015

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